Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

Aktuelles aus der Kita

Unser Laternenfest in diesem Jahr

Wir erlebten in dieser Pandemie-Zeit eine völlig andere St. Martins-Zeit als sonst üblich. Wir hielten uns an die Empfehlungen der Bundeskanzlerin, die Kontakte so weit als möglich einzuschränken und boten keine Familienfeste an. Das fanden wir traurig. Wir haben dann jedoch wundervolle Alternativen gefunden, um den Kindern das Thema des Teilens und der Mitmenschlichkeit nahe zu bringen. Das Vergnügen, in der dunklen Jahreszeit rund um ein Lagerfeuer, mit leuchtenden Laternen zu sitzen, kam dabei nicht zu kurz.

Im Sportraum wurde unsere großen Feuerschale, in der sonst bei den Familien-Laternen-Festen ein Feuer im Garten angezündet wurde, durch ein Trampolin mit gelben, orangenen und rötlichen Stoffen, Tüchern, Stöcken und Ästen sowie einer Lichterkette ersetzt. Dieses Feuer verbreitete eine heimelige Stimmung im gesamten Raum.

Die Gruppen haben für sich allein gefeiert. Es wurde die Geschichte vom Heiligen Martin in Form eines Puppenspiels vorgespielt oder auch die Geschichte vom Sterntaler erzählt, in der es um ein armes Mädchen geht, dass so hilfsbereit und mitfühlend ist, dass sie all ihr Hab und Gut an Bedürftige verschenkt. Die Kinder fingen sofort an, ihre Muffins oder ihr Brot untereinander zu teilen. Die Fähigkeit, die Möglichkeit und die Gabe miteinander zu Teilen, war an den darauffolgenden Tagen weiterhin Thema in der Kindergruppe. In einer anderen Gruppe haben die Kinder den Erzieherinnen die Martins-Geschichte erzählt.

Die Kindergruppen zogen mit ihren Laternen durch den abgedunkelten Sportraum oder in einem Zug durch unsere dunklen Gänge im Keller. Das machte allen Spaß, weil die Kinder sich sonst nicht in unserem großen und weitläufigen Keller aufhalten. Einige Gruppen wanderten durch die Kleingarten- Kolonie. Das Singen der Laternen-Lieder im Freien machte allen Spaß und tat gut.

Im Entspannungsraum und in den Morgenkreisen „schenkte“ man sich gegenseitig einen harmonisierenden Klang mit Anschlagen einer Klangschale. In einer Gruppe konnten die Kinder einen gefalteten Stern aus Papier in eine mit Wasser gefüllte Klangschale legen. Diese „Sterne“ gingen durch das Aufsaugen des Wassers auf und entfalteten sich.

In den Gruppen wurden ganz unterschiedliche Techniken und Materialien zum Basteln der Laternen angewendet. Käseschachtel, Transparentpapier, aber auch Metalldosen und Metallreste wurden eingesetzt. Es gab Fliegenpilze, Füchse, Roboter-Männchen oder bunte Ballons.

„Es war eine bezaubernd schöne Angelegenheit“, wie eine Kollegin berichtete. Die Kinder seien nicht traurig über den veränderten Ablauf des Laternenfestes gewesen.

Im Anhang finden Sie Liedertexte zum herunterladen und Audiodateien mit Laternen-Liedern, gesungen von Wencke und Babette (mit Maske) im Innenhof der Kita im Freien mit Mantel und Schal.

Ich gehe mit meiner Laterne                              Ich hab eine feine Laterne

Kommt wir wollen Laterne laufen                   Laterne, Laterne    

Licht in der Laterne                                                Meine Laterne ist heller als die Sterne   

Sankt Martin                                                              Sternenfänger

 

Aktuelles aus der Kita

Was erlebten die Kinder seit Sommer in unserer Kita?

Alle neuen Kinder sind inzwischen gut eingewöhnt und fühlen sich auch ohne die Begleitung ihrer Eltern in ihrer Kindergruppe wohl. Das Team hat die Eingewöhnung unter den Bedingungen der Pandemie-Eindämmung sehr gut, vorsichtig und umsichtig gestaltet. Wir bedanken uns bei allen Eltern, die großartig alle Maßnahmen mitmachten und somit für den Schutz der anderen Familien und unser Mitarbeitenden sorgten.

Die Kinder verbrachten sehr viel Zeit mit Spielen im Freien. Sie hielten sich im Garten auf oder machten Ausflüge in die Kleingartenkolonie, wo eine Gruppe in kleinen Papiertaschen hübsche Blüten, Pilze, Kletten, Kastanien oder Blätter sammelte, die wunderhübsch auf einem Tisch ausgebreitet wurden. Ein richtiges Kunstwerk entstand. In anderen Gruppen wurden Kastanien gesammelt, die in eine große Wanne gelegt, Gelegenheit zum Schütten und Sortieren boten.

In allen Gruppen starteten die ersten Projekte, wie zum Beispiel: „Wer bin ich-wer ist meine Familie?“ Spielerisch erkundeten die Kinder ihren Körper, indem sie ausgemessen haben, wie groß sie sind, schauten, welche Augenfarbe sie haben, ihr Gewicht feststellten und aufschrieben und wie alt sie sind. Die Angaben notierten sie gemeinsam mit den ErzieherInnen. Besonders lustig war die Methode „Wollfaden“ zum Vermessen der Körpergröße. Der Faden wurde anschließend wie eine Schnecke aufgewickelt und auf das Papier geklebt. Die älteren Kinder, die nächstes Jahr zu Schule kommen, befassten sich mit den inneren Organen des menschlichen Körpers. Die Kinder beschäftigen sich auch mit dem Thema, wir waren ein Baby, als wir auf die Welt kamen. Sie beschäftigten sich mit der Vergangenheit.

Eine der Kindergruppen hatte mehrmals einen Fuchs in unserem Garten gesehen, sodass die Gruppe begann, die Lebensgewohnheiten von Füchsen zu erforschen. Hierfür wurden Bücher gewälzt, es wurde gemalt und gesungen. Alle hatten Spaß beim Basteln von Fuchs-Laternen aus kleinen Babynahrungs-Gläschen.

In allen Gruppen wurde gemalt und mit Farben experimentiert. Es entstanden viele Kunstwerke, die das ästhetische Empfinden der Kinder deutlich zeigten und einen Bezug zu der Jahreszeit Herbst hatten. In einer Gruppe haben sich die Kinder ausführlich mit den unterschiedlichen Farben und dem Farbkreis beschäftigt. In der Krippe wurde auch zum Thema Herbst mit Naturmaterialien und Farbe gestempelt. Um einen Baum darzustellen, wurden auch Abdrücke mit dem Unterarm und der Hand gestempelt. Diese Werke sind bezaubernd schön und haben bei der Herstellung den jüngsten unserer Kita viel Spaß gemacht. Sie hatten dabei Gelegenheit, eine besondere taktile Erfahrung wahrzunehmen. Wie fühlt sich die feuchte und auch kühle Farbe auf meiner Haut an? Der Unterarm wurde braun angemalt und zauberte mit dem Abdruck anschließend einen Baumstamm auf das Papier. Die bemalte Hand „stempelte“ das Geäst des Baumes.

In allen Gruppen wurde die Laternenzeit mit der St. Martin Geschichte vorbereitet und es wurden sehr unterschiedliche Laternen gebastelt.

Da der Senat den Kitas der freien Träger pro Kind fast 63€ aufgrund der Pandemie im Budget gekürzt hat, verwendeten die Erzieherinnen und Erzieher nur schon vorhandenes Material in der Kita und trugen mit diesem Verhalten zur Nachhaltigkeit bei. Nichtsdestoweniger sind wir über die finanzielle Kürzung empört, weil aufgrund der Hygiene-Maßnahme in der Kita viel Geld zusätzlich ausgegeben werden musste.

Die Laternenfeste finden ab nächster Woche aufgrund des neuen Lock-Down-Lights nur mit den Kindern ohne Eltern statt. Alle Teams werden sich sehr kreative Alternativen zum Laternenumzug überlegen und den Kindern eine schöne Zeit bereiten. Vielleicht findet ein Morgenkreis im abgedunkelten Sportraum mit leuchtenden Laternen und dem Erzählen der St. Martin Geschichte statt? Das bleibt noch eine Überraschung.

Im Sportraum genießen wir, angeschafft vom Familienzentrum einen Raumlüfter, der auch einen Viren-Filter enthält. Er reinigt die Luft während der Elterngespräche oder Besprechungen im Team.

Das Familienzentrum steht nach wie vor allen Eltern telefonisch für Beratungen zur Verfügung. Das Bewegungsangebot für Kinder aus mehreren Gruppen haben wir vorübergehend wegen der notwendigen Kontaktbeschränkungen jedoch für November abgesagt.

Bleiben Sie gesund und halten Sie gemeinsam mit uns die Kontaktbeschränkungen gut durch.

Ihre Kita-Leitung

Aktuelles aus der Kita

Das Team bekommt einen „Outdoor-Pausen-Garten“ Was kann es zur Pandemie-Zeit besseres geben?

Die Leiterin der Kita hat sich sehr gefreut, als Frau Bunge, Mutter von drei Kindern, die inzwischen alle unsere Kita besuchen, nach der Eingewöhnungszeit ihres jüngsten Sohnes im Büro anrief und verkündete, sie wolle sich gern ehrenamtlich für die Kita engagieren.

Im gemeinsamen Gespräch wurde deutlich, dass Frau Bunge sehr gern im Garten tätig werden würde, aber ihre eigenen Kinder sie dabei nicht sehen sollten, weil sonst die Eingewöhnung gefährdet wäre.

Wir entwickelten die Idee im Seitenbereich neben der Küche, der schon lange nicht mehr von den Krippen-Gruppen zum Spielen genutzt wurde und deshalb ein eher stiefmütterliches Dasein führte, für das Kita-Team einen Aufenthaltsbereich für die Pausen zu schaffen.

Das Team war von der Idee begeistert und Frau Bunge legte sogleich tatkräftig immer dienstags am Vormittag los. Nachdem die groben Vorarbeiten erledigt waren, zauberte Frau Bunge einen künstlerisch wunderschön arrangierten Garten, der kein Geld kostete. Sie verwendete vorhandene Gartenmöbel und Pflanzen.

Frau Bunge beschriftete die beiden vorhandenen Tafeln mit gute Stimmung verbreitenden Begriffen wie: „Liebe, Freundlichkeit, Hoffnung, Achtsamkeit, Frieden“ etc.

Das gesamte Team ist voller Dankbarkeit und angerührt angesichts dieses besonderen ehrenamtlichen Geschenks einer Mutter unserer Kita, welches von großer Wertschätzung für die Kita zeugt.

Wenn wir in diesem kleinen „Garten-Paradies“ Pause machen, können wir mit einem Lächeln im Gesicht Kraft für unsere weitere Arbeit mit den Kindern schöpfen.

Buchtipp

Tibi und die Abenteuer im Paradies

Ich bin Erzieherin in der Kita Riemenschneiderweg und arbeite schon mehrere Jahre als zusätzliche Fachkraft für sprachliche Bildung. In meiner Tätigkeit als „Sprachexpertin“ ist einer meiner Schwerpunkte die „dialogische Bilderbuchbetrachtung“.

Deshalb habe ich das Buch „Tibi und die Abenteuer im Paradies“ geschrieben. Tibi, die kleine Feldmaus, erlebt vier Abenteuer. Die Geschichten eignen sich hervorragend für eine kindgerechte, dialogische Bilderbuchbetrachtung, weil viele offene Fragen gestellt werden, die die Sprachbildung anregen und den Wortschatz erweitern.

Sie finden vor jeder Geschichte ein Vorwort für Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen, sowie eine Anregung, nach der Tibi-Geschichte ins Gespräch zu kommen.

Die vier Abenteuer sind:

Tibi und die Wolken über dem Paradies

Tibi lebt auf seiner Wiese wie im Paradies. Plötzlich bringt eine ansteckende Krankheit das Leben auf der Wiese durcheinander.

Tibi und die Rettung im Paradies

Tibi findet ein fremdes, verletztes Tier. Mutig hilft die kleine Maus dabei, dem Fremden unter den vielen Tieren ein neues Zuhause zu geben.

Tibi und die Flucht aus dem Paradies

Die Sonne scheint heiß vom Himmel, lange hat es auf der Wiese nicht mehr geregnet. Die Tiere leiden unter der Dürre. Tibi sucht für alle einen Ausweg aus der Trockenheit.

Tibi und das Wunder im Paradies

Tibi erlebt einen großen Streit zwischen seinem Freund und dessen Geschwistern und findet eine Lösung für alle und für sich selbst. Als er zu seinen Eltern kommt, haben diese noch eine wunderbare Überraschung für ihn.

Das Buch können Sie über die E-Mail-Adresse Tibi2020(at)gmx.de bestellen.             

Anne Lübke

Aktuelles aus der Kita

Das Teddykrankenhaus zu Besuch in der Kita

Jedes Jahr im Mai/ Juni besuchen wir mit den Vorschulkindern der Kita, das Teddykrankenhaus im Virchow- Klinikum. Die Termine sind heiß begehrt, da es insgesamt nur an wenigen Tagen stattfindet und alle Kitas aus Berlin daran teilnehmen können. So begegnet man, je nach Uhrzeit mehreren hundert Kinder und ErzieherInnen aus ganz Berlin. Aufgrund dessen musste dieses Angebot, was Medizinstudenten der Charité ehrenamtlich organisieren, während der Corona- Pandemie abgesagt werden.

Damit unsere Vorschulkinder dieses besondere Angebot nicht komplett verpassen, haben sich unsere engagierten Vorschul-Erzieherinnen dazu entschieden, dass Teddykrankenhaus zu uns in die Kita zu holen. Glücklicherweise fanden sich auch zwei engagierte Eltern die in diesem Berufsfeld arbeiten und bereitwillig die Rolle der Ärzte übernahmen.

Unter Corona- Regeln (Abstand halten und einen Mund- Nasen- Schutz tragen) öffnete am Montag, den 15.6.2020 in unserem Sportraum das Teddykrankenhaus. Die Vorschulkinder haben am Freitag davor bereits ihre kranken und verletzten Kuscheltiere mitgebracht, damit diese über das Wochenende in Quarantäne sind. Am Montag wurden diese dann gemeinsam gewogen und gemessen und in der Anamnese wurde festgehalten, welche Verletzung jedes einzelne Kuscheltier hat. Je nach Erkrankung bekamen die Kuscheltiere eine Spritze, ein Pflaster und Ähnliches. Gebrochene Pfoten wurde vergipst und in der Apotheke konnte noch weitere Medizin für die Kuscheltiere abgeholt werden. Zur großen Überraschung der Kinder konnte sogar ein richtiger Rettungswagen organisiert werden, den die Vorschulkinder besichtigen konnte.

Dieses besondere Angebot soll den Kindern dabei helfen, Ängste vor dem Arztbesuch zu überwinden. Außerdem schlüpfen sie in die Rolle der Eltern, die ihr Kind zum Arzt begleiten.

Nachdem die Sonnen- und Feuerdrachenkinder mit ihrem Besuch fertig waren, wurde der Raum gründlich durchgelüftet und gesäubert. Nach einer Pause konnten die Sternschnuppen- und Regenbogen-Vorschulkinder das Teddykrankenhaus besuchen.

Wir bedanken uns bei den Eltern für ihr außerordentliches Engagement in unserem kitaeigenen Teddykrankenhaus und bedanken uns besonders beim Vater, der seit mehreren Jahren einer unserer Gesamtelternvertreter ist und sich in verschiedenen Gremien für unsere Kita engagiert.

Aktuelles aus der Kita

Ehrenamtliche Zusammenarbeit in der Zeit der Pandemie- Eindämmung

Die Corona- Krise hat seit Mitte März 2020 alles auf den Kopf gestellt. Die Kitas wurden geschlossen und nur noch für einen kleinen Notbetrieb geöffnet. Unsere lieben ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen bekamen aus fürsorglichen Gründen "Hausverbot" erteilt. Das fiel uns sehr schwer und wir haben unser sechsköpfiges Ehrenamtsteam seither sehr vermisst.

Die ErzieherInnen und die Kitaleitung haben regelmäßigen Kontakt gepflegt. Wir haben oft miteinander telefoniert und es wurden viele Postkarten geschrieben. Wir sind sehr erleichtert, denn alle habe die Krise gesund überstanden. Wir haben Kontakte vermittelt, sodass die ehrenamtlichen Mitarbeitenden sich auch untereinander angerufen und ausgetauscht haben.

Am 17. Juni, also genau drei Monate nach dem Shut- Down ist unser ehrenamtlicher Gärtner Horst- Werner Gädke wieder in der Kita tätig, denn die Hecken zum Bürgersteig hin und die im Garten brauchten dringend einen " Friseur", wie man auf den Vorher- Nachher- Bildern gut erkennen kann.

Horst arbeitete den ganzen Vormittag draußen an der frischen Luft. Wir sind sehr dankbar dafür uns haben uns über das Wiedersehen mit ihm sehr gefreut.

 

 

Am 15. August. 2020 ist unser lieber Gärtner Horst im Alter von 71 Jahren verstorben. Wir trauern um ihn und vermissen ihn als lebenslustigen Menschen, der immer ein Lächeln im Gesicht hatte. Fast zehn Jahre lang hat er unseren Garten gehegt und gepflegt, als wäre es sein eigener, hat die KollegInnen unserer Kita auch für deren private Gärten mit seinem gärtnerischen Know-how beraten und die Kinder bei Projekten und Ausflügen begleitet. Unsere ganze Anteilnahme gilt seiner Ehefrau und seinen Hinterbliebenen.

Akutelles aus der Kita

Vielen Dank IKEA!

Im April hat das Nachbarschaftsheim Schöneberg eine große Sachspende von IKEA Berlin-Tempelhof erhalten (weitere Infos dazu gibt es hier). Es gab Kuscheltiere, Gießkannen, Stifte und Stempel, verschiedene Spiele und viele Leckereien die uns die Tage versüßt haben. Die unterschiedlichen Spielsachen "wandern" wochenweise von Gruppe zu Gruppe, sodass alle Kinder spaß am Dart-Spiel, Zahlen- Hopse- Spiel, dem Rechenschieber und der großen Maltafel haben. Die erste Teambesprechung in der Notbetreuung wurde für das Team mit einem Willkommens- Gruß von IKEA eingeleitet.

Als Dankeschön haben die Kinder und Erzieherin Dankeskarten gestaltet.

Aktuelles aus der Kita

Vorschularbeit in der Corona- Pandemie

Wir sind erleichtert, dass seit dem 14.05 unsere Vorschulkinder wieder im Haus sind. Sie werden in ihren gewohnten Vorschulgruppen von jeweils zwei Erzieherin betreut, die mit ihnen die letzten gemeinsamen Wochen vor dem regulären Schulstart gestalten. Die Kinder hatten nach fast zwei Monaten, in denen sie weder die Kita besucht noch ihre Freunde gesehen haben, sehr viel zu berichten. Die Wiedersehensfreude war kaum in Worte zu fassen. Die Vorschulkinder sind inzwischen Expertinnen und Experten für die aktuellen Corona- Umgangsregeln, begrüßt wird sich nur mit dem Fuß!

In den ersten Tagen wurde sehr viel darüber gesprochen, wie sich die Kinder zu Hause gefühlt haben, was ihnen gefehlt, aber auch was ihnen besonders gefallen hat. Die Vorschulkinder der Regenbogen- und Sternschnuppengruppe, haben hierzu Regenbogenbilder gemalt und die Erzieherin haben jeweils einen Satz notiert, was den Kindern gefallen hat (+) und was ihnen nicht gefallen hat (-). Mittlerweile hängen die Bilder an dem Fenster unseres Therapieraums, den die Regenbogen und Sternschnuppenvorschulkinder, aktuell als Garderobe benutzen und können dort angeschaut werden.

Die Erzieherinnen haben sich viele Gedanken gemacht, wie die Vorschulkinder in den letzten Wochen in der Kita gefördert werden können. So wurde unter anderem Samenbomben hergestellt, um unseren Garten zu verschönern. Auch die regelmäßigen Vorschulangebote wie die „Sprechhexe“ zur Förderung der Sprachentwicklung und Feinmotorik, das Connyheft, in dem mathematische Grunderfahrungen vermittelt werden oder „Forschen mit Fred“- der Ameise die spannende naturwissenschaftliche Experimente im Gepäck hat, finden wieder regelmäßig statt.

Derzeit klären wir, ob es unter Corona- Bedingungen möglich ist, ab dem 15.Juni Abschiedsfeste zu feiern. Alle würden sich sehr darüber freuen.

 

Aktuelles aus der Kita

Das Amselnest

Als die Kinder der Seepferdchengruppe am Montag, den 27. April in ihren Gruppenraum kamen, war die Überraschung groß. Die Ecke, in der sie normalerweise mit Bausteinen konstruierten war mit Tüchern abgesperrt worden. Im Laufe des Tages wussten dann alle Bescheid, wie es zu der Absperrung gekommen ist. Eine Erzieherin der Seepferdchengruppe war am Sonntag in der Kita gewesen und hat eine Amselfamilie entdeckt, die sich auf der Fensterbank der Bauecke ein Nest für ihren Nachwuchs gebaut hat. Damit die Amsel in Ruhe weiterbrüten kann, hat sie schnell eine Absperrung in der Bauecke errichtet und ihren KollegInnen Bescheid gegeben, damit alle genügend Abstand halten.

Irgendwann waren dann auch die Küken zu sehen. In den letzten Wochen konnten wir gemeinsam mit den Kindern beobachten, wie die Küken größer wurden, ihr Gefieder bekamen und flügge wurden.  Sie waren erst rosa und nackt, dann wuchs jedoch schnell ihr Federkleid. Wir konnten sogar eine Fütterung live miterleben und ein Video filmen, welches ihr weiter unten findet. Am 19. Mai waren nur noch zwei Küken im Nest und am nächsten Tag war das Nest komplett leer. Es war eine sehr aufregende und interessante Erfahrung, für die Kinder und uns Erwachsene hautnah mitzuerleben und zu beobachten wie schnell die Küken gewachsen sind. Für die Kinder war es eine besondere Erkentniss zu erfahren, wie schnell Amselkinder flügge werden im Gegensatz zu Menschenkindern bei denen es eher 18 bis 20 Jahre dauert.

Aktuelles aus der Kita

Rätsel und Schatzkisten für Zuhause

 

 

Hier findet ihr Rätsel für die Kinder sowie sprachanregende Impulse, damit im Homeoffice keine Langeweile aufkommt. Wir werden regelmäßig neue Rätsel, Spielideen und Ähnliches auf die Website setzen. Die Schatzsuche- Texte sind Anregungen für die Eltern und die Rätsel eigenen sich sehr gut dazu mit den Kindern ins überlegen und philosophieren zu kommen.

Rätselreime für die Kinder:

Auto  Hund  Kita   Mama   Löwenzahn   Rucksack   Schokolade    Schuhe   Sonne   Wasser

NEU! Rätselreime für Kinder Teil 2:

Baum   Buch   Ei   Eis   Flugzeug   Hände   Puzzle   Stuhl   Treppe  und als letztes Rätsel das  Ende 

Anregungen für die Eltern:

Schatzsuche Teil 1   Schatzsuche Teil 2   Schatzsuche Teil 3

Aktuelles aus der Kita

Kindergedanken über Corona

Text von Timasia

Timasia ist ein ehemaliges Kita-Kind. Sie ist neun Jahre alt.

 

Corona aus Kinder-Sicht

Als ich noch in die Schule gegangen bin, war lernen für mich leichter. Nun zu Hause zu lernen ist für mich schwer (auch für andere). Keine Freunde und Verwandte zu treffen ist blöd. Aber es gibt ja das Internet. Unsere Lehrer stellen Aufgaben bei "Anton" rein (Anton ist eine Lern-App). Das finde ich gut, denn wenn meine Hausaufgaben fertig sind und wir noch keine neuen Hausaufgaben bekommen haben, mache ich Anton, auch mal zwischendurch. Auf die Dauer wird es aber langweilig.

 

Ostern war ganz anders als geplant. Wir (Oma, Opa, Tante, Mama, Papa und Ich) wollten Ostereier bemalen. Das ging durch Corona nicht. Wir haben übers Internet Hasen (aber keine echten) gegessen. So lange kein Impfstoff da ist wird das so weitergehen.

 

Ich hoffe euch fällt nicht die Decke auf den Kopf. Mir so die Hälfte. Aber Corona hat auch eine gute Seite: Ich spare mir den Weg mit dem Schulranzen, man muss nicht so früh aufstehen und hat mehr Bildschirm-Zeit.              

                                                                           Bleibt gesund!!!

Das wunderschöne und farbenfrohe Bild zu ihrer Geschichte hat auch Timasia auch gemalt.

Aktuelles aus der Kita

Der große Singekreis mal etwas anders

Normalerweise treffen sich die Kinder  jeden Dienstag im Sportraum für den großen Singekreis. Gemeinsam singen wir, tanzen oder hören uns manchmal sogar kleine Geschichten an. Gemeinsam mit Babette und seinen Freunden Mary, Mary- Lou und Mustafa, führt Jakob der kleine Bär die Kinder durch den Singekreis. Da dies leider momentan nicht möglich ist hat sich Jakob etwas besonderes ausgedacht. So entstand der erste große Singekreis den ihr euch mit euren Eltern anhören und gleich mit machen könnt.

Aktuelles aus der Kita

Home Office in der Kita?

Während einige wenige ErzieherInnen in der Notbetreuung die Stellung halten, sind die meisten unserer KollegInnen zu Hause. Sie kümmern sich um ihre Kinder die nicht in die Schule oder Kita können oder um Verwandte, die zu einer Risikogruppe gehören. Manche sind selber Teil einer Risikogruppe. In dieser " Home Office"- Zeit werden die Sprachlerntagebücher aktualisiert, Vorbereitungen für die Zeit nach der Notbetreuung getroffen und der telefonische Kontakt zu den Kita-Familien gehalten. Unsere zusätzliche Sprachförderkraft hat die Zeit genutzt und eine kleine Geschichte geschrieben, die den Kindern helfen kann diese Besondere Situation zu verstehen und die Eltern viele Anregungen zur Sprachbildung bietet hier gibt es die Geschichte zum download

Eindrücke au dem Kitaalltag

Regenbogen gegen Corona

Bundesweit sind immer wieder Regenbogen an den Fenstern zu sehen. Auch wir in der Kita sind kreativ und haben damit unser Haus geschmückt.

Die Regenbogen sollen Freude und Hoffnung verbreiten. Sie zeigen Kindern, dass in anderen Häusern auch Kinder wohnen, die wegen der Corona- Pandemie zu Hause bleiben müssen. Der Regenbogen steht für das Motto 

ALLES WIRD GUT!

Er soll uns verbinden und uns Kraft geben, diese Zeit gemeinsam durchzustehen. Auch in dieser schwierigen Zeit verliere wir nicht unsere Herzlichkeit und Dankbarkeit.

Dankbare Familien versüßen dem Team nun den besonderen Alltag in der Kita Riemenschneiderweg

Bewegte Kunst in der Krippe

Farbkomposition
Kind mit Ball
Bemalte Kinderbeine
Die Künstlerinnen
Kunstwerk mit Ball
Kontaktdaten der Künstlerin

Wir danken unserem Elternförderverein sehr für die zusätzliche Finanzierung der beiden Künstlerinnen, die das Projekt planten. Es wurde an drei Vormittagen hintereinander für alle Kinder der Krippe angeboten.

Der Sportraum war zuvor für das besondere Farb-Projekt vollkommen mit Abdeckplane ausgekleidet worden. Auf den Boden klebten wir große Bahnen Makulatur-Papier; die Wände wurden mit Folie geschützt.

Einen ganzen Vormittag lang konnten die Kinder aus jeder der drei Krippen-Gruppen nach Herzenslust mit den schönsten Farben spielen und alles ausprobieren.

Die Krippenkinder waren nur mit einem Body bekleidet. Mit ihren Händen und Füßen berührten sie die flüssigen Farben, die in großen Schüsseln zur Verfügung standen. Tennisbälle wurden in die Farben eingetaucht, anschließend auf dem Papier gerollt oder darauf geworfen. Die Kinder machten die Erfahrung, dass man mit Händen und Füßen malen kann. Und es fühlte sich beim Laufen auf der Farbe sehr rutschig an. Bei all diesen Aktionen entstanden wunderbare Effekte und Farbkompositionen.

Diese drei Tage waren ein köstlich sinnliches Erlebnis für jedes Kind, und die Kunstwerke, die entstanden, sind eine Augenweide für den Betrachtenden.

Nochmals vielen Dank an alle Mitglieder und den Vorstand des Fördervereins.

 

Unsere Jubiläums-Kita-Zeitung 2017 zum Download

20 Jahre Sommerfest - Eindrücke einer ehemaligen Mutter

"Beinahe ein Jahr ist es her, dass meine Tochter und ich nicht mehr in der Kita sind - und dennoch scheint alles gleich wieder vertraut. Die vielen aufgeregten Kinder und ihre Angehörigen und der geschmückte Garten. Wie immer beginnt das Fest mit den Aufführungen der einzelnen Gruppen. Dieses Mal haben alle drei Gruppen aus der Krippe einen eigenen Auftritt: Es wird frühlingshaft bunt mit Blumen und Schmetterlingen, aber auch ein großer gelber Bus darf nicht fehlen. Die Seepferdchen sind Affen aus Afrika; die Regenbogen- und Sternschnuppenkinder singen und tanzen ein afrikanisches Lied. Die Seesternchen singen davon, dass wir alle eins sind, und die Feuerdrachen- und Sonnenkinder sorgen mit Breakdance und Bauchtanz für viel Stimmung am Schluss. Zum Abschluss singen alle zusammen den Riemi-Song, begleitet von der Uke-Band.

Dann wird das wie immer von den Eltern zahlreich bestückte Buffet eröffnet. Hier ist für jeden etwas dabei! Die Kinder spielen im Garten oder können bei einem Tastspiel-Angebot des Friedenauer Kleingartenverbandes tolle Preise gewinnen. Und wer noch nicht genug hat von der Musik: das "Klingende Museum" ist wieder da! Rasseln und Tröten werden gebastelt. Die Klänge einer schnell wachsenden Trommelgruppe erfüllen den Garten. Streichinstrumente in Kindergröße werden erprobt. Die Blasinstrumente sind etwas abseits in der Nähe der gemütlichen Tische und Bänke. Fast hätte ich sie nicht gefunden. Ein Mädchen mit seinen Eltern kommt vorbei. Der Mann am Stand greift sich eine Kindertrompete und prustet mit den Lippen, um ihr zu zeigen, wie sie hineinblasen soll. Nach dem ersten zögerlichen Versuch dreht sich das Mädchen mit dem Instrument zu ihrem Vater um und trompetet ihn an - der biegt sich mit einem langgezogenen "Ohhhh" zurück. Das Schwesterchen auf dem Arm der Mutter lacht vor Vergnügen, also wiederholt die Große das Spiel solange, bis alle lachen müssen. - Auch die Zahnfee mit ihrem Glücksrad ist wieder da und hat ein Theaterstück vom Kasperle und Frau Süß mit dabei. Natürlich sind Karius und Baktus am Ende die Verlierer.

Für uns beide steht heute das Wiedersehen mit den Kitakindern, den Erziehern und den anderen Kindern, die auch schon zur Schule gehen, im Vordergrund. Die Spielgeräte werden wieder in Besitz genommen und es dauert an diesem Tag lange, bis ich meine Tochter dazu bringen kann, die Kita zu verlassen. Es war eben insgesamt eine schöne Zeit - und wie immer ein tolles Sommerfest!"

Dana Schmidt

 

Eindrücke aus dem Alltag

Ein Jubiläumsbild entstand

Eine große ZWANZIG wurde für die Ankündigung unseres Jubiläums 2017 gesucht. Es sollte ein Kunstwerk mit dieser Zahl sein. Ein Erzieher und Lotta, ein Kind unserer Kita, liefen in den Garten und ließen sich vom Sandspielzeug und Naturmaterialien inspirieren. Sie legten gemeinsam die 20 auf ein weißes Tuch, holten eine Leiter, Lotta stieg drauf und fotografierte...

Es macht große Freude zusammen mit dem gesamten Team, mit Eltern und Kindern einen bunten Strauß an Ideen zu sammeln und auszuwählen, welche Aktivitäten und Feste wir konkret planen. Alle können mitmachen und sich einbringen.

In zwei großen Dienstbesprechungen, zu denen wir auch Eltern einluden, die aktiv und engagiert teilnahmen, haben wir mehrere Untergruppen gebildet, die nun im Einzelnen die Vorbereitung unseres Jubiläumsjahres organisieren. Die Gruppen bereiten folgende Highlights vor:

  • Sommerfest am 17. Juni
  • Eine Freiluftausstellung mit Kunstwerken der Kinder in der Kleingartenkolonie im September
  • Die große Geburtstagsparty am 13. Oktober
  • Einen Abend im November, bei dem wir uns Ereignisse aus der zwanzigjährigen Geschichte der Kita erzählen wollen
  • Einladung ehemaliger Kinder, Familien und Mitarbeiter*innen
  • Dekoration der Kita anlässlich des Jubiläums
  • Sonderausgabe der Kitazeitung
  • Fotos und Videos
  • Sammeln von Rezepten für ein Kochbuch
  • Musik, Tanz und Dichten eines Kita-Songs

Wir verbringen den Tag in einer sehr schönen Kita

Unser Freigelände mit einer herrlichen Obstwiese, einem großen Sandspielbereich und Kletterbereichen bietet besonders in den warmen Jahreszeiten den Kindern viele Betätigungsmöglichkeiten und Spaß

Bauen mit Stöcken
Gartenansicht
Kind spielt im Sand
Mädchen mit Sonnenhut am Planschbecken
Unter dem Gartensprenger haben alle viel Spaß

Im Sand können sie mit Stöckern, die bei Waldausflügen gesammelt wurden, bauen und konstruieren.

Wenn es heiß ist, kann man endlich nach Herzens Lust mit Wasser planschen und spielen…

Nach dem Berliner Bildungsprogramm sollen Erzieherinnen und Erzieher bei allen Aktivitäten stets den Erwerb von Kompetenz beobachten und registrieren. Das ist nicht immer einfach, weil gelegentlich die Sommerfreude im Vordergrund steht.

Kinder machen ja immer neue Erfahrungen und lernen allein deshalb stets dazu. Die Kita  bietet  anregungsreiche Bereiche, Materialien  und Aktivitäten in unserem Garten an.

 Beim Planschen im Garten stellen wir uns folgende Erfahrungsbereiche für das Kind vor:

  • Umziehen (Das Anziehen der Badebekleidung mit und ohne Hilfe, das Abtrocknen und wieder anziehen gehört zum lebenspraktischen Lernen und selbstständig werden)
  • Sonnenschutzmittel auftragen (Fühlt sich gut oder weniger angenehm an, und man lernt, dass zuviel Sonnenlicht ungesund für die Haut ist)
  • Über die eigene Wahrnehmung sprechen (Sprachbildung)
  • Wasser ist nass und kalt, wärmt sich mit der Zeit auf
  • Gemeinschaftsgefühl mit Freunden erleben
  • Erwachsene haben auch sichtlich Spaß am Sommer
  • Die Wiese wird nass, feucht und vielleicht auch rutschig
  • Spielmaterialien für den Pool kennenlernen
  • Pusten und Prusten...


     

Sommer im Garten unserer Kita

Weidentunnel
Weidentunnel
Blick von unten von der Straßenseite aus auf den Weidentunnel
Blick von der Straßenseite aus
Foto vom Inneren des Weidentunnels
Und so sieht es im Inneren des Weidentunnels aus
Weidentunnel
Blick von unten von der Straßenseite aus auf den Weidentunnel
Foto vom Inneren des Weidentunnels

Das Anlegen eines Weidentunnels auf unserem Hügel war eine aufwendige Aktion und wir sind sehr stolz, dass der Tunnel so schön geworden ist.

Ohne die tatkräftige Beratung und Unterstützung von Herrn Detlef Dahlmann von „Grün macht Schule“, dem engagierten Einsatz unseres ehrenamtlich tätigen Gärtners Herrn Horst-Werner Gädke, ohne die fleißigen Hände unserer Erzieherinnen und Erzieher sowie die Mithilfe unserer Kinder wäre der Weidentunnel nicht fertig geworden.

Inzwischen ist er zu einem Prachtstück in unserem Garten herangewachsen und eine Augenweide für unsere Familien und Nachbarn gegenüber. Die Kinder spielen sehr gern darin.

Die Weiden wurden zum Teil in unserem Garten geschnitten, aber auch aus dem Berliner Umland geholt. Die genaue Länge der Weidenruten wurde abgeschätzt und Horst, unser ehrenamtlicher Gärtner arbeitete sehr gut mit Detlef Dahlmann, unserem Friedenauer Nachbarn zusammen.

Der Hügel musste gut vorbereitet werden, indem oben am Hang die alten Palisaden entfernt wurden und wir einen Eingang schufen. Die Weiden wurden zuerst geschnitten, anschließend musste der Boden mit kleinen Gräben und Löchern vorbereitet werden, damit die Weiden gesteckt werden konnten.

Die Ruten wurden in die vorbereitete Erde eingebracht. Mit großen und kleinen Händen wurden die Ruten zu einem Bogen gebogen und miteinander verflochten. Kindern aus unserer Kita wurde gezeigt, wie man mit einer Pflanzenschere die Weidenruten säubert und für den geplanten Tunnel gut vorbereitet. Wir freuten uns über das wundervolle Ergebnis und bedanken uns bei allen Helferinnen und Helfern.

Die Kinder haben sehr viel gelernt und erfahren. Sie hörten zu, wenn die Planungsgespräche im Garten stattfanden, sie machten eigene Vorschläge, sie lernten die Weidenpflanzen kennen und lernten mit Werkzeugen umzugehen. Sie erlebten das Interesse und die Freude am gemeinsamen Bauen und Pflegen. Und sie hatten viel Spaß dabei ihren Tunnel zum Spielen zu bauen.

Neugierig und ungeduldig erwarten unsere ältesten Kinder den ersten Tag "ihrer Vorschule"

Mit dem Schwungtuch im Südgelände
Ein Junge genießt das Schaukeln
Schaukelnder Junge im Schwungtuch

In unserer Kita werden die Kinder in sechs Kindergartengruppen altersgemischt betreut.

Im letzten Jahr vor der Schule bieten wir den Schultütenkindern, wie wir liebevoll unsere Vorschulkinder nennen, besondere Angebote in ihrer Vorschulgruppe an, die die Kinder langsam und behutsam auf die neuen Anforderungen in der Schule vorbereiten. Um einen Übergang in eine neue Gruppe und in eine unbekannte Institution zu bewältigen, bedarf es Selbstvertrauen und Vertrauen in andere Menschen.

 

Das Spiel zum Start in das Vorschuljahr mit dem Schwungtuch bei einem Ausflug in das nahe gelegene Südgelände macht allen viel Spaß.

 

Die Erzieherinnen haben sich zuvor genau überlegt, welche Lernziele sie mit dem Spiel, welches einem Begrüßungsritual entspricht, anstreben.

• Wahrnehmung der anderen Kinder (Wer ist in meiner Vorschulgruppe? Wer sind die Erzieherinnen, die mich in dem letzten Jahr der Kita intensiv begleiten?)

• Gemeinschaftsgefühl entwickeln

• Selbstvertrauen stärken

• Vertrauen in die Gruppe aufbauen (Ich lege mich in das Tuch und lasse mich von den anderen tragen)

• Verantwortung übernehmen (Ich helfe ein anderes Kind tragen)

• Konzentration und Ausdauer üben

• Sprachverständnis erweitern (Ich verstehe die gestellten Aufgaben)

• Regelverständnis

• Körperwahrnehmung

• Anstrengung positiv erleben

• Absprachen treffen und miteinander verhandeln

• Miteinander Freude haben und Lachen

 

Im „Vorschuljahr“ erwarten die Kinder neben dem Stärken der Selbstständigkeit in allen lebenspraktischen Aufgaben interessante Themen wie:

• Feuerwehr

• Polizei

• BSR und Mülltrennung

• BVG

• Berufe der Eltern

• Musikalische Früherziehung mit Klanggeschichten

• Kiez- und Berlin-Erkundung

• Theaterbesuche

• Theaterpädagogik ab dem Frühjahr mit der Schauspielerin Birgit Hägele

• Wir arbeiten mit Vorschulmaterialien, bei deren Bearbeitung die Kinder Zahlen und Buchstaben kennenlernen.

• Forschen mit Fred (Erste naturwissenschaftliche Experimente)

• Schulbesuch in der Friedenauer Gemeinschaftsschule (Kooperationsschule im Netzwerk Bildung Friedenau)

 

Das letzte Jahr vor der Schule geht schnell vorbei und dann kommt schon der Abschied mit einem großen Fest im Sommer 2018.

 

 

 

 

Kontakt

Kita RiemenschneiderwegRiemenschneiderweg 1312157 BerlinStandort / BVG Fahrinfo
Kita RiemenschneiderwegRiemenschneiderweg 1312157 Berlin
Öffnungszeiten Montag bis Freitag 6.00 bis 17.30 Uhr
Sprechzeiten Telefonische Sprechzeit Dienstags von 10:30 bis 12:00 Uhr
LeitungBabette Kalthoff
Stellv. LeitungAndré Burbaum

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