Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

Sprach-Kita-Projekt

Domino-Spiel zur sprachlichen Bildung

Am Ende des Beitrages können Sie das Domino-Spiel herunterladen

Mit diesem farbenfrohen Domino-Spiel möchte ich Sie einladen, gemeinsam mit Ihren Kindern ins Gespräch zu kommen und den Gedankenaustausch zu verschiedenen Themen wie Gefühle, Natur, Erlebnisse und Abenteuer anzuregen.Dieses Spiel mit wunderschönen Bildern aus der Kinderwelt bietet Ihnen die Gelegenheit, die Gedanken, Ideen und Erfahrungen Ihrer Kinder zu entdecken und möchte gleichzeitig zu einem gemeinsamen Weiterdenken und Philosophieren anregen.Eine wichtige Grundvoraussetzung für die Entwicklung von Empathie ist, dass die Kinder Wissen über Gefühle, Wünsche, Gründe und Absichten ihrer Gesprächspartner erlangen. Unterschiedliche Gedanken, Gefühle, Wünsche, Erinnerungen und Vorstellungen werden in diesem Domino-Spiel ausgetauscht. Ihre Kinder können in diesen dialoganregenden Situationen erfahren, dass ihre Gedanken und Ideen für Erwachsene von Bedeutung sind. Viel Freude beim Spielen wünscht Ihnen Anne Lübke, Fachkraft für sprachliche Bildung

Das Dominoset enthält 18 Karten mit je zwei quadratischen Bildern. Jedes Bild doppelt sich auf zwei verschiedenen Karten. 
Ziel des Spiels ist es, die Bilderpaare zu finden und aneinanderzureihen. Ist ein Bilderpaar gelegt, können Sie die darauf zu lesende Frage stellen und somit einen Gesprächsimpuls setzen. Vielleicht haben die Kinder (oder Sie selbst) auch noch andere Fragen, die ihnen anhand der Bilder in den Sinn kommen. Jede Frage, jede Antwort und jeder Gedanke sind willkommen, denn Ziel ist es, mit den Kindern über die Bilder ins Gespräch zu kommen.

Die zu den Bildern erdachten Fragen sind exemplarische Beispiele, wie anhand der Bilder anregende Dialoge initiiert werden können. Beispielsweise ist zu dem Bild mit den zwei Kindern und dem Auto im Schnee die Frage vorgeschlagen: „Warum sitzen die Kinder nicht zusammen im Auto?“.
Anhand dieser Frage können sowohl Gespräche über Wissen angestoßen werden (z. B. über Platz- und Größenverhältnisse oder die Eigenschaften von Schnee und von Hügeln), aber auch über soziale Aspekte des alltäglichen Lebens wie sich-Helfen oder sich-Abwechseln. Natürlich sind auch andere Fragen und Themen denkbar. Lassen Sie Ihrer Kreativität und Spontaneität freien Lauf.

Spielanleitung
Das Domino kann in kleineren oder größeren Gruppen gespielt werden.

Spielvorbereitung
Zu Beginn des Spiels werden alle Dominokarten auf die Mitspielenden verteilt (ungefähr gleich viele Karten pro Person). 

Spielbeginn und -ablauf
Eine Person (z. B. das jüngste oder älteste Kind) deckt die erste Dominokarte auf und legt sie für alle sichtbar in die Mitte. Die Mitspielenden versuchen dann der Reihe nach, ihre Karten an die Enden der immer länger werdenden Dominokette anzulegen. Dabei sollen die Bilder an den angrenzenden Seiten stets gleich sein.
Wenn jeweils eine Karte angelegt und somit ein Fragesatz vervollständigt wurde, liest eine erwachsene Person die dazugehörige Frage vor (oder jemand stellt eine spontane Frage). Das Kind, das die Karte angelegt hat, darf die Frage beantworten und alle Gedanken äußern, die ihm in den Sinn kommen. Im Anschluss können weiterführende Fragen und Gedanken besprochen werden. Im Spielverlauf können und sollen so vielfältige Gespräche mit und unter Kindern entstehen.
Wenn das Spiel als Wettkampf gestaltet werden soll, hat die Person gewonnen, die zuerst alle ihre Karten angelegt hat. Da bei dieser Form des Dominos allerdings der Gesprächsaspekt im Vordergrund
steht, kann auf das Ermitteln eines Gewinners gut verzichtet werden und die gemeinsame Aufgabe sein, die Dominokette zu vervollständigen.

Spielregeln
o Die Dominokarten müssen immer direkt an eine andere angelegt werden – es ist nicht erlaubt, die Steine einfach irgendwo auf das Spielfeld zu legen.
o Es können nur Karten angelegt werden, die das gleiche Bild zeigen wie die angrenzende Karte.
o In jedem Zug muss die Person eine Karte anlegen, wenn sie eine passende Karte hat – Aussetzen (z. B. damit andere nicht anlegen können oder um eine besonders schöne Karte
länger behalten zu können) ist nicht erlaubt.
o Kann jemand in seinem Zug nicht anlegen, ist die nächste Person dran.

 

Hier geht es zu download
 

Nach oben

Aktuelles aus der Kita

Bis auf den letzten Krümel- gesunde und nachhaltige Ernährung in der Kita

Im März 2021, als die dritte Welle der Pandemie war, da veränderte sich die Arbeit in der Vorschule zum wiederholten Male. Ausflüge, Theaterbesuche und andere Exkursionen waren nicht möglich. Durch den Tipp unserer Fachberatung wurden wir auf das Projekt „Bis auf den letzten Krümel“ aufmerksam. Das Projekt beschäftigt sich mit dem Wert von Lebensmitteln, deren Verschwendung und Nachhaltigkeit. In einem Morgenkreis haben wir uns mit den Fragen beschäftigt: Was sind Lebensmittel? Wofür brauchen wir sie? Was ist gesund und ungesund? Mit verbundenen Augen versuchten wir durch schmecken und fühlen zu erraten, um welches Lebensmittel es sich handelt. Durch das Gestalten eines Lebensmittelbaumes erfuhren wir, dass wir viel Obst und Gemüse essen können, aber pro Tag nur eine Handvoll Fettes oder Süßes.

Wir waren in einer Bäckerei alte Brötchen holen, ließen sie trocknen und haben die Brötchen zu Semmelbröseln gerieben. Ohne blutige Finger haben wir es geschafft, dass jedes Kind ein Glas Semmelbrösel mit nach Hause nehmen konnte. Bei „Sirplus“, die auch Lebensmittel vor dem Wegwerfen retten, haben wir braune Bananen gekauft und daraus Bananeneis gemacht. Wir lernten die Bedeutung vom Mindesthaltbarkeitsdatum und verlassen uns jetzt mehr auf unseren Geruchs-, Geschmacks- und visuellen Sinn. Außerdem lernten wir etwas über Komposthaufen, die Biotonne und Biogasanlagen. Wir haben einen eigenen kleinen Komposthaufen im Einmachglas angelegt. Hierfür mussten wir auch Regenwürmer ausgraben, damit diese den Kompost im Glas verarbeiten können. 

Auch an einer Biogasanlage in einer Trinkflasche haben wir uns versucht. Leider waren unsere Bakterien zu anständig, sie pupsten nicht und sonderten somit kein Gas ab. Auf einem Ausflug zur Domäne Dahlem Ende Mai haben wir allerhand über die Landwirtschaft gelernt.

Zum Abschluss des Projektes haben wir den Eltern zu einer Präsentation eingeladen und uns danach selbst gemachte Smoothies, Waffeln und Erdbeermarmelade schmecken lassen.

https://www.restlos-gluecklich.berlin/tag/bis-auf-den-letzten-kruemel hier können sie mehr über das Projekt erfahren

 

Aktuelles aus der Kita

Das „Raupe Nimmersatt Projekt“ der Küken-Gruppe

Der Frühling ist da, und mit ihm kann man auch die wundervolle Welt der Insekten wieder in der Natur entdecken!

Genau das hat die Kinder der Küken-Gruppe zu ihrem aktuellen Projekt geführt. Bei einem Spaziergang entdeckten wir eine kleine Raupe und konnten sie einige Zeit beobachten.Kurzerhand beschlossen wir gemeinsam, uns näher mit dem Thema Raupe und dem bekannten Kinderbuch „Die Raupe Nimmersatt“ zu beschäftigen, indem sich die Raupe zum Schmetterling entwickelt.Die Kinder erlebten ein kunterbuntes und vielfältiges Projekt, bei dem sie viel beobachten, kreieren und ausprobieren konnten.Zusätzlich bekam unser Mitarbeiter im Freiwilligen Sozialen Jahr die Möglichkeit, sich mit eigenen Ideen tatkräftig einzubringen und so einmal mehr in die Rolle der Pädagogen mit Planung, Vorbereitung, Durchführung und Reflexion zu schlüpfen.Nun steht noch der Abschluss bevor, bei dem wir uns gerne den Wunsch einer „Raupen-Aufzucht“ erfüllen würden, um so die Verwandlung zum Schmetterling beobachten zu können.

Es bleibt also spannend!

Nach oben

Aktuelles aus der Kita

Eichhörnchen auf Entdeckungstour

Im Frühling 2017 lebte ein Eichhörnchen auf dem Balkon vor der Feuerdrachen-Gruppe. Das bekam von den Kindern den Namen Lola und von Katrin Ukulele ein Lied auf Lola gedichtet. Vielleicht sind die Eichhörnchen in diesem Jahr, die seit ein paar Tagen auf dem Balkon der Kita leben, Nachkommen von Lola? Sozusagen die Enkel-oder Urenkelkinder von Lola? Die Kinder und das Team sind begeisterte Beobachtende und fasziniert davon, dass „unsere“ Riemi Eichhörnchen so zutraulich sind. Sie haben keine Angst vor den Kindern und auch nicht vor deren Stimmen. Auch auf dem Balkon der Krippenkinder tummeln sich wieder Eichhörnchen, die gern zur gleichen Zeit wie die Kinder auf dem Balkon ihre Mahlzeiten einnehmen. Groß und Klein sind hellauf verzückt und wir alle haben sehr viel Freude an unseren kleinen Freunden, den Eichhörnchen. Ihre glänzenden Knopfaugen, ihre kleinen Pfötchen, mit denen sie ihr Futter greifen, ihr geschicktes Klettern an steilen Hauswänden entlang, so nah zu sehen und zu beobachten, ist für Stadtkinder wirklich ein kleines Wunder.

Den Text zum Lied können Sie hier herunterladen

Nach oben

Aktuelles aus der Kita

Test-Stationen für Schnell-Tests für das Team im Riemi

Seit dem 9. März testen drei geschulte Mitarbeiterinnen: Manuela aus der Krippe, Martina aus der Sternschnuppengruppe und Babette, die Kitaleiterin und ehemalige Krankenschwester zweimal wöchentlich alle Mitarbeitenden, die das wünschen.

Wir bieten jeweils einen frühen Termin um 7.30 Uhr, einen um 8.30 und einen dritten um 13 Uhr in zwei eigens eingerichteten kleinen „Test-Zentren“ an. In der Holzwerkstatt, im Keller und im Atelier haben wir uns dafür speziell eingerichtet.

Sehr viele Mitarbeitende lassen sich inzwischen testen und erhöhen mit dieser Bereitschaft die Sicherheit und den Schutz des gesamten Teams. Der Schnelltest kitzelt nur ein bisschen und lässt die Augen tränen. Das ist es uns wert, um so sicher als möglich weiter durch die Pandemie zu kommen.

Ein Kind der Seepferdchen-Gruppe, Liya hat Babette durch das Fenster gesehen, wie sie mit Visier, Kittel, Mundschutz und Handschuhen in der Holzwerkstatt stand. Das Mädchen wusste sofort Bescheid, denn es fragte: “Babette, machst du Corona-Tests?“ Das konnte nur bestätigt werden. Es musste nur noch geklärt werden, dass nur die Erzieher*innen, nicht die Kinder getestet werden.

Nach oben

Aktuelles aus der Kita

Kreativer Wirbel in der Krippe. Vielen Dank an den Elternförderverein

Seit 2008 wird der Förderverein der Kita nicht müde, die pädagogische Arbeit und die Freude an bestimmten Aktivitäten für alle Kinder finanziell zu unterstützen, manchmal sogar erst zu ermöglichen. Im Namen aller Kinder, des Teams und aller Familien sagen wir DANKE-DANKE-DANKE…

Unser besonderer Dank gilt dem Vorstand des Vereins. Engagierte Eltern haben diese Aufgabe zusätzlich übernommen, und das auch jetzt in der Pandemie-Zeit, in der alle schon genug Belastungen auszuhalten haben und weitergeführt. Ohne Vorstand gäbe es den gemeinnützig tätigen Förderverein nicht. In diesem Jahr wurden fast alle zur Verfügung stehenden Mittel des Vereins in die künstlerische Ausstattung der gesamten Kita gesteckt, sodass das Team die dafür notwendigen und auch kostspieligen Zeichen- und Mal-Utensilien besorgen konnte. Unsere Jüngsten in der Krippe hatten gemeinsam mit ihren Erzieherinnen große Freude an der neuen Farb-Schleuder mit der die Kinder fantastisch anmutende moderne Kunst kreiert haben. Die Erzieherin Jenny hat sich die fotografische Dokumentation zur Aufgabe gemacht.

Der Verein sucht immer wieder neue Mitgliedschaften. Falls Sie noch nicht Mitglied sein sollte, dann schreiben Sie der Kita eine E-Mail. Wir lassen Ihnen gern einen Mitgliedsantrag zukommen. Wollen Sie gern lieber einmalig spenden, dann geben wir gern die Bankverbindung weiter.

 

Nach oben

Aktuelles aus der Kita

Eine Expedition in die Arktis

Heute haben die Vorschulkinder aus der Regenbogen- und Sternschnuppengruppe eine Expedition in die Arktis gewagt. Dabei sind sie vielen verschiedenen Tieren begegnet, unter anderem Eisbären, Polarfüchsen, Robben und vielen mehr. Auch die Inuit haben sie bei der jagt nach Fischen getroffen. Mit tollen Kurzfilmen auf YouTube und Büchern zum Thema haben wir unsere Reise vertiefen können. Unter anderem haben wir erfahren, wie sich die Tiere in der eisigen Kälte warm halten, was die Tiere gerne fressen und wie sie leben. Im Anschluss daran haben wir mit den Kindern noch passend dazu das Spiel „Eisschollen“ gespielt, uns eigene Iglus gebaut und Eisbären auf Eisschollen gebastelt. Es war eine sehr atemberaubende und spannende Reise für uns und die Kinder. Und nun könnt ihr eure eigene Expedition durch die Arktis starten. Viel Spaß dabei!

Die Arbeitsblätter können Sie für Ihre Kinder zuhause aus der Bilder-Slideshow herunterladen.

 

Nach oben

Aktuelles aus der Kita

Zur Erinnerung und in Gedenken an Horst-Werner Gädke

Zur Erinnerung und in Gedenken an Horst-Werner Gädke,

an Hotte unseren langjährigen Gärtner, der fast 10 Jahre lang liebevoll den Kita-Garten hegte und pflegte, haben wir gemeinsam mit seiner Frau, mit Hottes Familie und seinen Freundschaften einen Ginkgo-Baum im Garten der Kita gepflanzt. Zwei Kinder aus der Seepferdchen-Gruppe, Liya und Sophia haben ein wunderschönes Bild gemalt und wir haben eine Christrose neben den Baum eingepflanzt.

Horst ist viel zu früh und unerwartet am 15. August 2020 verstorben. Wir vermissen ihn.

Horst hat sich von Anfang an, als er im März 2011 bei uns anfing, immer voll engagiert. Er hatte wundervolle Ideen und großes Interesse mit der Kita-Leitung zusammen Sachmittel für die Umgestaltung des Gartens locker zu machen.

Im Rahmen von Zuwendungen, die wir 2014 und 2017 vom Bezirk bewilligt bekamen, haben wir mit Horst und den freiwillig helfenden Eltern ein Kräuter-Hoch-Beet angelegt. Unser Erzieher Jochen Burgis und Horst haben damals gemeinsam das Beet bis ins Details geplant.

Die Liste der Projekte ist lang: Horst hat 2014 sogar gemeinsam mit Dagmar, seiner Frau, die Weiden aus dem Umland hierher transportiert. Daraus wurde ein wunderschöner Weidentunnel angepflanzt, der heute noch ein schöner Spielbereich für die Kinder ist.

Horst hat maßgeblich bei der neuen Bepflanzung des Hanges mitgewirkt und vor dem Ballspielplatz ein Hoch-Beet angelegt.

2017, in unserem 20-jährigen Jubiläumsjahr, haben wir auf Horsts Initiative hin die Nachbarschaft miteinbezogen und in der Kleingarten-Kolonie eine Freilicht-Ausstellung mit Kunstwerken der Kinder organisiert. Der Kleingarten-Verband war begeistert und die Ausstellungseröffnung war ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr.

Ein Rosenbogen wurde angelegt und viele, viele Pflanzen bekamen ein neues Zuhause bei uns.

In dankbarer und anrührender Erinnerung habe ich, Babette Kalthoff, dass Horst die Holunderbeeren erntete und davon für die „Chefin“ Holundermarmelade kochte und mir ein Glas schenkte.

Ja, so war er, unser Horst. Schön, dass ein Lebensbaum ihm zu Gedenken in unserem Garten wächst.

Aktuelles aus der Kita

Unser Laternenfest in diesem Jahr

Wir erlebten in dieser Pandemie-Zeit eine völlig andere St. Martins-Zeit als sonst üblich. Wir hielten uns an die Empfehlungen der Bundeskanzlerin, die Kontakte so weit als möglich einzuschränken und boten keine Familienfeste an. Das fanden wir traurig. Wir haben dann jedoch wundervolle Alternativen gefunden, um den Kindern das Thema des Teilens und der Mitmenschlichkeit nahe zu bringen. Das Vergnügen, in der dunklen Jahreszeit rund um ein Lagerfeuer, mit leuchtenden Laternen zu sitzen, kam dabei nicht zu kurz.

Im Sportraum wurde unsere großen Feuerschale, in der sonst bei den Familien-Laternen-Festen ein Feuer im Garten angezündet wurde, durch ein Trampolin mit gelben, orangenen und rötlichen Stoffen, Tüchern, Stöcken und Ästen sowie einer Lichterkette ersetzt. Dieses Feuer verbreitete eine heimelige Stimmung im gesamten Raum.

Die Gruppen haben für sich allein gefeiert. Es wurde die Geschichte vom Heiligen Martin in Form eines Puppenspiels vorgespielt oder auch die Geschichte vom Sterntaler erzählt, in der es um ein armes Mädchen geht, dass so hilfsbereit und mitfühlend ist, dass sie all ihr Hab und Gut an Bedürftige verschenkt. Die Kinder fingen sofort an, ihre Muffins oder ihr Brot untereinander zu teilen. Die Fähigkeit, die Möglichkeit und die Gabe miteinander zu Teilen, war an den darauffolgenden Tagen weiterhin Thema in der Kindergruppe. In einer anderen Gruppe haben die Kinder den Erzieherinnen die Martins-Geschichte erzählt.

Die Kindergruppen zogen mit ihren Laternen durch den abgedunkelten Sportraum oder in einem Zug durch unsere dunklen Gänge im Keller. Das machte allen Spaß, weil die Kinder sich sonst nicht in unserem großen und weitläufigen Keller aufhalten. Einige Gruppen wanderten durch die Kleingarten- Kolonie. Das Singen der Laternen-Lieder im Freien machte allen Spaß und tat gut.

Im Entspannungsraum und in den Morgenkreisen „schenkte“ man sich gegenseitig einen harmonisierenden Klang mit Anschlagen einer Klangschale. In einer Gruppe konnten die Kinder einen gefalteten Stern aus Papier in eine mit Wasser gefüllte Klangschale legen. Diese „Sterne“ gingen durch das Aufsaugen des Wassers auf und entfalteten sich.

In den Gruppen wurden ganz unterschiedliche Techniken und Materialien zum Basteln der Laternen angewendet. Käseschachtel, Transparentpapier, aber auch Metalldosen und Metallreste wurden eingesetzt. Es gab Fliegenpilze, Füchse, Roboter-Männchen oder bunte Ballons.

„Es war eine bezaubernd schöne Angelegenheit“, wie eine Kollegin berichtete. Die Kinder seien nicht traurig über den veränderten Ablauf des Laternenfestes gewesen.

Im Anhang finden Sie Liedertexte zum herunterladen und Audiodateien mit Laternen-Liedern, gesungen von Wencke und Babette (mit Maske) im Innenhof der Kita im Freien mit Mantel und Schal.

Ich gehe mit meiner Laterne                              Ich hab eine feine Laterne

Kommt wir wollen Laterne laufen                   Laterne, Laterne    

Licht in der Laterne                                                Meine Laterne ist heller als die Sterne   

Sankt Martin                                                              Sternenfänger

 

Aktuelles aus der Kita

Was erlebten die Kinder seit Sommer in unserer Kita?

Alle neuen Kinder sind inzwischen gut eingewöhnt und fühlen sich auch ohne die Begleitung ihrer Eltern in ihrer Kindergruppe wohl. Das Team hat die Eingewöhnung unter den Bedingungen der Pandemie-Eindämmung sehr gut, vorsichtig und umsichtig gestaltet. Wir bedanken uns bei allen Eltern, die großartig alle Maßnahmen mitmachten und somit für den Schutz der anderen Familien und unser Mitarbeitenden sorgten.

Die Kinder verbrachten sehr viel Zeit mit Spielen im Freien. Sie hielten sich im Garten auf oder machten Ausflüge in die Kleingartenkolonie, wo eine Gruppe in kleinen Papiertaschen hübsche Blüten, Pilze, Kletten, Kastanien oder Blätter sammelte, die wunderhübsch auf einem Tisch ausgebreitet wurden. Ein richtiges Kunstwerk entstand. In anderen Gruppen wurden Kastanien gesammelt, die in eine große Wanne gelegt, Gelegenheit zum Schütten und Sortieren boten.

In allen Gruppen starteten die ersten Projekte, wie zum Beispiel: „Wer bin ich-wer ist meine Familie?“ Spielerisch erkundeten die Kinder ihren Körper, indem sie ausgemessen haben, wie groß sie sind, schauten, welche Augenfarbe sie haben, ihr Gewicht feststellten und aufschrieben und wie alt sie sind. Die Angaben notierten sie gemeinsam mit den ErzieherInnen. Besonders lustig war die Methode „Wollfaden“ zum Vermessen der Körpergröße. Der Faden wurde anschließend wie eine Schnecke aufgewickelt und auf das Papier geklebt. Die älteren Kinder, die nächstes Jahr zu Schule kommen, befassten sich mit den inneren Organen des menschlichen Körpers. Die Kinder beschäftigen sich auch mit dem Thema, wir waren ein Baby, als wir auf die Welt kamen. Sie beschäftigten sich mit der Vergangenheit.

Eine der Kindergruppen hatte mehrmals einen Fuchs in unserem Garten gesehen, sodass die Gruppe begann, die Lebensgewohnheiten von Füchsen zu erforschen. Hierfür wurden Bücher gewälzt, es wurde gemalt und gesungen. Alle hatten Spaß beim Basteln von Fuchs-Laternen aus kleinen Babynahrungs-Gläschen.

In allen Gruppen wurde gemalt und mit Farben experimentiert. Es entstanden viele Kunstwerke, die das ästhetische Empfinden der Kinder deutlich zeigten und einen Bezug zu der Jahreszeit Herbst hatten. In einer Gruppe haben sich die Kinder ausführlich mit den unterschiedlichen Farben und dem Farbkreis beschäftigt. In der Krippe wurde auch zum Thema Herbst mit Naturmaterialien und Farbe gestempelt. Um einen Baum darzustellen, wurden auch Abdrücke mit dem Unterarm und der Hand gestempelt. Diese Werke sind bezaubernd schön und haben bei der Herstellung den jüngsten unserer Kita viel Spaß gemacht. Sie hatten dabei Gelegenheit, eine besondere taktile Erfahrung wahrzunehmen. Wie fühlt sich die feuchte und auch kühle Farbe auf meiner Haut an? Der Unterarm wurde braun angemalt und zauberte mit dem Abdruck anschließend einen Baumstamm auf das Papier. Die bemalte Hand „stempelte“ das Geäst des Baumes.

In allen Gruppen wurde die Laternenzeit mit der St. Martin Geschichte vorbereitet und es wurden sehr unterschiedliche Laternen gebastelt.

Da der Senat den Kitas der freien Träger pro Kind fast 63€ aufgrund der Pandemie im Budget gekürzt hat, verwendeten die Erzieherinnen und Erzieher nur schon vorhandenes Material in der Kita und trugen mit diesem Verhalten zur Nachhaltigkeit bei. Nichtsdestoweniger sind wir über die finanzielle Kürzung empört, weil aufgrund der Hygiene-Maßnahme in der Kita viel Geld zusätzlich ausgegeben werden musste.

Die Laternenfeste finden ab nächster Woche aufgrund des neuen Lock-Down-Lights nur mit den Kindern ohne Eltern statt. Alle Teams werden sich sehr kreative Alternativen zum Laternenumzug überlegen und den Kindern eine schöne Zeit bereiten. Vielleicht findet ein Morgenkreis im abgedunkelten Sportraum mit leuchtenden Laternen und dem Erzählen der St. Martin Geschichte statt? Das bleibt noch eine Überraschung.

Im Sportraum genießen wir, angeschafft vom Familienzentrum einen Raumlüfter, der auch einen Viren-Filter enthält. Er reinigt die Luft während der Elterngespräche oder Besprechungen im Team.

Das Familienzentrum steht nach wie vor allen Eltern telefonisch für Beratungen zur Verfügung. Das Bewegungsangebot für Kinder aus mehreren Gruppen haben wir vorübergehend wegen der notwendigen Kontaktbeschränkungen jedoch für November abgesagt.

Bleiben Sie gesund und halten Sie gemeinsam mit uns die Kontaktbeschränkungen gut durch.

Ihre Kita-Leitung

Aktuelles aus der Kita

Das Team bekommt einen „Outdoor-Pausen-Garten“ Was kann es zur Pandemie-Zeit besseres geben?

Die Leiterin der Kita hat sich sehr gefreut, als Frau Bunge, Mutter von drei Kindern, die inzwischen alle unsere Kita besuchen, nach der Eingewöhnungszeit ihres jüngsten Sohnes im Büro anrief und verkündete, sie wolle sich gern ehrenamtlich für die Kita engagieren.

Im gemeinsamen Gespräch wurde deutlich, dass Frau Bunge sehr gern im Garten tätig werden würde, aber ihre eigenen Kinder sie dabei nicht sehen sollten, weil sonst die Eingewöhnung gefährdet wäre.

Wir entwickelten die Idee im Seitenbereich neben der Küche, der schon lange nicht mehr von den Krippen-Gruppen zum Spielen genutzt wurde und deshalb ein eher stiefmütterliches Dasein führte, für das Kita-Team einen Aufenthaltsbereich für die Pausen zu schaffen.

Das Team war von der Idee begeistert und Frau Bunge legte sogleich tatkräftig immer dienstags am Vormittag los. Nachdem die groben Vorarbeiten erledigt waren, zauberte Frau Bunge einen künstlerisch wunderschön arrangierten Garten, der kein Geld kostete. Sie verwendete vorhandene Gartenmöbel und Pflanzen.

Frau Bunge beschriftete die beiden vorhandenen Tafeln mit gute Stimmung verbreitenden Begriffen wie: „Liebe, Freundlichkeit, Hoffnung, Achtsamkeit, Frieden“ etc.

Das gesamte Team ist voller Dankbarkeit und angerührt angesichts dieses besonderen ehrenamtlichen Geschenks einer Mutter unserer Kita, welches von großer Wertschätzung für die Kita zeugt.

Wenn wir in diesem kleinen „Garten-Paradies“ Pause machen, können wir mit einem Lächeln im Gesicht Kraft für unsere weitere Arbeit mit den Kindern schöpfen.

Buchtipp

Tibi und die Abenteuer im Paradies

Ich bin Erzieherin in der Kita Riemenschneiderweg und arbeite schon mehrere Jahre als zusätzliche Fachkraft für sprachliche Bildung. In meiner Tätigkeit als „Sprachexpertin“ ist einer meiner Schwerpunkte die „dialogische Bilderbuchbetrachtung“.

Deshalb habe ich das Buch „Tibi und die Abenteuer im Paradies“ geschrieben. Tibi, die kleine Feldmaus, erlebt vier Abenteuer. Die Geschichten eignen sich hervorragend für eine kindgerechte, dialogische Bilderbuchbetrachtung, weil viele offene Fragen gestellt werden, die die Sprachbildung anregen und den Wortschatz erweitern.

Sie finden vor jeder Geschichte ein Vorwort für Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen, sowie eine Anregung, nach der Tibi-Geschichte ins Gespräch zu kommen.

Die vier Abenteuer sind:

Tibi und die Wolken über dem Paradies

Tibi lebt auf seiner Wiese wie im Paradies. Plötzlich bringt eine ansteckende Krankheit das Leben auf der Wiese durcheinander.

Tibi und die Rettung im Paradies

Tibi findet ein fremdes, verletztes Tier. Mutig hilft die kleine Maus dabei, dem Fremden unter den vielen Tieren ein neues Zuhause zu geben.

Tibi und die Flucht aus dem Paradies

Die Sonne scheint heiß vom Himmel, lange hat es auf der Wiese nicht mehr geregnet. Die Tiere leiden unter der Dürre. Tibi sucht für alle einen Ausweg aus der Trockenheit.

Tibi und das Wunder im Paradies

Tibi erlebt einen großen Streit zwischen seinem Freund und dessen Geschwistern und findet eine Lösung für alle und für sich selbst. Als er zu seinen Eltern kommt, haben diese noch eine wunderbare Überraschung für ihn.

Das Buch können Sie über die E-Mail-Adresse Tibi2020(at)gmx.de bestellen.             

Anne Lübke

Aktuelles aus der Kita

Das Teddykrankenhaus zu Besuch in der Kita

Jedes Jahr im Mai/ Juni besuchen wir mit den Vorschulkindern der Kita, das Teddykrankenhaus im Virchow- Klinikum. Die Termine sind heiß begehrt, da es insgesamt nur an wenigen Tagen stattfindet und alle Kitas aus Berlin daran teilnehmen können. So begegnet man, je nach Uhrzeit mehreren hundert Kinder und ErzieherInnen aus ganz Berlin. Aufgrund dessen musste dieses Angebot, was Medizinstudenten der Charité ehrenamtlich organisieren, während der Corona- Pandemie abgesagt werden.

Damit unsere Vorschulkinder dieses besondere Angebot nicht komplett verpassen, haben sich unsere engagierten Vorschul-Erzieherinnen dazu entschieden, dass Teddykrankenhaus zu uns in die Kita zu holen. Glücklicherweise fanden sich auch zwei engagierte Eltern die in diesem Berufsfeld arbeiten und bereitwillig die Rolle der Ärzte übernahmen.

Unter Corona- Regeln (Abstand halten und einen Mund- Nasen- Schutz tragen) öffnete am Montag, den 15.6.2020 in unserem Sportraum das Teddykrankenhaus. Die Vorschulkinder haben am Freitag davor bereits ihre kranken und verletzten Kuscheltiere mitgebracht, damit diese über das Wochenende in Quarantäne sind. Am Montag wurden diese dann gemeinsam gewogen und gemessen und in der Anamnese wurde festgehalten, welche Verletzung jedes einzelne Kuscheltier hat. Je nach Erkrankung bekamen die Kuscheltiere eine Spritze, ein Pflaster und Ähnliches. Gebrochene Pfoten wurde vergipst und in der Apotheke konnte noch weitere Medizin für die Kuscheltiere abgeholt werden. Zur großen Überraschung der Kinder konnte sogar ein richtiger Rettungswagen organisiert werden, den die Vorschulkinder besichtigen konnte.

Dieses besondere Angebot soll den Kindern dabei helfen, Ängste vor dem Arztbesuch zu überwinden. Außerdem schlüpfen sie in die Rolle der Eltern, die ihr Kind zum Arzt begleiten.

Nachdem die Sonnen- und Feuerdrachenkinder mit ihrem Besuch fertig waren, wurde der Raum gründlich durchgelüftet und gesäubert. Nach einer Pause konnten die Sternschnuppen- und Regenbogen-Vorschulkinder das Teddykrankenhaus besuchen.

Wir bedanken uns bei den Eltern für ihr außerordentliches Engagement in unserem kitaeigenen Teddykrankenhaus und bedanken uns besonders beim Vater, der seit mehreren Jahren einer unserer Gesamtelternvertreter ist und sich in verschiedenen Gremien für unsere Kita engagiert.

Aktuelles aus der Kita

Ehrenamtliche Zusammenarbeit in der Zeit der Pandemie- Eindämmung

Die Corona- Krise hat seit Mitte März 2020 alles auf den Kopf gestellt. Die Kitas wurden geschlossen und nur noch für einen kleinen Notbetrieb geöffnet. Unsere lieben ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen bekamen aus fürsorglichen Gründen "Hausverbot" erteilt. Das fiel uns sehr schwer und wir haben unser sechsköpfiges Ehrenamtsteam seither sehr vermisst.

Die ErzieherInnen und die Kitaleitung haben regelmäßigen Kontakt gepflegt. Wir haben oft miteinander telefoniert und es wurden viele Postkarten geschrieben. Wir sind sehr erleichtert, denn alle habe die Krise gesund überstanden. Wir haben Kontakte vermittelt, sodass die ehrenamtlichen Mitarbeitenden sich auch untereinander angerufen und ausgetauscht haben.

Am 17. Juni, also genau drei Monate nach dem Shut- Down ist unser ehrenamtlicher Gärtner Horst- Werner Gädke wieder in der Kita tätig, denn die Hecken zum Bürgersteig hin und die im Garten brauchten dringend einen " Friseur", wie man auf den Vorher- Nachher- Bildern gut erkennen kann.

Horst arbeitete den ganzen Vormittag draußen an der frischen Luft. Wir sind sehr dankbar dafür uns haben uns über das Wiedersehen mit ihm sehr gefreut.

 

 

Am 15. August. 2020 ist unser lieber Gärtner Horst im Alter von 71 Jahren verstorben. Wir trauern um ihn und vermissen ihn als lebenslustigen Menschen, der immer ein Lächeln im Gesicht hatte. Fast zehn Jahre lang hat er unseren Garten gehegt und gepflegt, als wäre es sein eigener, hat die KollegInnen unserer Kita auch für deren private Gärten mit seinem gärtnerischen Know-how beraten und die Kinder bei Projekten und Ausflügen begleitet. Unsere ganze Anteilnahme gilt seiner Ehefrau und seinen Hinterbliebenen.

Akutelles aus der Kita

Vielen Dank IKEA!

Im April hat das Nachbarschaftsheim Schöneberg eine große Sachspende von IKEA Berlin-Tempelhof erhalten (weitere Infos dazu gibt es hier). Es gab Kuscheltiere, Gießkannen, Stifte und Stempel, verschiedene Spiele und viele Leckereien die uns die Tage versüßt haben. Die unterschiedlichen Spielsachen "wandern" wochenweise von Gruppe zu Gruppe, sodass alle Kinder spaß am Dart-Spiel, Zahlen- Hopse- Spiel, dem Rechenschieber und der großen Maltafel haben. Die erste Teambesprechung in der Notbetreuung wurde für das Team mit einem Willkommens- Gruß von IKEA eingeleitet.

Als Dankeschön haben die Kinder und Erzieherin Dankeskarten gestaltet.

Aktuelles aus der Kita

Vorschularbeit in der Corona- Pandemie

Wir sind erleichtert, dass seit dem 14.05 unsere Vorschulkinder wieder im Haus sind. Sie werden in ihren gewohnten Vorschulgruppen von jeweils zwei Erzieherin betreut, die mit ihnen die letzten gemeinsamen Wochen vor dem regulären Schulstart gestalten. Die Kinder hatten nach fast zwei Monaten, in denen sie weder die Kita besucht noch ihre Freunde gesehen haben, sehr viel zu berichten. Die Wiedersehensfreude war kaum in Worte zu fassen. Die Vorschulkinder sind inzwischen Expertinnen und Experten für die aktuellen Corona- Umgangsregeln, begrüßt wird sich nur mit dem Fuß!

In den ersten Tagen wurde sehr viel darüber gesprochen, wie sich die Kinder zu Hause gefühlt haben, was ihnen gefehlt, aber auch was ihnen besonders gefallen hat. Die Vorschulkinder der Regenbogen- und Sternschnuppengruppe, haben hierzu Regenbogenbilder gemalt und die Erzieherin haben jeweils einen Satz notiert, was den Kindern gefallen hat (+) und was ihnen nicht gefallen hat (-). Mittlerweile hängen die Bilder an dem Fenster unseres Therapieraums, den die Regenbogen und Sternschnuppenvorschulkinder, aktuell als Garderobe benutzen und können dort angeschaut werden.

Die Erzieherinnen haben sich viele Gedanken gemacht, wie die Vorschulkinder in den letzten Wochen in der Kita gefördert werden können. So wurde unter anderem Samenbomben hergestellt, um unseren Garten zu verschönern. Auch die regelmäßigen Vorschulangebote wie die „Sprechhexe“ zur Förderung der Sprachentwicklung und Feinmotorik, das Connyheft, in dem mathematische Grunderfahrungen vermittelt werden oder „Forschen mit Fred“- der Ameise die spannende naturwissenschaftliche Experimente im Gepäck hat, finden wieder regelmäßig statt.

Derzeit klären wir, ob es unter Corona- Bedingungen möglich ist, ab dem 15.Juni Abschiedsfeste zu feiern. Alle würden sich sehr darüber freuen.

 

Aktuelles aus der Kita

Das Amselnest

Als die Kinder der Seepferdchengruppe am Montag, den 27. April in ihren Gruppenraum kamen, war die Überraschung groß. Die Ecke, in der sie normalerweise mit Bausteinen konstruierten war mit Tüchern abgesperrt worden. Im Laufe des Tages wussten dann alle Bescheid, wie es zu der Absperrung gekommen ist. Eine Erzieherin der Seepferdchengruppe war am Sonntag in der Kita gewesen und hat eine Amselfamilie entdeckt, die sich auf der Fensterbank der Bauecke ein Nest für ihren Nachwuchs gebaut hat. Damit die Amsel in Ruhe weiterbrüten kann, hat sie schnell eine Absperrung in der Bauecke errichtet und ihren KollegInnen Bescheid gegeben, damit alle genügend Abstand halten.

Irgendwann waren dann auch die Küken zu sehen. In den letzten Wochen konnten wir gemeinsam mit den Kindern beobachten, wie die Küken größer wurden, ihr Gefieder bekamen und flügge wurden.  Sie waren erst rosa und nackt, dann wuchs jedoch schnell ihr Federkleid. Wir konnten sogar eine Fütterung live miterleben und ein Video filmen, welches ihr weiter unten findet. Am 19. Mai waren nur noch zwei Küken im Nest und am nächsten Tag war das Nest komplett leer. Es war eine sehr aufregende und interessante Erfahrung, für die Kinder und uns Erwachsene hautnah mitzuerleben und zu beobachten wie schnell die Küken gewachsen sind. Für die Kinder war es eine besondere Erkentniss zu erfahren, wie schnell Amselkinder flügge werden im Gegensatz zu Menschenkindern bei denen es eher 18 bis 20 Jahre dauert.

Aktuelles aus der Kita

Rätsel und Schatzkisten für Zuhause

 

 

Hier findet ihr Rätsel für die Kinder sowie sprachanregende Impulse, damit im Homeoffice keine Langeweile aufkommt. Wir werden regelmäßig neue Rätsel, Spielideen und Ähnliches auf die Website setzen. Die Schatzsuche- Texte sind Anregungen für die Eltern und die Rätsel eigenen sich sehr gut dazu mit den Kindern ins überlegen und philosophieren zu kommen.

Rätselreime für die Kinder:

Auto  Hund  Kita   Mama   Löwenzahn   Rucksack   Schokolade    Schuhe   Sonne   Wasser

NEU! Rätselreime für Kinder Teil 2:

Baum   Buch   Ei   Eis   Flugzeug   Hände   Puzzle   Stuhl   Treppe  und als letztes Rätsel das  Ende 

Anregungen für die Eltern:

Schatzsuche Teil 1   Schatzsuche Teil 2   Schatzsuche Teil 3

Aktuelles aus der Kita

Kindergedanken über Corona

Text von Timasia

Timasia ist ein ehemaliges Kita-Kind. Sie ist neun Jahre alt.

 

Corona aus Kinder-Sicht

Als ich noch in die Schule gegangen bin, war lernen für mich leichter. Nun zu Hause zu lernen ist für mich schwer (auch für andere). Keine Freunde und Verwandte zu treffen ist blöd. Aber es gibt ja das Internet. Unsere Lehrer stellen Aufgaben bei "Anton" rein (Anton ist eine Lern-App). Das finde ich gut, denn wenn meine Hausaufgaben fertig sind und wir noch keine neuen Hausaufgaben bekommen haben, mache ich Anton, auch mal zwischendurch. Auf die Dauer wird es aber langweilig.

 

Ostern war ganz anders als geplant. Wir (Oma, Opa, Tante, Mama, Papa und Ich) wollten Ostereier bemalen. Das ging durch Corona nicht. Wir haben übers Internet Hasen (aber keine echten) gegessen. So lange kein Impfstoff da ist wird das so weitergehen.

 

Ich hoffe euch fällt nicht die Decke auf den Kopf. Mir so die Hälfte. Aber Corona hat auch eine gute Seite: Ich spare mir den Weg mit dem Schulranzen, man muss nicht so früh aufstehen und hat mehr Bildschirm-Zeit.              

                                                                           Bleibt gesund!!!

Das wunderschöne und farbenfrohe Bild zu ihrer Geschichte hat auch Timasia auch gemalt.

Aktuelles aus der Kita

Der große Singekreis mal etwas anders

Normalerweise treffen sich die Kinder  jeden Dienstag im Sportraum für den großen Singekreis. Gemeinsam singen wir, tanzen oder hören uns manchmal sogar kleine Geschichten an. Gemeinsam mit Babette und seinen Freunden Mary, Mary- Lou und Mustafa, führt Jakob der kleine Bär die Kinder durch den Singekreis. Da dies leider momentan nicht möglich ist hat sich Jakob etwas besonderes ausgedacht. So entstand der erste große Singekreis den ihr euch mit euren Eltern anhören und gleich mit machen könnt.

Aktuelles aus der Kita

Home Office in der Kita?

Während einige wenige ErzieherInnen in der Notbetreuung die Stellung halten, sind die meisten unserer KollegInnen zu Hause. Sie kümmern sich um ihre Kinder die nicht in die Schule oder Kita können oder um Verwandte, die zu einer Risikogruppe gehören. Manche sind selber Teil einer Risikogruppe. In dieser " Home Office"- Zeit werden die Sprachlerntagebücher aktualisiert, Vorbereitungen für die Zeit nach der Notbetreuung getroffen und der telefonische Kontakt zu den Kita-Familien gehalten. Unsere zusätzliche Sprachförderkraft hat die Zeit genutzt und eine kleine Geschichte geschrieben, die den Kindern helfen kann diese Besondere Situation zu verstehen und die Eltern viele Anregungen zur Sprachbildung bietet hier gibt es die Geschichte zum download

Eindrücke au dem Kitaalltag

Regenbogen gegen Corona

Bundesweit sind immer wieder Regenbogen an den Fenstern zu sehen. Auch wir in der Kita sind kreativ und haben damit unser Haus geschmückt.

Die Regenbogen sollen Freude und Hoffnung verbreiten. Sie zeigen Kindern, dass in anderen Häusern auch Kinder wohnen, die wegen der Corona- Pandemie zu Hause bleiben müssen. Der Regenbogen steht für das Motto 

ALLES WIRD GUT!

Er soll uns verbinden und uns Kraft geben, diese Zeit gemeinsam durchzustehen. Auch in dieser schwierigen Zeit verliere wir nicht unsere Herzlichkeit und Dankbarkeit.

Dankbare Familien versüßen dem Team nun den besonderen Alltag in der Kita Riemenschneiderweg

Kontakt

Kita RiemenschneiderwegRiemenschneiderweg 1312157 BerlinStandort / BVG Fahrinfo
Kita RiemenschneiderwegRiemenschneiderweg 1312157 Berlin
794 04 994Fax 79 30 24 -88E-Mail senden
Öffnungszeiten Montag bis Freitag 6.00 bis 17.30 Uhr
Sprechzeiten telefonisch jeden Dienstag 10:30 bis 12:00 Uhr, außer in den Ferien
Die Sprechzeit am 21.06.2022 entfällt
LeitungJeannette Städter
Stellv. LeitungAndré Burbaum

Vor Ihrer telefonischen Kitaplatz-Anfrage müssen Sie bitte beim Kita-Navigator eine Anfrage für unsere Einrichtung machen.

Unser Familienzentrum

Koordinatorin: Franziska Fittkau und Sandra Schmölz

Tel.: 0157/77 20 27 00 und 030/85 99 51 322

E-Mail: familienzentrum@nbhs.de

Hier finden Sie aktuelle Informationen und Angebote vom Familienzentrum

Veranstaltungen

Momentan sind keine Termine vorhanden

Stellenangebote

Interessieren Sie sich für einen Job im Bereich Erziehung? Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen in unseren Einrichtungen für Kinder und Jugendliche. Zum Angebot