Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

Ein gemeinsames Kunstwerk entsteht

Farbwalzen
So fühlt sich die Farbe an
Farben vermischen
Verschiedene Grüntöne entstehen
Farben mit dem Nudelholz verteilen
Malen mit den Händen
Malen mit Pinseln

Ziel der Aktion:

  • Gemeinsam Freude erleben
  • Kreativität entfalten
  • Farben kennenlernen
  • Malwerkzeug wie Malerrollen benutzen
  • Zum Schutz der Kleidung Malerkittel anziehen
  • Sprachbildung (neue Begriffe hören und anwenden)
  • Körperwahrnehmung (die Farbe ist feucht und kühl, wärmt sich auf den Fingern jedoch auf)
  • Absprachen mit anderen treffen
  • Rücksicht auf andere nehmen
  • Eigene Wünsche äußern oder zurückstellen
  • Feinmotorik entwickeln
  • Gemeinschaftsgefühl empfinden
  • Wir bereiten gemeinsam alles vor und räumen auch wieder auf
  • Stolz auf das wunderschöne Kunstwerk entwickeln und es den Eltern zeigen

Eindrücke aus unserer Kita

Das Sommerfest ist auch der Tag der offenen Tür und viele Gäste bekommen die Gelegenheit unsere Kita mit dem großen Garten kennenzulernen.

Man sieht das Plakat dekoriert mit Blumen
Das Plakat vor der Kita lädt alle Nachbarn zum Fest ein.

Was hatten wir für ein Glück mit dem Wetter am Samstag 12. Mai 2012 !!!

Denn die Wetter-Prognose war grausig und erstmals seit 14 Jahren hat das pädagogische Team der Kita in seiner langjährigen Tradition der Sommerfeste einen Ausweich-Ablauf Plan erstellt. Alle Darbietungen und Aktionen hätten bei Regen und Sturm im Haus stattgefunden. Da wir bis zu 200 Kinder mit ihren Familien und unsere Nachbarn erwarteten, wäre es ganz schön eng und wuselig geworden…

Aber wir hatten Glück, die Sonne schien sogar ab und zu, es war zwar ein wenig windig und kühl, aber die Stimmung war wundervoll. Der Garten und die Terrassen wurden von den Erzieher/innen hübsch mit Wimpel-Ketten, bunten Luftballons und dekorativen Stoffen festlich und sommerlich geschmückt.

Alle 130 Kinder kamen pünktlich um 14.30 Uhr, wurden von den Erzieherinnen und Erziehern für die Aufführung verkleidet und geschminkt.

Das Lampenfieber steigt, der Count down läuft und um 15 Uhr ist es dann soweit. Die Zuschauer, bestimmt 200 bis 250 Personen drängen sich im Halbkreis um unsere große Terrasse, stehen auf der großen Freitreppe oder oben am Geländer unseres Balkons, der einmal um das gesamte Haus führt.

Als erstes „reisen„ wir bei der Aufführung der Kinder in die Welt der Tiere, denn unsere Krippenkinder haben sich seit Wochen mit dem Leben der Tiere beschäftigt. Mutig und schon fast ganz souverän tanzen 30 Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren mit ihren Erzieherinnen zusammen einen Kreistanz. Sie sind als alle als Tiere verkleidet und diese schleichen mal wie die Katzen, stampfen wie die Pferde oder tippeln wie die Mäuse in die Mitte und wieder zurück in den großen Kreis.

Anschließend „landen“ wir in Amerika, als dort vor langer Zeit die Indianer noch ihr herkömmliches Leben lebten. Wir sehen von den Kindern der Seepferdchen- und der Seesternchengruppe einen sehr schönen „Regentanz Witchi Tai Tai“ der Indianer, den die Kinder begleitet von Gitarrenmusik ihrer Erzieher selber singen. Dank unserer schnurlosen Mikrofone unseres Tontechnikers Volker Salm, die er extra für unsere Kita angeschafft hat, sind die Kinderstimmen gut zu hören. Die Kinder sind toll verkleidet. Sie haben in den letzten Wochen viel aus der vergangen Zeit gelernt, Pfeil und Bogen hergestellt, Stirnbänder genäht und Traumfänger gebastelt.

Die Kinder aus der Sonnen- und Feuerdrachengruppe hatten in den letzten Wochen das Projekt Mittelalter. Sie zeigten uns einen sehr schön choreographierten Tanz mit Musikanten, Reitern, Rittern und Burgfräuleins. Der kulturelle Unterschied zur Welt der Indianer war deutlich in der Choreographie zu sehen. Die Ritter und Burgfräuleins schritten als Paare, sie liefen auf einer Linie, sie standen sich gegenüber, sie verneigten sich und die vier Fanfarenbläser am Anfang brachten mit ihren Wuwuzelas unser Publikum zum Schmunzeln. Die Kostüme sind alle selber hergestellt und sehen sehr schön aus.

Auf unserer Zeitreise geht’s weiter und wir landen in den Fünfziger und Sechziger Jahren. Die Kinder der Sternschnuppen-Gruppe haben einen herrlichen Rock‘n Roll Tanz einstudiert. Die Jungen haben sich die Haare mit Gel frisiert und haben sichtliches Vergnügen an dem ausgelassenen Tanz. Die Choreographie ist nicht einfach, besonders als die Mädchen auf dem Fußboden schnell unter ihrem Tanzpartner durchkrabbeln.

In allen Zeiten und auf der ganzen Welt mussten sich die Menschen mit Karies beschäftigen und so zeigen uns die Kinder aus der Regenbogengruppe einen lustigen Tanz der Zähne, die Lust auf Süßigkeiten haben, und der Bakterien Karies und Baktus. Am Ende kommen die Zahnbürsten ins Spiel und siegen natürlich.

Und zu allen Zeiten hatten die Menschen Gefühle. Das Fröhlich-Sein hat schon immer alle glücklich gemacht, besonders beim Feiern großer Feste. Die „Regenbogen-Kinder“ singen mit dem Publikum zusammen „Wenn du fröhlich bist, dann klatsch doch einfach mit…“

Das Publikum war von der Vorstellung begeistert und wieder einmal zeigte unser Team der Pädagogen seine guten Ideen bei der Erfindung von Choreographien und in der Tanzpräsentation, was mit Kindern im Altern von 1 bis 6 Jahren eine hohe Kunst ist.

Im Anschluss an die Aufführung boten Eltern und Erzieher den großen und kleinen Gästen Indianerwurfspiele, Tiermasken-Basteln, das Spiel mit dem heißen Draht, Nägel-Einschlagen und ein besonderes Quiz an. Die Fragen kamen aus den Projektthemen der Kindergruppen und umfassten die Pflanzenwelt, die Zeit der Indianer, das Mittelalter und die Tierwelt. Die gelosten Gewinner mit den richtigen Antworten erhielten kleine Sachbücher.

Das Büffet, zusammengestellt von den Eltern, war wieder einmal grandios und das gegrillte Fleisch dazu köstlich. Wir danken unseren „Lebensmittel-Hof-Lieferanten“ für die großzügigen Lebensmittelspenden.

Was wäre ein Fest ohne Musik, die Menschen selber machen und die nicht aus der Musikbox kommt? Wir freuen uns immer wieder, dass einige Eltern und ihre Kinder Instrumente spielen und am Mikrofon singen. Eine kleine Band spielt seit ein paar Jahren Kinderlieder und Songs. Im Gartenhaus auf der Obstwiese spielte erstmals eine Mutter sogar mit ihrem Akkordeon. Sie lernt erst seit zwei Jahren und spielt super gut.

Ein wunderschönes Fest geht zu Ende und wir freuen uns auf nächstes Jahr.

 

Schminken im Garten. Foto: Kita Riemenschneiderweg

Unser Sommerfest am 29. Mai 2010

Der Mai ist in diesem Jahr kühl und verregnet. Wir befürchten, unser Sommerfest im Garten fällt in diesem Jahr ins Wasser. Die Mutter von Leo Luca sagt ein paar Tage vor dem Fest: “Wenn Engel ein Fest vorbereiten, scheint die Sonne.“ Ihre Worte wurden wahr. Wir hatten Glück und am Samstag überrascht uns ein strahlend blauer Himmel und Sonnenschein.

Mittags beginnen alle Erzieherinnen zusammen mit dem Mitarbeiterteam der Hauswirtschaft das Büffet, Tische und Bänke für über 300 Gäste vorzubereiten. Der Garten wird geschmückt, die Spiel – und Bastelstände aufgebaut und die große Terrasse wird die Bühne für die Darbietungen unserer 130 Kinder im Alter von 8 Monaten bis sechs Jahren. Der Tontechniker bereitet die Anlage und die Mikrofone vor. Dann ist es soweit, die Gäste und Eltern sehen eine bezaubernde Vorführung.

Zu Beginn zeigen die Kinder aus der Krippe, unsere jüngsten Kinder im Alter von 8 Monaten bis 3 Jahren, drei Stücke aus dem Musical „Die Vogelhochzeit“. Manche Kinder haben schon Talent fürs darstellende Spiel. Der Beifall ist tosend. Die Kindergartenkinder zeigen in der kleinen Zirkusdarbietung Bären, Tiger, Jongleure und den dicken Clown Angelo, der auf seinen dicken Po fällt, aber gleich wieder aufsteht. Musikalisch geht es weiter mit einem Chor, der begleitet wird von Flöten und einer großen Trommel. Der Tanz „Kalinka“ geht in die Beine und begeistert das Publikum. Auch der Tanz „Tumba Tumba“ ist wunderschön anzusehen und als die älteren Kinder im Paartanz „Tscha Tscha Tscha “ vorführen, nimmt der Applaus kein Ende.

Kinder und Erzieherinnen haben in den letzten Wochen ausgefallene Choreographien entwickelt, Rhythmus geübt, gesungen, getanzt, gespielt, geprobt…und eine wunderbare Präsentation hingelegt, von der alle Eltern und Gäste begeistert sind. Bis in den Abend hinein genießen Kinder und Eltern den Sommernachmittag bei gutem Essen, Spiel und Spaß und mit Life Musik mit zwei Vätern und einer Erzieherin.

Der Elternförderverein hat einen eigenen Stand, an dem sehr schön erkennbar ist, wie hervorragend er die Arbeit in der Kita unterstützt. Es werden weitere Mitglieder gesucht.

 

Bilder von dem Sommerfest 2012

Die Bilder geben einen kleinen Einblick in das wundervolle Fest.

Die Jüngsten zeigen einen Tanz der Tier, es folgt ein Indianer- Und Mittelaltertanz, dann eine Tanz der Zähne mit karius und Baktus und ein Rock'n Roll. Ganz zum schluss singen wir mit dem Publikum zusammen "Wenn du fröhlich bist, dann hüpf doch einfach mit..."

Eindrücke aus unserer Kita

Fasching

Jacob, das Kitamaskottchen verkleidet. Er sieht aus wie eine Dame aus den zwanziger Jahren. Und natürlich sind auch die Erzieherinnen verkleidet. Hier verteilt die Pippi Langstrumpf Getränke. Das Büffett wurde von den Eltern und Kindern zusammengestell
Jacob, das Kitamaskottchen hat sich auch verkleidet. Und natürlich sind auch die Erzieherinnen verkleidet. Hier verteilt die Pippi Langstrumpf Getränke. Das Büffett wurde von den Eltern und Kindern zusammengestellt und sah sehr schön bunt aus. Passend zu dem fröhlichen Fest.

Fasching - eine kunterbunte Zeit in der Kita

Schon lange vor dem Faschings-Dienstag ist das Thema in aller Munde. Kinder und Erwachsene überlegen, als was sie sich verkleiden wollen. Da stellen sich Kinder die Frage, werde ich eine Prinzessin, ein Cowboy, ein Pirat, eine Hexe, ein Clown, ein Burgfräulein, ein Ritter, eine Pippi Langstrumpf, eine Biene Maja oder etwas ganz anderes. Zuhause werden Gespräche geführt und die Kostüme gemeinsam vorbereitet. Im Morgenkreis stellt jedes Kind sein Kostüm vor und zeigt sich den anderen Kindern, Fotos werden geschossen und genau geschaut, wie viele Prinzessinnen oder Ritter haben wir in diesem Jahr.

Die Räume in der Kita werden mit eigenhändig hergestellten Girlanden geschmückt. Da muss überlegt werden, welches Papier nehmen wir, wie schneiden wir es mit der Schere aus und wo genau hängen wir die Girlanden auf.

Man will natürlich auch gut essen bei einem Fest. Diesmal bringen die Eltern und Kinder alles mit. Dafür werden Listen erstellt und in einer Gruppe haben die Kinder den Elternbrief auf einem Plakat abgeschrieben. An diesem verrücktesten Tag dürfen alle auch mal viel Süßes essen.

In einem großen Singe-Kreis vor Fasching mit Jacob und Babette bereitet Jacob die Kinder auf Fasching vor. Er erzählt, dass wir mit dem Faschingsfest den Winter vertreiben wollen. Dafür müssen wir laut sein, damit der Winter Angst bekommt. Um laut zu sein nehmen wir Topfdeckel aus unserer Küche und schlagen einen Super-Rhythmus an. Die Kinder finden das klasse. Sie klatschen ganz laut mit ihren Händen mit. An Fasching ist alles Mal anders. Jeder verkleidet sich, man darf frech und ausgelassen sein, wir tanzen, spielen und haben sehr viel Spaß.

Jacob und Babette spielen verkleiden, vom Clown bis zur feinen Dame ist alles dabei. Wir singen: Wer will verkleidete Kinder sehn, der muss in die Kita gehen, nach der Melodie „Wer will fleißige Handwerker sehn“.

Fasching ist eine lustige Zeit, aber auch hierbei lernen die Kinder spielerisch sehr, sehr viel und entwickeln Fähigkeiten und ein Gefühl für, ich plane, ich bereite mich vor und dann geht’s los. Ich tue das auch gemeinsam mit anderen, was wiederum mit sich bringt, sich abzusprechen, sich mit seinen Wünschen und Vorstellungen zu präsentieren, sich zu behaupten oder aber auch mal nachzugeben.

Sommerfest - Tag der offenen Tür am 18. Juni 2011

Wir erleben zusammen schöne Stunden und lassen uns die gute Laune von einem Sommerregen nicht verderben

Vier Bilder vom Sommerfest, auf denen Kinder als Sonnen verkleidet tanzen, Esspapier bemalt wird oder in Farbe getauchte Tennisbälle auf eine Leinwand geworfen werden.

Erwartet wurden ca. 300 Personen, anwesend waren geschätzt ca. 400 Gäste, davon wohl ca. 150 Kinder und deren Familien.

Um 15 Uhr begann unser großes Sommerfest mit einer Darbietung im Freien auf der großen Terrasse im Garten der Kita. Alle Kinder machten mit. Die Eltern und Gäste erfreuten sich an einem buntern Reigen aus Tänzen, Bewegungsliedern und Gesang. Die jüngsten aus der Krippe zeigten besonderen Mut und Vertrauen zu ihren Erzieherinnen, als sie vor so vielen Gästen ihre kleinen musikalischen Szenen vorführten. Auch die Kindergartenkinder zeigten mit schauspielerischem und tänzerischem Können, was sie in den letzten Wochen geduldig und mit Spaß einstudiert haben. Der große Applaus war Belohnung für Kinder und Erzieherinnen, die mit viel Fantasie und Ausdauer die Präsentation mit den Kindergruppen einstudierten.

Die Familien der Kinder sorgten mit ihren mitgebrachten Essensspenden für ein reichhaltiges Büffet mit Leckereien aus allen Herren Ländern, welches mit dem am Grill zubereitete Fleisch für den kulinarischen Genuss aller Gäste nach der Darbietung sorgte.

An der Führung durch die Kita am späten Nachmittag nahmen fast 30 Personen, die meisten mit kleinen Babys, teil. Die Leiterin der Kita erläuterte den interessierten jungen Eltern bei dem Rundgang das Konzept und die alltägliche pädagogische Arbeit mit den Kindern.

Im Rahmen des großen Kunstprojektes in allen neun Kindergruppen entstanden Wochen vor dem großen Sommerfest viele Kunstobjekte. Die Kinder lernten berühmte Künstler kennen, indem sie Kunstkataloge studierten, die Kinder malten, klebten, hämmerten und erfuhren Kunst mit allen Sinnen. Sie lernten unterschiedliche Techniken im bildnerisch- gestalterischen Tun kennen. Alle hatten sehr viel Freude an diesem Projekt. In jeder Gruppe wurde ein Objekt für die Versteigerung beim Sommerfest gestaltet.

Gäste, Kinder und Eltern konnten bei den Aktionsangeboten des Festes selbst künstlerisch tätig werden. Sie konnten Esspapier mit buntem Zuckerguss bemalen, sie konnten auch mit in Farbe eingetauchten Tennisbällen eine große Leinwand bewerfen, so dass ein Kunstwerk entstand oder sie konnten ein Gemäldepuzzle zusammen setzen und nachmalen, welches auch versteigert werden sollte.

Am Ende unseres Festes fing es leider heftig zu regnen an, so dass die Versteigerung der Kunstwerke in unseren Sportraum verlegt wurde. Meist bietend und mit sehr viel Spaß und Gelächter wurden zehn „große Werke von kleinen Künstlern“ versteigert. Unsere großzügigen Eltern ersteigerten Kunstobjekte im Wert von insgesamt 312 €.

Der Erlös unseres Festes kommt der Kita zugute. Wir werden eine Terrasse im Garten pflastern und eine Tisch- Sitzkombination für Kinder anschaffen, so dass sie im Sommer draußen essen, malen, spielen, vorlesen und werken können.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, insbesondere bei den Helfern von der Stiftung Gute Tat, für die gute Zusammenarbeit, denn ohne die anpackenden Hände aller Erziehrinnen, den Mitarbeitern aus Küche und Haustechnik sowie den Eltern könnten wir ein so großes Fest mit so vielen Gästen nicht harmonisch ausrichten.

Unsere Lernwerkstatt

Neues aus der Lernwerkstatt

Kleine Forscher Foto: Kita Riemenschneiderweg
Was passiert gleich? Foto: Kita Riemenschneiderweg

Für unsere großen Kinder, die sich im letzten Kindergartenjahr auf die Schule vorbereiten, steht ein sehr schönes „Experimentier-Programm“ zur Verfügung. Mit dem Ordner „Forschen mit Fred“ kann jedes Kind 16 Experimente durchführen und erhält am Ende ein kleines „Forscherdiplom“. Fred ist eine neugierige Ameise, die in 16 lustigen Geschichten wichtige Lebensfragen stellt. Die Erzieherinnen entdecken gemeinsam mit den Kindern experimentell die Antworten auf Freds Fragen.

 
Wir beobachten genau, welche kleinen oder auch gößeren Gegenstände auf dem Wasser schwimmen oder aber untergehen. Die kleinen Forscher tragen wie in einem echten Labor einen weißen Kittel und müssen scharf nachdenken.

Eindrücke aus unserer Kita

Unsere besondere Lernwerkstatt ist unsere neu gestaltete Töpferwerkstatt im Keller

Wir sehen den aufgeräumten Töpferbereich und zwei stolze Jungen, die einer Erzieherin bei der Aufräum-Aktion geholfen haben.
Diese beiden Kinder haben einer Erzieherin geholfen den Töpferbereich aufzuräumen und vorzubereiten.

Tonarbeiten in der Kita

Endlich ist es soweit, unser kleiner Bereich in der großen Werkstatt im Keller ist fast fertig hergerichtet.

Kinder der Seepferdchen-Gruppe haben Martina geholfen und die Regale mit Ton und dem entsprechenden Werkzeug ausgestattet und sauber gemacht.

Die Kinder können hier mit dem Ton modellieren, erste Gegenstände, die ihrer Fantasie entspringen, herstellen. In dieser kreativen Atmosphäre erzählt man sich viel gegenseitig und überlegt, was man da gerade macht.

Wir suchen noch eine/n ehrenamtliche/n Mitarbeiter/in für fachmännische Begleitung der Erzieher und Kinder bei den Tonarbeiten und freuen uns über Ihren Anruf unter Telefon 794 049 94.

Nun wurde noch der Brennofen montiert und wir  können alle Kunstwerke einräumen und brennen.

Eindrücke aus unserer Kita

Wertstoff-Sammlung - Wir haben eine zweite Tonne!

Wir freuen uns, dass die Kita mit der Sammlung von Papier und Pappe jährlich 350€ Abholkosten einspart, weil wir uns an einer besonderen Sammelaktion für Schulen und Kitas beteiligen. Wir sind dankbar, dass wir nach dem Hinweis eines engagierten Vaters, der Gesamtelternvertreter in unserer Kita ist, seit Sommer 2015 eine zweite Sammeltonne für Papier aufstellen konnten.

Kinder und Eltern bringen auch von Zuhause den Papierabfall in unsere Kita. Pro Leerung der großen Tonnen erhalten wir anstelle von 2,50€ nun 5€, die unserem Elternförderverein zu Gute kommt.

Der Elternförderverein stellt seine Einnahmen der Kita zur Verfügung.

In unserer Kita sammeln und trennen schon die Kinder in ihren Gruppenräumen den anfallenden Abfall. In jedem Raum stehen gut erkennbar drei Eimer, ein blauer für Papier, ein gelber für Plastikabfälle und ein roter Eimer für den Restmüll. Im Morgenkreis lernen die Kinder spielerisch den Müll zu sortieren und seine Wiederaufarbeitung wertzuschätzen.

Eindrücke aus unserer Kita

Unser Ehrenamtsteam "Garten" Horst und Axel bauen einen Fühl-Pfad

Unser Fühl-Pfad ist fertig

Was ist denn das?

In unserem Garten in der Nähe unseres Eichenbaumes auf einem Stück Wiese wurden mehrere Holzkästen eingebaut.

Dicht hintereinander liegen diese acht Kästen, so dass man bequem barfüßig einen Fuß vor den anderen setzen kann, um in einer der Kisten zu landen. Für das besonders intensive Fühlen und Tasten mit den nackten Füßen ist es gut, die Augen zu schließen oder sich eine Augenklappe aufzusetzen. Um nicht zu stolpern, wurde ein schönes Seil als Geländer montiert und Sanja ein Vorschulkind unserer Kita ist sehr stolz, dass sie die Kordel geflochten hat.

Ohne unsere hilfsbereiten und fleißigen ehrenamtlich tätigen Gärtner Horst und Axel wären wir nicht in der Lage gewesen, diesen Fühl-Pfad zusätzlich zu unseren vielen Alltagsaufgaben zu bauen. Immer wieder konnten Kinder mithelfen.

Wie groß war dann das Vergnügen, als wir alle zusammen die Einweihung begingen. Alle Kinder mussten erst einmal mit geschlossenen Augen warten, bis alle Materialien eingefüllt waren, und dann ging es los. Natürlich ganz vorsichtig! Und in der ersten Kiste lagen Kiefernzapfen, die ein bisschen piekten. Das Rinden-Mulch fühlte sich weich und kühl an, die Kieselsteine hart und als die Füße in das kalte Wasser eintauchten, haben wir uns erst ein wenig erschrocken und laut gekreischt.

Vielen, vielen Dank an Horst und Axel. Axel ist ein ganz junger ehrenamtlicher Mitarbeiter, der sein Studium erfolgreich abgeschlossen hat und in der Zwischenzeit zu seiner Arbeitsaufnahme viele Stunden ehrenamtlich bei uns tätig war. Es hat viel Freude gemacht, gemeinsam zu planen und zu sehen, mit wie viel Elan gebaut wurde. Die Kinder der Seepferdchen-Gruppe haben sich mit einem Geschenk bei den beiden bedankt.

Den Erbauern des Fühl-Pfades Horst und Axel werden von den Kindern der Seepferdchen-Gruppe Dankes-Geschenke überreicht. Anschließend kann man auf mehreren Bildern die Einweihungszeremonie sehen, bei der die Kinder und die Erwachesenen einen Testlauf machen. Auf einem Bild sieht man das stolze Mädchen, dass die Kordel für den Handlauf geflochten hat. Und am Ende in Großaufnahme die wunderbaren Materialien, mit denen die Fühlstationen gefüllt wurden.

Eindrücke aus unserer Kita

Unser Garten wurde neu gestaltet

Nach über 15 Jahren waren unsere großen Spielgeräte im Garten verwittert und die großen Holzbalken teilweise morsch. Mit viel Engagement und guten Ideen berieten sich mehrere Erzieher/innen und die Leitung mit der Firma Kalbitz, die für unsere Kinder eine neue Anlage herstellen sollte.

Die Kinder sollten noch mehr Möglichkeiten für Bewegung bekommen, so dass eine sehr schöne Kletteranlage entstand. Hier können die Kinder an einer Steilwand klettern, an Ringen hangeln, auf einem Netz balancieren, an einer Feuerwehrstange wie Äffchen hochklettern und runterrutschen oder an zwei Reckstangen turnen.

Das neue Spielhaus hat einen Kaufmannsladenbereich, eine Tafel zum drauf malen, einen Baustellenspielbereich, eine Rampe zum Klettern und eine Rutsche.

Nach der abgeschlossenen Planung fingen im Juli die Vorbereitungen an. Die Haustechniker vom Nachbarschaftsheim haben mit viel Kraft und Ausdauer die alten beiden großen Spielanlagen entfernt- und das bei großer sommerlicher Hitze. Vielen, vielen Dank!

Im August wurden dann alle neuen Bauteile angeliefert und tiefe, breite Löcher in den Sand gegraben. Baustellen sind für alle Kinder immer sehr interessant und sie werden neugierig angesehen und jeder Vorgang wird genau beobachtet. So saßen oft mehrere Kinder auf einer Bank und staunten über die baulichen Veränderungen. Die Erzieherin Heidi wurde zur „Baustellen-Fotografin“ ernannt.

Als der Bauabschnitt fertig und unsere große Sandspielfläche wieder zum Spielen freigegeben werden konnte, durfte der Junge Yona feierlich mit seinem Erzieher Benny das rot-weiße Absperrband mit einer Schere durchtrennen. Wie freuten sich da alle Kinder nach der Bauzeit, die neuen Spielbereiche auszuprobieren.

Es war eine Freude ihnen dabei zuzusehen und ihre Entdeckerlust zu beobachten. Unsere Entscheidung, ein Spielhaus durch eine Kletteranlage zu ersetzen, war goldrichtig.

Wir sehen die unterschiedlichen Bauphasen und freuen uns, dass nach Fertigstellung mit einer kleinen Einweihungszeremonie alle Kinder die neuen Geräte ausprobieren und spielen können.

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Eindrücke aus unserer Kita

Das Motto ist "Allen Kindern eine Chance"

Claudia, unsere Mitarbeiterin steht hinter dem Verkaufstisch im Treppenhaus und backt Waffeln. Auf dem zweiten Foto sieht man einen kleinen Jungen, der auf seine süße Waffel wartet.
Mit viel Einsatz und Freude hat Claudia, unsere Mitarbeiterein den Waffelteig vorbereitet und steht nun an unserem Stand im Treppenhaus. Ein kleiner Junge wartet geduldig bis die kleine Leckerei fertig ist.

Allen Kindern eine Chance

Diese besondere Stiftung des Nachbarschaftsheimes hat es unserer Kita schon einige Male ermöglicht, Familien in finanzieller Not kurzfristig und unbürokratisch zu helfen. Wir konnten für eine Familie mit mehreren Kindern ein Etagenbett und auch Kinderbekleidung zu finanzieren.

Die Familien genießen die neuen Gegenstände und können kurzfristig von ihren ständigen Sorgen aufatmen.

Gern haben wir uns als Kita daran beteiligt, neues Geld in die Kasse der Stiftung fließen zu lassen. Wir haben süße Waffeln gebacken und Spenden für die Stiftung gesammelt. Wir danken allen Eltern für ihre Unterstützung. Eine zweite Spenden-Sammel-Aktion ist geplant. Wir haben weit über 100 € eingenommen.

Die Kinder und Eltern genießen den Duft der Waffeln, der durch das Treppenhaus zieht, sie unterhalten sich oder sie schauen sich auf unserem Laptop Bilder aus dem Kita-Alltag an, wie auch der kleine Junge, der geduldig auf seine Waffel wartet.

Am Donnerstag 14. und 21. März wird in unserer Kita wieder für diese Stiftung gebacken.

 

 

Die Kinder zeigen stolz ihre selber genähten Mützen bevor es los geht und sie das Märchen "Schneewittchen" spielen.

Die Kinder benutzen unterschiedliche Werkzeuge, sie sägen, sie bohren und dann probieren sie ihr selbstgeschaffenes Werk aus.

Klanginstallation im Garten
Es ist wunderbar, wie schnell aus einem Mitbringsel eines Kindes ein Mini-Projekt entstehen kann.

Die Pädagogen der Kindergruppe erzählten:
„In der zweiten August-Woche brachte ein „Seepferdchen-Kind“ von Zuhause verschiedene Materialien mit in die Kita. Wir stellten schnell fest, dass, wenn man diese Gegenstände berührt oder anschlägt, unterschiedliche Klänge erzeugt werden und entstehen.

Aus diesem spontanen Erlebnis entstand die wunderbare Idee, ein Klangmobile im Garten zu bauen. Wir planten ein besonderes Projekt für unsere Vorschulkinder, denn weil jetzt nach den Ferien viele neue, jüngere Kinder in die Kindergruppe eingewöhnt werden, kommen die älteren Kinder nicht immer ganz auf ihre Kosten.

Und gleich am Vormittag ging es los. Wir sägten die Bambusstange in viele kleinere Stücke. Das war ganz schön anstrengend! Ein Stückchen Bambus ging dabei leider kaputt, aber so konnten wir uns das Innere ganz genau ansehen. Bambus ist hohl und hat innen eine etwas flauschige Schicht, außerdem ist das Holz sehr fest.

Am Nachmittag, nach einer kleinen Verschnauf-Pause, bohrten wir Löcher in die vielen mitgebrachten Gegenstände, fädelten Schnüre durch die Löcher und hängten alles  an einen dicken Ast.

Wir befestigten eine dicke Baumscheibe, die Bambusstäbe, eine alte Glocke, viele lange Schrauben, befestigten noch zur Verzierung schöne Muscheln an dem Mobile und montierten außerdem noch einen mit Maiskörnern und Stöckchen gefüllten verschließbaren Eimer. Was für ein ungewöhnlicher Klang jetzt entstehen kann.

Die Kinder lernten bei der Aktion Werkzeuge und den Umgang mit ihnen kennen, auch, dass man bei der Handwerksarbeit sehr vorsichtig und konzentriert sein sollte.  Auch erlebten sie, wie eine Gruppe Menschen gemeinsam in Absprache und Kooperation  aus einem „kleinen Geschenk“ spontan eine Installation herstellen kann. Ein sehr kreativer Vorgang!

Das sehr schöne Klangmobile hängt jetzt an unserem Spielhaus hinten auf der Obstwiese.

Hoffentlich bringen die Kinder noch andere Materialien mit, wir sind schon gespannt darauf, wie diese wohl klingen mögen.“

Sehr gesundes Gemüse und Obst wird für die Saftmaschine vorbereitet, anschließend wird das Mittagessen gekocht und auf dem Oberdeck an einer langen Speisetafel verzehrt.

KIMBAmobil

Ein besonderes Projekt der Berliner Tafel e.v.

Unsere Kita ist Spender für die Berliner Tafel, d.h, falls an einem Tag unerwartet wenig Kinder in der Kita zu Mittag essen und Essen übrig bleibt, informiert unser Koch die Berliner Tafel, die einen ehrenamtlich tätigen Fahrer schickt, der das Essen abholt. Diese Speisen werden dann an bedürftige Berliner verteilt und wir sind erleichtert das gute Essen nicht in der Speisereste-Tonne entsorgen zu müssen.

Eine ehemalige Mutter, deren Tochter inzwischen die Peter-Paul-Rubens Schule besucht, erzählte uns von dem fantastischen „Küchenbus“, einem umgebauten Doppeldecker, der an ein paar Tagen im Jahr auf dem Schulhof steht. Die Grundschüler können gemeinsam mit einem Koch und seinem Helferteam ihr eigenes Mittagessen zubereiten.

Was für eine super gute Idee ! Also informierten wir uns und hatten das Glück, dass in den Schulferienzeiten der Bus in unsere Kita kam. Zwei tage lang stand der hübsch bemalte Bus vor dem Haus, ein Wäscheständer mit den Geschirrhandtüchern stand davor.

Die vier-und fünfjährigen Kinder unserer Kita sind schon soweit, dass sie mitmachen können. Eine Woche vorher werden die Gerichte ausgewählt, weil natürlich alle Lebensmittel rechtzeitig eigekauft werden müssen. Da kann man wählen zwischen „Rucki-Zucki-Nudeln“ (Pasta mit Zucchini und Tomate) oder „Schock-Wok“ (Reispfanne als Vitaminschocker) und man hat auch gleich Spaß an den Wortspielereien.

„Die Idee des Kinder-und Jugendimbiss KIMBA ist einfach: Junge Menschen bereiten unter professioneller Anleitung ihr Essen selbst zu, schneiden, schälen, backen und kochen gemeinsam, um zu lernen, wie sie eine Zwischenmahlzeit gesund und nahrhaft zubereiten. So werden sie an eine gesunde Ernährungsweise herangeführt. Der richtige Umgang mit Haushaltsgeräten steht dabei ebenso im Vordergrund.“ So beschreibt die Berliner Tafel ihr Projekt.

Unsere Kinder hatten sehr viel Freude beim Zubereiten der Mahlzeit, beim gemeinsamen Essen im oberen Stockwerk des Busses an einer langen Speisetafel und sie konnten ihren Horizont erweitern, denn wer kannte schon vorher einen „Küchen-Koch-Bus“ ?

Forschen mit Fred einmal anders

Fred ist die Figur der neugierigen  Ameise aus unserem Lernordner, der in unserer Lernwerkstatt steht.

Das ganze Jahr hat Fred mit uns Vorschulkindern und Erzieherinnenzusammen geforscht.  Fred hat Probleme entdeckt und sich gut überlegt,  wie er Antworten und Lösungsmöglichkeiten finden kann.

Fred, die lustige Figur in den Lerngeschichten  hat uns zusammen  mit seinem Freund Paul, viele tolle Experimente beigebracht. Er hat  uns gezeigt, welche Gegenstände  auf dem Wasser schwimmen, welche aber untergehen. Wir haben selber  Lavendelparfum herstellt und auch einen Feuerlöscher selbst baut.

Die Vorschulkinder aus der Sonnen-und Feuerdrachengruppe  wollten sich am Ende des Kitajahres bei Fred bedanken und ihm zeigen, dass sie auch schlau sind und  er etwas von ihnen lernen kann.

Wir haben Fred gezeigt, wie man aus Holunderblüten und ein bisschen Apfelsaft leckere Marmelade für die kalte Jahreszeit  kochen  kann. In unserem Garten stehen einige große Holundersträucher.

Hier kommt das Rezept für alle
¾ Liter Apfelsaft, gute Qualität
30   Holunderblütendolden
500 g Gelierzucker 2:1
 10 g Zitronensäure

Zubereitung (ca. 4 mittelgroße Gläser)

Die Holunderblüten waschen, den Apfelsaft in eine Schüssel geben, die Blüten hinzufügen und 24 Stunden stehen lassen.

Anschließend durch ein Tuch filtern, mit dem Gelierzucker und der Zitronensäure aufkochen lassen und noch heiß in die Schraubgläser füllen.

Guten Appetit und  lasst es euch schmecken!

Im Folgenden kann man auf den Fotos sehr schön sehen, wie die Kinder erst die Holunderblüten abzupfen, wie der Gelierzucker im Messbecher abgemessen und der Sud gesiebt wird. Ganz am Ende der Aktion wird das Gelee in Gläser gefüllt.

Eindrücke aus unserer Kita

Erdbeerzeit

Erdbeerprojekt bei den Krippenkindern

Auch bei den Krippenkindern ist was los. Sie sind gerade mit ihrem Erdbeerprojekt beschäftigt. Das heißt alles im Sinne der Erdbeere!

Zuerst wollten wir natürlich schauen woher die Erdbeeren eigentlich kommen. Dafür stellte uns eine Krippenmutter ihren Garten zur Verfügung. Dort erkundeten wir die Erdbeerbeete und sahen das Erdbeeren nicht nur aus Schüsseln kommen, sondern zuerst an kleinen Pflanzen wachsen. Davon angeregt gestalteten wir im Kindergarten ein großes Erdbeerfeld. Mit etwas brauner Farbe, grünen und roten Servietten & Papier und natürlicher Blumenerde sowie ein paar Erdbeerresten.

Nun hängt ein 2 Meter langes Erdbeerfeld an unserer Wand und wir vergessen nicht so schnell woher die Erdbeeren noch mal kamen.

Durch das Erdbeerfeld angeregt, kamen wir auf die Idee zu schauen, wie es wäre mit Erdbeeren zu malen. Also drückten wir Erdbeeren auf unser Papier und verteilten sie. Es fühlte sich recht komisch an, eine Erdbeere so zu zermantschen und manch ein Kind, fand es auch eine zu große Verschwendung, da sie doch so lecker schmeckten. Aber am Ende kamen einzigartige Bilder heraus, die diese Schweinerei wert waren.

Natürlich bastelten wir selbst auch Erdbeeren ob nun aus Papier oder Steinen, die selbst zu Erdbeeren wurden, für die Feinmotorik ist in allen Projekten immer etwas dabei.

Auch das zubereiten durfte nicht fehlen. Damit wir auch für längere Zeit etwas von unseren Erdbeeren hatten, wollten wir daraus Erdbeermarmelade herstellen. Zuerst wuschen wir sie und fingen dann mit dem zupfen an. Jeder probierte die grünen Blätter los zu lösen, was für kleine Kinderhände nicht immer ganz leicht ist. Sie müssen ihre Kräfte regulieren, damit sie die Erdbeere nicht zerquetschten, aber auch gleichzeitig noch den Stiel herauskriegen. Als das geschafft war ging es ans zerschneiden. Wir zerteilten die Erdbeeren damit sie sich besser mit dem Zucker vermischten und später nicht zu groß waren. Auch hier war wieder viel Geschicklichkeit gefragt, da wir nur mit stumpferen Messern arbeiteten, aber jeder schaffte soviel er konnte und lust hatte.

Sobald Zucker und Erdbeeren vermischt waren schauten wir in der Küche zu wie sie gekocht und dann in ihre sterilisierten Gläser abgefüllt wurden. Jetzt brauchten wir nur noch zu warten bis sie abgekühlt waren und konnten sie dann mit zu uns nach Hause nehmen. Fertig!

Erdbeeren sind ein sehr erlebnisreiches Projekt wo mit allen Sinnen gearbeitet werden kann. Wie schmecken Erdbeeren? Wie sehen sie genau aus, welche Farben/ Form haben sie? Wie riechen Erdbeeren überhaupt?

Wie fühlt sich ihre Oberfläche an? Können Erdbeeren schwimmen? Was kann ich noch damit kochen oder backen?

Viele solcher Fragen stecken in Projekten und manchmal können wir sie gar nicht alle entdecken oder beantworten. Wir probieren immer auf die für die Kinder wichtigsten Fragen einzugehen. Aber es ist dann auch schön zu sehen wenn Eltern zu Hause die Projekte aufgreifen, selbst darüber reden, damit etwas machen und zu Hause vielleicht noch den ein oder anderen versteckten Erdbeerschuh oder ein Buch dazu zu Hause entdecken und ihn uns zur Verfügung stellen.

Dann können wir auch sicher sein das dieses Projekt keiner von uns so schnell vergisst.

Als erstes sieht man einen Ausschnitt aus dem schönen Wandflies. Anschließend kann man beobachten wie die Kinder die Kinder die Erdbeeren klein schneiden, einzuckern, kochen und die fertige Marmelade in Gläser füllen.

Eindrücke aus unserer Kita

Die Pädagogen und Pädagoginnen probieren aus, was sie in einer Fortbildung zum Thema Naturpädagogik gelernt haben.

Die Kugeln aus Erde und Pflanzensamen werden geknetet und geformt. Dann werden sie auf eine freie Fläche geworfen. Man sperrt den Bereich ab, damit nichts zertreten wird, gießt und beobachtet das Wachstum.
Die Kugeln aus Erde und Pflanzensamen werden geknetet und geformt. Dann werden sie auf eine freie Fläche geworfen. Man sperrt den Bereich ab, damit nichts zertreten wird, gießt und beobachtet das Wachstum.

Ein kleines Begrünungs- Projekt

Zwei Erzieher/innen unserer Kita lernten in einer vom Nachbarschaftsheim angebotenen Fortbildung zum Thema „Naturpädagogik“, eine simple Methode kennen, mit Kindern ihre Umgebung draußen zu gestalten und sinnliche Erfahrungen zu machen.

Wir lernten die Rezeptur von“ Seed-Bombs“, oder auf Deutsch „Blumenbomben“ kennen. „Die Blumenbombe“ besteht aus zwei Teilen Erde, einem Teil Lehm, verschiedenen Blumensamen und zwei Teilen Wasser. Die Zutaten werden zu einer matschigen Pasta zusammen geknetet und als rundgeformte Kugel in die Natur geworfen.

Man kann das auf einem oft verwendeten Spazierweg (zur Bücherei, zum Supermarkt, zum nahegelegenen Spielplatz) als lustiges Spuren legen in der Stadt, oder in einer geplanten Aktion an einem besonders kahlen Standort durchführen.

Uns faszinierten besonders zwei Gedanken bei diesem kleinen Projekt: Wir können die Natur in unserer Umgebung mitgestalten, Kinder lernen das Wachstum in der Pflanzenwelt zu beobachten und sie erfahren, wie aus einem kleinen Samenkorn mit Wasser, Erde und Sonnenlicht zusammen kleine Pflanzen wachsen können.

Jochen, ein Erzieher aus der Seepferdchen-Gruppe erzählt:

„Als ich Ende April von der Fortbildung zum Mittagessen in meine Kindergruppe, die Seepferdchen Gruppe zurückkam, erzählte ich den Kindern begeistert von meinem „Schulbesuch“ am Vormittag. Ich zeigte ihnen meine fünf erdigen Kugeln. Die Kinder haben alle Kugeln befühlt und „berochen“. „Ihhh, die sind ja schmutzig“ riefen einige Kinder und ein dreijähriges Mädchen sagte immer wieder: „Jochen Schule“. Andere Kinder wiederum empfanden, dass die Kugeln lecker riechen und ein Kind wollte die Erdkugel sogar essen, weil sie so appetitlich aussah und roch.

Am Nachmittag habe ich die Kugeln mit den Kindern in einen Blumenkasten gelegt, da das mit dem Werfen wohl ein bisschen zu kompliziert geworden wäre. Die Samenkugeln gingen nach ein paar Tagen trotz widriger Wetterbedingung als Keimlinge auf und wachsen seitdem munter in die Höhe.

An einem Freitag Mitte Mai war es dann soweit, alle Zutaten waren im Garten auf dem Tisch vorbereitet. Auch die Kindern der Nachbargruppe, der Seesternchen-Gruppe matschten und kneteten herrliche Blumenbomben und warfen sie frohgemut auf unseren kahlen Streifen am Kindergarten – Hang, der direkt an unsere Terrasse grenzt.

Während noch die Absperrung mit rot-weißem Flatterband gespannt wurde, flogen schon wieder einige Seed-Bombs auf den Hang und die Kinder riefen aufgeregt: „Hast du gesehen, wie weit ich geworfen habe?“ und besahen sich ihre erdigen Hände. „Das ist ekelig, muss ich das machen?“ fragten sie untereinander, während andere vor Begeisterung nicht genug bekamen!

Nach ein/zwei Tagen begannen die ersten Samen zu keimen. Wir benutzten für unsere Mischung Kleesamen, Rasensamen und Kräuterblumensamen. Jeden Tag wässerten wir mit den Kindern und beobachteten die Veränderungen. Eine Woche nach der “ Auswurf-Aktion“ sind schon 1 bis 2 cm große Pflänzchen aus der Erde gewachsen. Das jüngste Kind der Gruppe staunt: „Das ist toll, Jochen! Ja sieh mal, hier sind ganz kleine Blumen gewachsen! Blumen, Jochen, Blumen sind gewachsen.“ Und nach drei Wochen sind aus den kleinen Keimlingen schon richtig kleine Pflanzen geworden. Ich glaube, es hat allen Beteiligten Freude gemacht, wir haben Neues gelernt, wir haben genau beobachtet, wir haben viel miteinander gesprochen, wir haben uns sorgfältig um die neuen Pflanzen gekümmert, wir haben viel gelacht und das Ergebnis heute, Mitte Juni, kann sich wirklich sehen lassen!“

Und im August grünt und blüht es wunderschön.

Eindrücke aus unserer Kita

Waldprojekt

Wir sehen in grün und braun Tönen gemalte Bäume und wir sehen auf zwei Bildern, wie Kinder mit verbundenen Augen barfuß über einen Fühlpfad mit Naturmaterialien geführt werden.
Die Kinder malen nach einem Ausflug Ausschnitte des Grunewalds mit großen Pinseln und Tuschfarben auf große weiße Papierbögen. Es ist interessant zu sehen, wie unterschiedlich ein Wald künstlerisch dargestellt wird.
Für die nackten Füße war es etwas ganz besonderes die Naturmaterialien eines Fühlpfades zu fühlen, ohne vorher zu sehen worauf man gleich seinen Fuß setzen wird, denn die Augen sind verbunden.

Ein Waldprojekt im Winter


In einem Morgenkreis mitten im Winter fragten die Kinder der Sonnen- und Feuerdrachen-Gruppe, was machen die Tiere jetzt eigentlich, wenn es draußen so bitter kalt ist? Schlafen sie oder sind sie alle fortgeflogen? Diese Fragen nahmen die Erzieherinnen zum Anlass ein Waldprojekt vorzubereiten.

Im Keller stand noch die Naturerkundungskiste, die unser ehrenamtliche Mitarbeiter Horst aus dem Freilandlabor des Britzer Gartens abgeholt hatte. Darin findet man allerlei Utensilien und Materialien um die Natur mit Kindern zusammen zu erkunden. Die Kiste wurde hochgeholt und Horst, unser Gärtner, der im Winter im Garten keine Arbeit findet, begleitete die Kindergruppen gern beim Ausflug in den Grunewald und hatte viel Freude daran.

Leider konnten zwei Kinder nicht teilnehmen, ihnen wurde am nächsten Tag von den Kindern Julian und Bengüsü vom Ausflug in den Wald erzählt. Und das klang dann so:

„Gestern waren wir im Wald. Der heißt Grunewald. In den Wald sind wir mit der S-Bahn gefahren. Und wir mussten umsteigen. Als wir da waren, haben wir Pferde gesehen. Die haben auf dem Waldweg gekackert. Angelina, ein Mädchen aus der Gruppe, sagt das nennt man Pferdeäppel. Im Wald haben wir Tiere gesehen, was gesammelt und wir haben gearbeitet. Auf großen Baumstämmen haben wir gesessen und gegessen und getrunken. Dann haben wir Stöcke, Moos, Tannenzapfen und Holz gesammelt. Der Waldboden ist aus Blättern, Erde, Gras, Blumen, Stöcker und Holz. Angelina hat einen Hasen und einen Igel gesehen. David und Frida eine Eule und einen Specht. Berke hat zwei Hasen und eine Eule gesehen. Julia hat ein Eichhörnchen gesehen. Ben hat eine Giraffe und Mustafa einen Tiger gesehen. Und wir haben aus Stöckern und Blättern eine Höhle gebaut. Das war unser Vormittag gestern.“

Es ist eine Freude beim Lesen des Textes zu erkennen, wie gut sich die Kinder erinnern, wie gern sie erzählen, auch welch „Fachwissen“ zum Thema Wald schon in ihnen steckt. Und besonderen Spaß macht es natürlich, wenn man den Witz und Humor erlebt, wenn Tiger und Giraffen von den Kindern im Grunewald erspäht wurden.

Beim ersten Gespräch mit den Kindern zur Einführung des neuen Projekt-Themas ergab sich auch ein wunderbarer Dialog mit den Erzieherinnen, die Fragen stellten:

Was ist ein Wald?
Julian: Da sind Bäume

Angelina: Im Wald wohnt eine Großmutter

Julia: Der Jäger ist im Wald

Welche Bäume kennt ihr?

Tannenbaum, Birke, Ahorn

Welche Tiere leben im Wald?

Frida: Da gibt es Wölfe und Igel

David: Im Wald sind Tiger drin

Mehmet: Ein Hase wohnt im Wald

Linnus: Eulen

Wie fühlt sich Holz an?

Hart, fest, Holz hat Kreise. Ein Baum ist groß. Er hat Blätter. Er hat Früchte. Er hat Blätter, Äste, Zweige

In Kürze noch eine Aufzählung der geplanten Aktionen, Beschäftigungen und Spiele zum Thema Wald, die von den Erzieherinnen in einer Dienstbesprechung gemeinsam geplant wurden.

Ausflüge…

in den Wald, in den Gemeindepark Lankwitz, ins nahe gelegene Südgelände, Besuch bei der Igelstation.

Singen…

der Lieder „Rundherum im grünen Wald“, „Ein Männlein steht im Walde“, „Ich bin ein dicker Tanzbär“

Bücher…

„Ein Bär auf Jagd“, „Eichhörnchen“, „Lebensraum Tiere“

Kreative Angebote…

Holzhaus bauen, Tippi bauen, Mobile und Bilder aus Naturmaterialien herstellen, Fühlpfad mit Naturmaterialien herstellen und mit nackten Füßen genau spüren worauf man mit verbundenen Augen läuft.

Winter…

Tiere füttern, Spuren im Schnee, Tiere im Winterschlaf

Alle hatten an dem Projekt sehr viel Freude und die Kinder haben gleichzeitig wertvolle Erkenntnisse, Erlebnisse und Erfahrungen gesammelt.

Eindrücke aus unserer Kita

Winter

Im ersten Schritt wird Wasser mit farbigem Krepp-Papier eingefärbt, dann werden alle Becher ins Freie gestellt und, wenn das Wasser gefroren ist, kann der Baumschmuck in die Kugelakazie vor dem Gruppenraum gehängt werden. Es sieht schön bunt aus und die Kinder stellen sich gern zum Gruppenbild auf.

Was bietet der winterliche Frost den Kindern?

Die Kinder der Seepferdchen-Gruppe sitzen am Tisch und wählen sich Krepp-Papierstreifen in einer bestimmten Farbe aus. Zuvor hat sich jeder einen Becher Wasser geholt. In den hinein geben die Kinder das farbige Papier. Sehr schnell erkennen sie, wie die intensive Farbe ausläuft und sich im Wasser verteilt. „Hineingesteckt“ wird ein Wollfaden. Lustig ist es auch, farbiges Wasser in einen Einmal-Handschuh zu gießen und ihn anschließend zu verknoten. Alle Becher werden auf ein Tablett gestellt. Dann geht’s hinaus in die bittere Kälte und das Tablett wird draußen auf der Terrasse auf einen Tisch gestellt und die farbigen „Hände“ auch.

Nun heißt es abwarten und beobachten. Schon bald hat sich wie mit Zauberhand das farbige Wasser in Eis verwandelt. Diese bunten Schmuckstücke werden in den Baum vor dem Gruppenraum gehängt. Ist es nicht wunderschön in der grauen und dunklen Jahreszeit einen bunten Baum vor dem Haus zu haben?

Die Kinder konnten auf vielen Ebenen mit Freude und Spaß gepaart, Lernerfahrungen machen, weil die Erzieher gut vorbereitet immer wieder Aktionen im Alltag anbieten. Die Kinder lernen zuzuhören, gestellte Aufgaben zu erfüllen, zu beobachten, Geduld zu entwickeln und bekommen einen Blick für Ästhetik und Schönheit.

Eindrücke aus unserer Kita

Pesto-Herstellung

Wer kann schon sein eigenes Pesto herstellen?


Pesto ist eine italienische Spezialität, die aus Basilikum und anderen leckeren Zutaten hergestellt wird. Es heißt das Pesto "zerstampfen", wie wir gelernt haben.

Die Kinder der Seepferdchen-Gruppe kauften zuerst alle Zutaten ein, alles wurde genau erklärt und die Zutaten, Olivenöl, Parmesankäse, frisches Basilikum und Pinienkerne auf den Tisch gestellt. Die Kinder verteilten die Aufgaben untereinander. Manche Kinder zerkleinerten mit einem Wiegemesser die frischen Basilikumblätter, manche rieben den Parmesankäse, wieder andere zerstampften mit einem Mörser die Pinienkerne. Das zerstampfte Basilikum verbreitete ein sehr würziges Aroma im Raum. Die vorbereiteten Zutaten wurden anschließend mit einem leckeren und sehr gesunden Olivenöl in einem Mixer zusammengerührt. LECKER !

Was lernen Kinder bei so einer scheinbar kleinen Aktion im Kindergarten?

Manche Kinder und Eltern kannten vielleicht Pesto noch nicht und haben ihren kulinarischen Horizont erweitert. Einige wussten nicht, dass man Pesto auch selbst zubereiten kann und man nicht alle Lebensmittel fertig im Supermarkt kaufen muss. Und wer wusste schon vorher, aus welchen Zutaten diese grüne Paste besteht. Wie sieht Basilikum aus, wie macht man es klein? Wie sehen Pinienkerne aus? Wo wachsen sie? Welche technischen Geräte verwenden wir im Küchenbereich?

Alle Kinder wurden neugierig, sie konzentrierten sich und setzten bei all den Küchentätigkeiten sehr geschickt ihre Hände ein. Last but not least erlebten sie in der Gemeinschaft eine aktive Tätigkeit, die demokratische Absprachen erforderte und Spaß machte.

Zum Abschluss saßen wir gemeinsam und gemütlich am Tisch. Wir aßen Bandnudeln mit unserem Pesto, genauso wie beim Italiener ! Guten Appetit !

Die Kinder können im Mörser das Basilikum und auch die Pinienkerne zerstampfen. Sie gehen mit unterschiedlichen Haushaltsgeräten um und sind dabei konzentriert.

Eindrücke aus unserer Kita

Wir sind bei der Aktion "Singende Kindergärten" mit dabei

Wir sehen das Theaterstück die "Singenden Köche". Es wird getanzt, gesungen, gelacht und dabei wird alles für das Pfannkuchen backen vorbereitet: der Herd angefeuert, das Korn gemahlen, das Ei aufgeschlagen...und der Pfannkuchen gebacken, gedreht und aufgegessen.

Beim zweiten Anlauf hat es geklappt.

Wir sind Teilnehmer der dm Drogerie-Initiative „Singende Kindergärten“

Unsere zweite Bewerbung wurde berücksichtigt und wir freuen uns sehr mit diesem kostenlosen Projekt unsere musikalischen Qualitäten der Kita in diesem Jahr weiterentwickeln zu können. In unserer Kita wird von jeher viel gesungen.

Die Idee für diese wunderbare Stiftung entstand bei der Frau des Geschäftsführers der dm-Kette, Frau Beatrice Werner nach dem Schock über die schlechten Ergebnisse bei der Pisa-Studie und sie wollte ganz praktisch orientiert mit dem Medium des Singens im Alltag die Sprachentwicklung der Kinder positiv beeinflussen, so dass die Kinder gute Voraussetzungen für das schulische Lernen mitbringen können.

Bundesweit werden Erzieher/innen in Kitas in der Stimmbildung geschult. Sie bekommen neue Anregungen für das Singen im Alltag, für rhythmische Spiele und für Bewegungslieder. Diese Seminare werden durch qualifizierte Musikpädagogen angeleitet und praxisnah durchgeführt.

Es entsteht ein kleines Netzwerk zwischen den „Singenden Kindergärten“ einer Stadt, weil man sich gegenseitig mit den Kindergruppen besucht und gemeinsam das Gelernte angeleitet von den Musikpädagoginnen ausprobiert und übt.

Zwei unserer Erzieherinnen werden in dem Projekt, das über fast ein Jahr begleitet wird, drei Mal an einem ganztägigen Seminar teilnehmen und das gesamte Team der Kita wird 4 Stunden lang musikalisch in einer Dienstbesprechung weitergebildet.

Wir sind sehr, sehr dankbar und freuen uns auf unser musikalisches Projekt, welches sich wunderbar mit unserer Bundesförderung „Frühe Chancen Schwerpunkt Kitas Sprache & Integration ergänzt, weil Singen nachgewiesener Weise eine gute Voraussetzung für den Spracherwerb bei Kindern ist.

Im Rahmen dieser Initiative wurde ein sehr amüsantes Theaterstück für unsere Kinder gespielt. Alte Volkslieder wurden umgedichtet und in das Stück "Die singenden Köche" eingebaut. Sie haben Pfannkuchen gebacken.

Auf dem Boden liegen mehrere Kinder und bilden mit ihrem Körper den Buchstaben T nach
"Buchstaben-Legespiel" im großen Morgenkreisen. Foto: Kita Riemenschneiderweg

 • Wer Bücher schreiben möchte, kann das nur, wenn er die Buchstaben kennt. Im großen Morgenkreis mit dem Bären Jacob, dem Kita-Maskottchen, lernen die Kinder, dass unser deutsches Alphabet aus 26 Buchstaben besteht. Und wir lesen Buchstabe für Buchstabe, was mit großen Lettern an der Wand hängt: LITERATUR

• Wir spielen das „Buchstaben-Legespiel“. Es legen sich z.B. vier Kinder so auf den Fußboden, so dass sie den Buchstaben „T“ oder das „L“ abbilden. Das Spiel macht den Kindern viel Spaß. Sie tüfteln daran, sich das genau vorzustellen und es erfordert viele Absprachen mit den anderen Kindern: „Wer legt sich wo hin? Wer stellt welchen Teil des Buchstaben dar?“

• Höhepunkt der Literaturwochen sind die selber gestalteten Bücher der Kinder. Erst basteln wir aus Papier und Tackerklammern das Grundgerüst des kleinen Büchleins. Manche gestalten aus farbigem Papier die „Buchrücken“. Und dann werden Geschichten gemalt und den Erzieherinnen diktiert. So entstehen die ersten eigenen Bücher mit Titeln wie „Meine kleine Welt“, „Justins Dinos“, "Tiago, der wilde Pirat findet einen Schatz", "Die Blumen Abenteuer", "Wie Ritter Ruben mit dem Drachen kämpft" oder "Von Weihnachten".

Der 4 jährige, mehrsprachig aufwachsende Junge Ibrahim, genannt Ibo, malt mit zarten Linien Bilder für sein erstes Buch mit dem Titel „Lieber Ibo ich habe dich gern!“ Er diktiert seiner Erzieherin den Text für sein Buch:

„Babette, ich will dir was sagen“, ruft Ibo

„Ich hab dich lieb“, sagt Ibo

„Lieber Ibo, ich hab dich auch gern“, sagt Babette

Ibo und Babette spielen zusammen.“

 • Unser Maskottchen Jacob wird von dem Mädchen Merle (5 Jahre) aus der Sternschnuppengruppe beschenkt. Er bekommt ein Büchlein mit dem Titel „Für Jacob“. Die erste Kurzgeschichte heißt “Löwengeschichte“:

„… Das Löwenbaby und die Löwenmama stehen auf und machen ein Wettrennen. Wer zuerst in der Höhle ist, hat gewonnen und bekommt eine Plastikmedaille. Das Löwenbaby gewinnt und bekommt die Goldmedaille. Es ist Sommer und die Sonne strahlt super-hell und es ist warm“ Jacob freut sich sehr über das wunderschöne kleine Büchlein.

Hier kann das Buch "Justins Dinos" angeschaut und gelesen werden:

Justins Buch. Foto: Kita Riemenschneiderweg
Seite 1: Justins Buch . Foto: Kita Riemenschneiderweg
Seite 2: Scharfzahn beißt Pflanzenfresser. Foto: Kita Riemenschneiderweg
Seite 3: Justins Buch. Foto: Kita Riemenschneiderweg
Seite 4: Der Fleischfresser hat den Pflanzenfresser fast aufgefressen. Foto: Kita Riemenschneiderweg
Seite 5: Justins Buch. Foto: Kita Riemenschneiderweg
Seite 6: Die Mutter vom Fleischfresserkind. Foto: Kita Riemenschneiderweg
Seite 7: Justins Buch. Foto: Kita Riemenschneiderweg
Seite 8: Die Mutter und das Fleischfresserkind gehen nach Hause. Foto: Kita Riemenschneiderweg
Auf dem ersten Bild sieht man unsere Sprachexpertin in einer Gruppe von Kindergartenkindern, die die Hände vor den Mund legen um Geräusche zu imitieren. Auf dem zweiten Bild sieht man, wie unsere Sprachexpertin einer Mitarbeiterin das Spielen auf einer
Unsere Sprachexpertin im Morgenkreis einer Kindergruppe, wo sie Kindern, Erzieherinnen und Erziehern neue Kinderlieder und Rhythmikspiele zeigt. Ein andermal zeigt sie einer interessierten Kollegin wie man auf einer Ukulele spielt, die sich zur Liedbegleitung sehr gut eignet und viel leichter zu erlernen ist als eine Gitarre.

Unsere Kita ist seit Juni 2012 Schwerpunkt-Kita für Sprache und Integration

Unsere umfangreiche Bewerbung für zusätzliche Mittel aus dem Bund wurde berücksichtigt und wir sind dankbar an diesem besonderen Projekt der Sprachförderung für Kinder unter 6 Jahre teilnehmen zu dürfen.

Die Offensive Frühe Chancen: Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration ist eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Gefördert werden Kitas, die einerseits in einem sozialen Brennpunkt liegen und in denen viele Kinder mit Zweisprachigkeit betreut werden.

Wir erhalten im Rahmen der Bundesförderung Sachmittel, um unsere Ausstattung im Bereich der Sprachförderung zu ergänzen. Wir können neue Kinder-und Bilderbücher, Sprachlern-Spiele, Ergänzungen in der Raumausstattung, die der Sprachförderung dienen, kaufen und neue Medien für die Weiterqualifizierung der pädagogischen Mitarbeiter und für die Zusammenarbeit mit den Eltern anschaffen.

Seit dem 1. Juni 2012 ist Frau Katrin Wanke-Greiner mit einer halben Stelle unsere zusätzliche „Sprachexpertin“. Sie ist Diplom-Pädagogin und Diplom- Musiktherapeutin und bringt langjährige Berufserfahrung aus pädagogischen sowie heilpädagogischen Arbeitsfeldern mit.

Frau Wanke-Greine ist für alle neun Kindergruppen tätig. Darüber hinaus hat sich der Erzieher, Herr André Burbaum, erfolgreich zum Facherzieher für Sprachförderung qualifiziert.

Für die Phase des Kennenlernens haben wir uns bewusst viel Zeit genommen, denn die Sprachexpertin wollte erst einmal alle Kinder und das Mitarbeiterteam gut kennen lernen.

Die ersten Schritte zur Umsetzung des Projekts, das bis Ende 2014 gefördert wird und das allen Kindern unserer Kita zu Gute kommt, sind getan.

Die Aufgaben der Sprachexpertin gliedern sich in folgende Bereiche:

• Beratung und Begleitung des Teams zum Thema alltagsintegrierte Sprachbildung

• Ausstattung der Kita mit Sachmitteln zur Sprachförderung im Alltag

• Sprachpädagogische Arbeit mit Kindern

• Zusammenarbeit mit Eltern und Beratung

„Überall steckt Sprache drin“

Schon bei den ganz Kleinen in der Krippe sprechen die Erzieherinnen in allen Situationen des Alltages sehr viel mit den Kindern. Begleitendes Sprechen, kleine Verse und Lieder, in denen beim Singen die Körperteile benannt und während der Pflege angefasst werden, sorgen dafür, dass die Kinder mit dem Klang der Sprache vertraut werden und erste Laute bilden.

Mit dieser „Mundgymnastik“ beim Brabbeln und Lautieren schaffen die Kinder sich die Voraussetzung für die Aussprache. Später kommen Wörter und schließlich kleine Sätze hinzu.

In unseren Kindergartengruppen bieten die gemeinsamen Mahlzeiten, die Morgenkreise und das gemeinsame Spiel viele Anlässe miteinander ins Gespräch zu kommen. Beim Vorlesen entwickeln die Erzieher/innen Gespräche über Bilder und Geschichten. Erzieher/innen sind sich hierbei ihrer wichtigen Vorbildfunktion bewusst. Sie sprechen deutlich, nicht zu schnell und sie schlüpfen beim Vorlesen oder beim Spielen in verschiedene Rollen und fördern somit die Lust am Sprechen.

Und vor allem: Sie geben den Kindern viel Zeit, selbst zu sprechen und hören ihnen aufmerksam zu.

Unsere Sprachexpertin nimmt beobachtend am Kita-Alltag teil, beobachtet, dreht Videofilme, um diese mit den Kolleginnen zusammen auszuwerten. Eigenes Verhalten im Zuhören und Sprechen zu überprüfen, bedeutet die Qualität des eigenen Handelns zu erkennen sowie Verbesserungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Die Sprachexpertin begleitet die Morgenkreise, denn sie verfügt über ein fast unerschöpfliches Kinderliedgut aus ihrer Zeit als Leiterin eines Kinderchores und sie bringt den Erzieherinnen im Alltag das Musizieren auf einer Ukulele bei, so dass der Gesang begleitet werden kann. Die Ukulele hat im Gegensatz zu den sechs Saiten einer Gitarre nur vier Saiten und ist immer auf einen Akkord gestimmt, so dass man schneller gut und richtig auf ihr spielen lernen kann.

Eindrücke aus unserer Kita

Literaturwoche in der Kita

„Alles rund um Bücher“

Unsere Literaturwoche im Januar wird schon seit über 10 Jahren angeboten

Der Sportraum wird in eine Bücherei umgebaut und mit einer Vorlesebühne ausgestattet. Auf der steht ein richtiger Ohrensessel mit Leselampe, was förmlich zum Vorlesen und Zuhören einlädt.

Kinder und Eltern sitzen hier nachmittags gemütlich und schmökern in den Büchern.

In den Kindergruppen haben sich die Erzieher bestimmte Themen aus der Literatur ausgewählt, wie 1001 Nacht oder klassische Märchen. Bei den Jüngsten ist das Thema Fahrzeuge und in einer Kindergruppe dreht sich alles um „Oh wie schön ist Panama“.

Die Kinder können in vorbereiteten Bereichen lesen, spielen, selber kleine Büchlein herstellen und sich Kostüme basteln, Masken herstellen oder auch wie für das Märchen „Die sieben Geißlein“ einen Uhrenkasten aus einem großen Karton bauen. Die Jüngsten haben sich aus Pappkartons Autos und Busse gebaut und ziehen sich damit gegenseitig über die Flure. In der Krippe wurde im Flur ein „Lese-Pool“ aus einem aufblasbaren Kinder-Planschbecken aufgebaut, in dem man gemütlich Bücher studieren kann.

Einige Veranstaltungen geben der Literaturwoche ihren besonderen Zauber.

• Eine Erzieherin bietet mehrmals ein „Bilderbuch-Kino“ an. Sie liest vor und wirft die Illustrationen des Buches mittels einer Diashow an die große Wand. Die Kinder sind fasziniert vom Diaprojektor und auch von den Schatten, die sie selber mit hoch schwingenden Armen in der Pause an die Wand werfen.

• „Nettis rote Stiefel“ ein entzückendes Kinderbuch über eine Ente, die von ihrer Oma rote Gummistiefel geschenkt bekommt und sich natürlich nichts sehnlicher als Regen wünscht und die ihre Lieblingsstiefel noch nicht mal zum Schlafen ausziehen möchte wird von unserer ehemaligen ehrenamtlichen Mitarbeiterin Christel Bendig, die nicht hören, aber sprechen kann, mit Regine Salzsäuler, unserer ehemaligen stellvertretenden Leiterin, die inzwischen die Kita Westfälische Straße leitet, wird als kleines Theaterstück vorgespielt. Super schön !

• Die Kinderbuchhandlung „Purzelbuch“ aus Schöneberg präsentiert an einem Nachmittag Kinderbücher für Kinder bis 6 Jahre für unsere Eltern und Kinder. Direkt in der Kita ein Kinderbuch kaufen zu können, das ist schon toll.

Der Sportraum wird liebevoll zu einer Bücherei umgebaut und auch in der Krippe bauen die Erzieherinnen im Flur einen Lese-Pool auf. Im großen Singekreis bereiten wir die Kinder auf die Literaturwoche vor und die älteren Kinder können die Buchstaben des Wortes auch schon lesen, denn ohne Buchstaben und Wörter gibt es keine Geschichten und Bücher. Eine Erzieherin präsentiert ein Bilderbuch-Kino mit Diashow und die Kinder genießen erst einmal ihr Schattenspiel mit dem Licht des Projektors.
Drei Kinder halten Zettel mit den Buchstaben ABC hoch. Dazu wird mit Gitarre begleitet das Lied ABC die Katze lief im Schnee gesungen.
ABC die Katze lief im Schnee. Foto: Kita Riemenschneiderweg

• Mit dem Bären Jacob singen wir Lieder, deren Texte etwas mit Buchstaben oder dem Lesen zu tun haben. Weil der Winter dieses Jahr in Berlin so frostig und verschneit ist, kramen wir über GOOGLE das alte Kinderlied „ABC die Katze lief im Schnee“ raus und finden sogar eine zweite, uns bis dahin unbekannte Strophe:

A B C, die Katze lief zur Höh !

Sie leckt ihr kaltes Pfötchen rein und

putzt sich auch die Stiefelein.

A B C, ging nicht mehr in den Schnee.

• Wir lernen spielerisch die Vokale A – E – I – O – U, wenn wir mit viel Freude die „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“ singen. Wie Sie sich bestimmt aus Ihrer Kindheit erinnern, werden dann alle Originalvokale umgewandelt. Es sieht schon lustig aus, wenn 100 Kindern mit weit geöffneten Mündern schmettern:

„Dra Chanasen mat dam Kantrabass saßen af dar Staß and arzahlten sach was. Da kam da Palaza , ja was ast dann das? Dra Chanasen mat dam Kantrabass.“

• Wir singen „Auf der Mauer auf der Lauer sitzt ne kleine Wanze“ In diesem Lied fällt von dem Wort Wanze immer ein Buchstabe weg, dieser legt sich schlafen“. Also singen wir Wanze, Wanz, Wan, Wa, W und zum Abschluss bleibt für das Wort „Wanze“ im Liedtext nur noch eine Pause.

• Wir singen natürlich immer wieder mit Begeisterung „Alle Kinder lernen lesen, Indianer und Chinesen. Selbst am Nordpol lesen alle Eskimos. Hallo Kinder jetzt geht’s los“. Das Lied erschallt fast wie ein Mantra durch die ganze Kita…

Eine Bilderbuchbetrachtung mal ganz anders

Das Kinderbuch "Nettis rote Stiefel" wird präsentiert

Die Kinder der Seesternchen-Gruppe haben im Anschluss an das Theaterstück die Ente gemalt. Das ist eine wunderbare Aktion, die das Gemeinschaftsgefühl und Teamarbeit stärkt und eine sehr gute Form von "Erinnerungsarbeit", weil während des Malens über die Geschichte gesprochen wurde. Wir sehen gleich unsere Christel hier in der Kostümierung als Ente Netti, die ihr Geschenk öffnet und Gummistiefel auspackt. Sie muss dann doch lange warten, bis es endlich "in der Geschichte" regnet.

Die Bilderbuchseiten werden immer wieder gezeigt nach dem eine kleine Szene aus dem Buch gespielt wurde. Auf den weiteren Bildern sieht man, wie eindrucksvoll die Kinder die kleine Ente gemalt haben. Ein Kind hat der Ente sogar einen Freund dazu gemalt.

Eindrücke aus unserer Kita

Geschichten - mal ganz anders erzählt

Geschichten - mal ganz anders erzählt und gespielt

Eine Schnellzeichnerin in unserer Kita
Die Kinder bekamen ganz besonders spannende und schöne Erzählungen geboten. Schon zur Laternenzeit, die St. Martins-Geschichte, zur Weihnachtszeit in drei Teilen die Geschichte von Jesus Geburt und im Rahmen unserer Literaturwochen im Januar 2012 die Bilderbuch Vorstellung von „Nettis rote Stiefel“Die Geschichten wurden erzählt und für die gehörlose Schnellzeichnerin Frau Christel Bendit mit Gebärden begleitet. Christel ist die ehemalige Kollegin von Regine Salzsäuler. Beide haben jahrelang in einer Kindergruppe mit hörenden und nichthörenden und nicht sprechenden Kindern gearbeitet. Wir freuen uns, dass sich Christel seit November in unserer Kita ehrenamtlich einsetzt.Wie muss man sich eine solche Erzählung mit einer Schnellzeichnerin vorstellen?An der Wand sind vorbereitet sehr große weiße Bögen aus Papier geklebt. Regine stellt Christel vor, Christel kann sprechen, sie begrüßt die Kinder und auch ihren schwarzen dicken Fils-Stift. Christel hat Humor und lacht gern und viel. Dann geht’s los. Regine erzählt die Geschichte und Christel zeichnet in großen Umrissen die Figuren aus der Geschichte und malt, was die Gestalten in der Geschichte erleben. Im Anschluss an die Erzählung dürfen Kinder mit Christel und Regine zusammen die großen Bilder mit Tuschfarben und Pinsel ausmalen. Im Treppenhaus unserer Kita aufgehängt, entsteht dort ein „Riesen-Bilderbuch“. Die Kinder zeigen auf dem Nachhauseweg ihren Eltern, was sie gehört und gesehen haben. Geschichten erzählen und spielen wie in einem Theater

Christel und Regine sind wahre Künstler der Bühne, wenn Regine erzählt und beide ein wenig verkleidet einzelne Szenen der Geschichte spielen. Wir alle sind begeistert.

Kinder die an solchen Veranstaltungen teilnehmen, nehmen einen richtigen „Schatz fürs Leben“ mit nach Hause. Sie öffnen ihren Geist für Literatur, sie hören zu, sie denken nach, sie erinnern sich, sie erleben als Vorbild Menschen, die sich interessieren, sich engagieren, die kreativ und einfallsreich sind, die spontan Theater spielen, die zeichnen und malen können, die singen und die Spaß haben bei dem, was sie tun. Sie erleben aktive Menschen. Da Kinder Erwachsene nachahmen, tun sie es ihnen gleich. So haben Kinder auch die Weihnachtsgeschichte gezeichnet und die Bilder der Leiterin geschenkt. Unsere Kinder lernen auch, dass Menschen mit Handicap wundervolle Fähigkeiten entwickeln, sehr selbstsicher und fröhlich sind. Wir alle haben ein paar Gebärden gelernt und ein Weihnachtslied gesungen und begleitend gebärdet.

Großer Singkreis

Singen mit allen Kindern

Die Leiterin Babette sitzt mit den Krippenkindern im Flur der Krippe auf dem Boden und singt mit den Kindern
Singkreis in der Krippe. Foto: Kita Riemenschneiderweg

In unserer Kita wird gerne und viel gesungen. Die Kinder singen nicht nur in ihren Kindergruppen. Einmal in der Woche treffen sich unsere Jüngsten, 30 Krippenkinder am Freitag, und am Dienstag 100 Kindergartenkinder mit ihren Erzieherinnen im Sportraum. Sie singen mit ihrer Kitaleiterin, Babette, wie alle Kinder sie nennen. Ihre Gitarre ist immer mit dabei.

Ein Stoffbär mit Blume sitzt in einem Hut
Jakob. Foto: Kita Riemenschneiderweg

Wenn Babette mit der Gitarre zu den Kindern kommt ist sie nicht allein:

Immer ist Jakob unser kleiner "Kita Bär", der Freund aller Kinder, dabei. Er ist ein verschlafener Genosse, liegt eingerollt in Babettes schickem, alten rotem Samt Hut, denn auch Bären brauchen kleine Schlafhöhlen.

Babette legt beide Hände an ihre eine Wange, alle Kinder tun es ihr gleich. Wir schließen die Augen und wir "schnarchen" mit unserem Bärenfreund Jakob. Dabei beruhigt sich unser Atem und wir entspannen uns. Wenn alle Kinder ganz still sind, fängt die Gitarre an leise zu spielen und wir beginnen unseren Bären Jakob ganz leise und sanft zu wecken. Wir singen das bekannte Volkslied:

Bruder Jakob, Bruder Jakob

Schläfst du noch, schläfst du noch?

Hörst du nicht die Glocken, hörst du nicht die Glocken!

Ding-dang-dong

Ding-dang-dong

Aber Jakob schläft weiter. Alle Kinder und Erzieherinnen "schnarchen" mit Jakob und entspannen beim regelmäßigen und ruhigen Atmen. Wir versuchen singend in französischer und türkischer Sprache Jakob zu wecken.

Frère Jacque, Frère Jacque

Dormez vouz, Dormez vouz ?

Sonnez les matinées, sonnez les matinées!

Ding-dang-dong

Ding-dang-dong

 

Bekci baba, bekci baba

Nerdesin, nerdesin

Bayram geldi davul cal, bayram geldi davul cal

Dan-dan-dan

Dan-dan-dan

Endlich gelingt es unseren kleinen Freund Jakob zu wecken. Er reckt und streckt sich, begrüßt die Kinder, denn er ist ein sprechender Bär. Wir lernen immer wieder neue Lieder. Besondere Freude machen den Kindern musikalische Bewegungslieder.

Unsere Kinder kennen viele Kinderlieder und singen, spielen und klatschen eifrig mit. Die Jüngsten hören mit großen Augen interessiert zu und bald beginnen sie mit ersten kleinen Bewegungen vorsichtig mitzumachen.

Die Kita-Leiterin Babette singt mit den Kindergartenkindern im Turnraum. Drei Kinder liegen in der Mitte des Kreises um machen mit den Beinen das Lied Aram sam sam vor.
Großer Singkreis im Turnraum. Foto: Kita Riemenschneiderweg

Integration

10 Jahre Integrationskindertagesstätte

Zwei Kinder, eines  davon sitzt im Rollstuhl und das zweite, dunkelhäutige Kind, steht vor ihm
Gemeinsam in Vielfalt. Foto: Kita Riemenschneiderweg

In unserer Einrichtung leben Kinder mit zusätzlichem Förderbedarf, mit Behinderung und nicht behinderte Kinder zusammen. Jedes Kind bereichert auf seine besondere Weise den Kita-Alltag.

Wir nutzen unsere Fantasie und Fachkompetenz, um jedes Kind in seiner Entwicklung zu unterstützen. Wir arbeiten mit verschiedenen sozialpädiatrischen Zentren zusammen. Sie betreuen unsere Kinder mit Behinderung medizinisch, diagnostisch und therapeutisch - direkt in unserer Kita.

Zurzeit besuchen 17 von Behinderung betroffene Kinder unsere Kindergruppen. Sie spielen, malen, singen, lernen und genießen das tägliche Leben zusammen mit den anderen Kindern.

Die jeweilige Facherzieherin für Integration betreut das behinderte Kind individuell. Sie unterstützt, wenn Hilfe benötigt wird und fördert seine Selbständigkeit in sorgsamer Absprache mit den Eltern. Sie übt und trainiert mit dem Kind Alltagsfertigkeiten auf spielerische Weise. Zudem unterstützt die Facherzieherin das Kind beim Aufbau von Freundschaften und macht die Gruppe auf die besonderen Kompetenzen des behinderten Kindes aufmerksam.

Um mit einem behinderten Kind einzeln oder auch mal in einer kleinen Gruppe von drei Kindern arbeiten zu können, nutzen wir die ausgezeichneten räumlichen Verhältnisse unserer Kita.

Ein schwer körperlich und geistig behindertes Kind entlockt Erzieher/-innen, Kindern und Familien ein ganz besonderes Maß an Achtsamkeit. Die anderen Kinder genießen den besonderen Kontakt zu diesen Kindern und werden aufmerksamer für das Thema "Geben und Nehmen". Sie erleben, dass ihre Erzieher/-innen keine Mühe scheuen, jedem Kind mit seinen individuellen Stärken und Schwächen gerecht zu werden. Sie sind Zeugen und Ratschlaggeber bei schwierigen Fragestellungen:

Wie kann ein stark körperbehindertes Kind in der Weise gelagert werden, dass es am Gemeinschaftsleben gut und gleichberechtigt teilnehmen kann? Wie kann ein hypermotorisches Kind einerseits sein Bewegungsbedürfnis ausleben, andererseits zur Ruhe kommen? Jedes Kind und jeder Tag verlangt nach neuen Lösungen.

Mit vielen guten Erinnerungen - und auch mit Stolz - blicken wir mittlerweile auf 10 Jahre Integration zurück. Wir sind gespannt auf die neuen Erfahrungen, Begegnungen und Herausforderungen der nächsten Jahre.

Drei Kinder sitzen im Kreis auf dem Boden. Ein Kind davon sitzt in einer speziellen Sitzschale.
Morgenkreis. Foto: Kita Riemenschneiderweg

Eine Facherzieherin für Integration erzählt:

Wir sitzen im Kreis

das sind wir

wir wollen mal schauen

wer ist denn hier?

... Aylin ist hier. Sie ist aus der Mädchengruppe. Die Mädchen sind zurzeit in der "Rosa-Barbie-Phase". Aylin ist hocherfreut, als die in Amerika bestellte "Barbie im Rollstuhl" im Kindergarten eintrifft. Bei vielen Ausflügen lernen die Mädchen den Rollstuhl zu bedienen und Aylin zu fragen, ob es ihr recht ist geschoben zu werden.

... Samuel ist hier. Im Morgenkreis liebt er das Bewegungsspiel "Wir gehen heute auf Löwenjagd". Das ist Samuels Auftritt. Er steht im Mittelpunkt, tanzt und ist dabei laut. Sprechen kann Samuel nicht.

... Tom ist hier. Tom braucht manchmal seine Ruhe. Aus diesem Grund gibt es im Gruppenraum drei Spielecken, in denen ein Kind alleine spielen darf, mit Wasser, Sand oder Linsen. Das funktioniert sehr gut und irgendwann kommt Tom dann stets zurück zu den anderen.

... Yannick ist hier. Zuerst mag kein Kind Yannick. Er haut, beißt und schubst. Einmal in der Woche geht Yannick mit einer Erzieherin und einem anderen Kind in den Zoo. So findet er seinen Freund Maximilian. "Eigentlich doch ganz nett, dieser Yannick". Wie schön es ist einen Freund zu haben! (Namen der Kinder geändert).

Eindrücke aus unserer Kita

Sommerfest 2015

"Singende Vögel" Foto: Julia Schreiner
Milchtüten-Mann Foto: Julia Schreiner
Pflanzen von Blumen in Milchtüten
Milchtüten-Blumentöpfe schmücken den Zaun zum Fußballplatz
Fantastisch! Wer schafft das schon mit beiden Beinen in der Luft? Rap-dance
Beim Quiz rund um unseren Garten gab es schöne Preise zu gewinnen
Viele verschiedene Tiere treten bei unserem Sommerfest auf

Wir freuen uns, dass in diesem Jahr Frau Dana Schmidt, Mutter eines unserer Kita-Kinder, ihr Erleben unseres Sommerfestes beschrieben hat:

"Seit Tagen zählt unsere Tochter die Tage bis zum Sommerfest: Noch dreimal schlafen, noch zweimal schlafen, noch … ups, und schon sind für alle beteiligten Kinder und Erzieher der Kita die aufregenden Stunden gekommen. Das Wetter ist diesmal wahrlich sommerlich: über 30 Grad und strahlender Sonnenschein! Viele fleißige Hände haben den Kitagarten geschmückt, Tische, Bänke, Sonnenschirme aufgestellt und Aktionen für die Kinder vorbereitet.

Der Bereich um die Bühne füllt sich schnell, Eltern bringen sich, ihre Angehörigen und –ganz wichtig - die Kameras in Stellung. Schließlich ist heute der große Tag, der große Auftritt und die Kleinen sind ganz groß! Eine halbe Stunde lang wird gemeinsam gesungen, geklatscht und getanzt. Ja, auch die Großen dürfen und sollen bei einigen Stücken mitsingen. Die Solisten haben vom Tontechniker Volker Salm extra 2 schnurlose Mikrofone bekommen! Es gibt sogar eine richtige Modenschau und am Ende dürfen Groß und Klein zusammen tanzen.

 

Nach soviel Aufregung und Spaß haben sich die Künstler eine Erfrischung verdient. Am Kuchenbuffet und am herzhaften Buffet, am Grill und am Getränkestand bilden sich lange Schlangen. Schon bald sitzen kleine Gruppen gemütlich beisammen, Familien, Erzieher, ehemalige Kitakinder und zukünftige Kita-Familien treffen sich, kommen ins Gespräch und essen zusammen. Fröhliches Stimmengewirr und das Lachen der Kinder erfüllen die Luft.

Die Kids zieht es auf die Spielgeräte im Garten und natürlich zu den Mitmachangeboten. Da können sie basteln, Milchkartons bepflanzen und sich beim Schubkarrenrennen austoben, Wie immer führt Frau Kalthoff, die Leiterin der Kita, alle Interessierten durch die Kita. Und der Höhepunkt des Festes ist die Verlosung für alle, die beim Quiz mitgemacht haben – strahlende Kinderaugen garantiert. Wir danken allen Mitwirkenden, die fast unbemerkt im Hintergrund dafür sorgen, dass das Fest in dieser Form überhaupt stattfinden konnte!"

(Text von Dana Schmidt, Mutter eines unserer Kindergartenkinder)

 

 

Eindrücke aus unserer Kita

Elternumfrage

Logo von KiQu

                                                                                                            Berlin 17. Mai 2015

Liebe Eltern,

die ersten Ergebnisse der Elternumfrage liegen vor.

Wir bedanken uns für die sehr gute Beteiligung, denn es wurden 62,5 % der verteilten Bögen zurückgegeben. (Im Jahr 2011 waren es 55,26%). Man rechnet bei Umfragen in der Regel mit einer Rückgabequote von ca. 35% bis 40%.

Die Bewertungsskala unserer KiQU Elternumfrage (Qualität für Kinder) reicht von dem Bereich 0 bis 3, wobei 3 die beste Bewertungsnote ist.

Die Durchschnittsbewertung für alle Fragen liegt in der Kita Riemenschneiderweg bei 2,64.

In Schulnoten umgerechnet wäre das eine 1,5 was der Note „Sehr gut bis gut“ entspräche.

Bei der letzten Elternumfrage 2011 lag die Durchschnitts-Bewertung bei 2,40.

Nun möchten wir Sie zu einzelnen Fragekomplexen der Umfrage informieren.

In unserer Kita fühlen sich fast alle Familien mit ihren Kindern sehr wohl. Unsere Atmosphäre in der Kita gefällt sehr vielen Eltern (Fragen 1 und 2: Bewertung 2,85 und 2,75)

Die Frage, ob Kinder gute Möglichkeiten zum Spielen haben, bekam die Bewertung 2,89.

Unsere Ausstattung im Haus und im Garten bekam die Bewertung 2,77, die Frage nach dem angebotenen abwechslungsreichen Alltag für die Kinder wurde mit 2,73 bewertet.

Die Zusammenarbeit mit den Eltern wurde bei vielen Fragen auch gut bewertet.

Entwicklungsgespräche 2,76

Im Alltag mit den Erziehern ins Gespräch kommen 2,46

Eingewöhnung 2,75

Umgewöhnung von Krippe in den Kindergarten 2,60

Gemeinsame Aktivitäten 2,62

Möglichkeit für Termine mit Erziehern 2,70

Termine mit der Leitung 2,72

Elternabend 2,39

Unsere Küche bekam ebenfalls eine positive Bewertung, allerdings auch mit Hinweisen zur Veränderung im Angebot beim Frühstück & bei der Vesper, was wir besprechen werden.

Eingehen auf spezielle Ernährungsbedürfnisse 2,47

Mittagessen/ Speiseplan 2,61

Frühstück & Vesper 2,47

Ob wir die vereinzelt geäußerten Wünsche, in unserer Kita Schweinefleisch anzubieten, erfüllen, werden wir im Team und mit dem Träger diskutieren.

Die Antworten, die unter der Bewertungsnote 2,0 lagen betrafen die beiden Fragen, ob Sie sich gern in den Kita-Alltag mit Ihren Interessen und Hobbys einbringen möchten: 1,92. Der Grund liegt beim Zeitmangel aufgrund der Berufstätigkeit.

Die Bewertung zur Senatsbroschüre über das Berliner Bildungsprogramm, welche alle Eltern bei der Vertragsunterzeichnung für den Kitaplatz erhalten (auch in mehreren Sprachen verfügbar und ausgeteilt) bekam nur die Bewertung 1.95.

Wir sind mit dem allgemeinen Ergebnis sehr zufrieden. Wir werden uns im Team in den Bereichen weiterentwickeln und verbessern, wo die Bewertung etwas niedriger ausfiel.

Das betrifft die Fragen zur Projektarbeit (2,40), die Elternabend-Gestaltung (2,39) und die Foto-Dokumentation (2,38).

Dafür brauchen wir Zeit und hoffentlich sehr bald bessere personelle Bedingungen in den Kitas allgemein. Wir drücken allen streikenden Kolleginnen und Kollegen die Daumen für einen guten Erfolg.

Vielen Dank für Ihre sehr gute Mitarbeit und Beteiligung an der umfangreichen Elternumfrage. Ihre große Wertschätzung gibt uns die Kraft weiterzumachen. Wir schätzen die Zusammenarbeit mit Ihnen sehr.

Im Namen des Teams grüßt Sie ganz herzlich das Leitungsteam

Babette Kalthoff und Petra Raptis

Eindrücke aus unserer Kita

Adventsnachmittag in unserer Kita

Material zum Basteln von Engeln
Wunderschöne Weihnachtskugeln entstehen.
Weihnachtskugeln

Am 3. Dezember fanden zwischen 15:00 und 18:00 Uhr in allen Gruppenräumen verschiedene vorweihnachtliche Aktionen statt. Wo denn nur zuerst hingehen? Timasia und ich entscheiden uns für die Krippenräume. Hier können bereits die Kleinsten viel basteln. Eifrig werden Weihnachtskugeln bemalt, Windlichthalter mit Sternen beklebt und Bilderrahmen gebastelt. Die Erzieherinnen stehen den Kindern (und den Eltern) tatkräftig zur Seite. Doch Timasia interessiert sich zunächst nur für die Musik! Babette Kalthoff, die Kitaleiterin, und Katrin Wanke-Greiner, unsere Expertin für Sprachförderung, haben es sich mit Gitarre und Ukulele auf zwei Stühlen bequem gemacht und spielen verschiedene Weihnachtslieder. Einige Eltern und Kinder singen mit. Timasia guckt.

Sie ziehen von Gruppenraum zu Gruppenraum - und Timasia zieht mich mit. So komme ich nicht mehr dazu, mir die hübschen selbst gebastelten Weihnachtsdekorationen am Verkaufsstand auf dem Flur genauer anzusehen. Als nächstes besuchen wir die Feuerdrachen- und Sonnenkinder. Oha, auch hier wird fleißig gemalt – auf Esspapier! Genüßlich schiebt sich Rufus eins in den Mund und seine Schwester Frida fragt, ob sie noch eines haben darf … Im Nebenraum entstehen kleine Kunstwerke auf Tassen, die dann z.B. als Geschenk den Früstückstisch verschönern. Später erwerbe ich hier auf dem Flur noch von der Erzieherin Emma selbstgemachte Marmeladen aus eigener Ernte- also ganz BIO.

Später … denn: “Mama, komm endlich ! Ich will zu der Musik!!!” Also weiter nach unten zu den Regenbogen- und den Sternschnuppenkindern. Hier wird auch fleißig gebastelt: Apfelmännchen aus – na – Äpfeln natürlich und Prickelsterne im Nebenraum. Diese sind aus Goldfolie, und wenn man kleine Löcher hineingepiekt hat, kann man sie über die Heizung hängen, damit sie sich leicht im warmen Luftstrom bewegen.

Bei den Seepferdchen-Kindern glitzert es. Engel können hier aus Teilen von Eierkartons gebastelt, bemalt und beklebt werden. Außerdem dürfen sich alle fleißigen Kinder und Eltern mit Getränken, Obst und Gebäck stärken. Inzwischen kennt Timasia die meisten Weihnachtslieder und lässt sich von mir zum Mitsingen und Mitklatschen animieren. Anschließend basteln wir dann doch noch etwas: einen Weihnachtsengel. Und ich freue mich über die Gelegenheit zum Austausch mit anderen Eltern.

Vielen Dank an alle Erzieher und fleißigen Helfer, die diesen Nachmittag zu einem fröhlichen, schönen, gemeinschaftlichen Erlebnis für Eltern mit ihren Kindern in der Adventszeit gemacht haben!

Geschrieben von unsere ehrenamtlichen Reporterin Frau Dana Schmidt, Mutter von Timasia aus der Seepferdchen-Gruppe

Eindrücke aus unserer Kita

Ein Kräuterbeet entsteht

Ein kleines Modell des Kräuterbeets aus Pappe, gebaut von Horst unserem ehrenamtlichen Gärtner
Das Modell für das Kräuterbeet soll in unserem Garten nachgebaut werden
Mehrere Kinder schaufeln Sand in Eimer
Viele fleisige Helfer packen mit an
Zwei Männer schrauben das Holzgestell zusammen
Das Gestell für das Kräuterbeet entsteht
Das Grundgestell für das Kräuterbeet ist fertig zusammengebaut
Das Grundgestell für unser Kräuterbeet ist nun fertig

Bohrgeräusche und Hämmern aus dem Kita-Garten? Was ist denn da los?

Vor dem Eingang weisen bereits Kreidepfeile in die richtige Richtung. Ich folge ihnen bis zum seitlichen Gartentor und stehe schon fast inmitten der „Baustelle“. Horst, Jochen und ein paar Väter haben zwischen Stapeln von Holzbrettern bereits damit begonnen, den ersten Kasten für das Kräuterbeet zusammenzusetzen, das heute neu entstehen soll. Es ist kurz nach 15 Uhr und es sind viele Kinder, Erzieher und auch schon einige Eltern im Garten.

Das Wetter ist glücklicherweise warm und trocken. Das Buffet für die fleißigen freiwilligen Helfer aus der Küche und von den Kindern gebackener Kuchen steht schon bereit. Es gibt sogar ein kleines anschauliches Modell vom Kräuterbeet dort, das Horst gebaut hat. Er ist seit März 2011 unser ehrenamtlicher Gärtner in der Kita und war an den Planungsgesprächen für die Umgestaltung des Gartens beteiligt.

Unsere Kita hat beim Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg gemeinsam mit unserem ehrenamtlichen Gärtner Horst Finanzmittel für die Umgestaltung des Gartens beantragt, so dass unter Mitarbeit von Freiwilligen das Projekt umgesetzt wird, statt Firmen damit zu beauftragen. Die Beteiligung der Eltern und Kinder steht dabei im Vordergrund.

So wurde entschieden, dass die Kinder etwas über Kräuter erfahren und sie selbst pflegen können sollen. Deshalb wird unter den Bäumen neben der Wippe ein Hochbeet mit zwei kleineren seitlichen Kästen und einem etwas höheren Querkasten gebaut, der es allen Kindern ermöglichen soll, an die Pflanzen heranzukommen. Die Holzkästen werden mit Folie ausgekleidet und mit Erde befüllt.

Razong! Da landet schon wieder eine Fuhre Erde auf den Plastikplanen neben dem ersten fertig gebauten Kasten. Begeistert schippen die Kinder auf dem Hang neben dem Sportplatz die Erde in Eimer und leeren sie in eine Schubkarre. Ruckzuck schieben sie dann die Schubkarre mit einem Vater zusammen zum Erdhügel. Bald ist genug Erde vorhanden – jetzt fehlen nur noch die restlichen beiden Holzkästen. Diese sind auch bald fertig gebaut.

Zum Abschied bekommen die Großen eine gelbe Rose und eine Kitazeitung. Alle hatten einen aufregenden Nachmittag. Die Eltern und Kinder haben gemeinsam mit „unserem Gärtner Horst“ und Erzieherinnen sehr viel geschafft. Bald geht es weiter und wir bauen mit Hilfe der Ehrenamts-Finanzmittel und Fachleuten vom Britzer Garten einen Weidentunnel.

(Beitrag von Dana Schmidt, Mutter eines unserer Kindergartenkinder)

Mama Agame
Papa Agame
Zwei Agameneier - Aus einem solchem Ei ist das Kleine geschlüpft

WIE AUFREGEND!!!

Am 13. Mai ist das erste Bartagamen-Baby aus seinem Ei geschlüpft. Die Kinder und Erzieher/innen sind ganz entzückt. Das Kleine ist so lang wie die Daumenlänge von Jasper aus der Seepferdchen-Gruppe. Es lebt erst einmal weiter im Brutkasten und bekommt Wasser hingestellt, damit es nicht verdurstet.

In der Zwischenzeit sind bereits 10 Bartagamen geschlüpft und sind ein kleines Terrarium umgezogen.

Lange Zeit versuchte die Kita für die drei immer größer werdenden Agamen ein größeres Becken zu bekommen. Jetzt hat unsere Förderverein dieses wunderbare Tierprojekt unterstützt und der Erzieher André hat ein sehr großes und sehr schönes Becken gekauft. Es steht im Erdgeschoss links und alle können es sich anschauen. Die Tiere haben sich alsbald viel wohler gefühlt und wir waren sehr überrascht, als wir Anfang Februar gut 20 kleine gelegte Eier im Sand fanden. Wie man weiß, müssen sich Tiere in der Gefangenschaft sehr wohl fühlen, wenn sie anfangen für Nachwuchs sorgen. Sofort wurde der Brutkasten aus dem Keller geholt, André besorgte ein spezielles Nahrungsmittel-Granulat und die Eier wurden einzeln in die kleinen Behältnisse gelegt. Dort liegen sie jetzt bei 29° Celsius. Für uns heißt es nun warten, denn erst im Mai werdendie kleinen Echsen schlüpfen. Wir sind sehr neugierig, ob uns das so gelingt.

Ohne die Mitglieder des Fördervereines wäre das nicht möglich gewesen. Vielen, vielen Dank !!!

Literaturwoche

 

Das Jahr zählt ein paar Wochen nur,

schon dreht im Riemenschneiderweg

sich alles um Literatur,

die Kita wird zur Bibliothek.

 

Im Flur verrät der Speiseplan

für den, der ihn gelesen hat:

Hier bahnt sich Märchenhaftes an,

auch Fabelwesen machen satt!

 

Mal gibt es Schirmchen aus dem Wald,

und auch ein Meeresungeheuer

macht vor der Küche keinen Halt,

brutzelt bei Hardy auf dem Feuer.

 

Da wird die Raupe Nimmersatt

ganz plötzlich auch zum Bücherwurm

und frisst sich statt von Blatt zu Blatt

durch einen bunten Bücherturm.

 

Der wächst und wächst, denn alle bringen

ein Lieblingsbuch mit von zu Haus

und aus den vielen Schmökerdingen

wählt man das Buch der Woche aus.

 

Der Turnraum ist herausgeputzt

und bietet kuschelige Ecken,

die werden gerne ausgenutzt,

um sich mit Büchern zu verstecken.

 

Und sogar unsre Allerkleinsten

zieht es verstärkt zu Büchern hin,

genießen Lesestoff vom Feinsten

auf ihrem Sofa vorm Kamin.

 

Ein Bilderbuch im Kinosaale

auf Türkisch, Deutsch, mal so, mal so,

gibt’s nicht mal bei der Berlinale,

bei uns spielt man den Grüffelo!

 

Kamishibai, das ist Japanisch,

Seepferdchen wissen längst Bescheid:

Es meint „Theater auf dem Tisch“,

die Puppen stehen schon bereit.

 

Die früher einmal hier gewesen,

sind aus der Schule zu Besuch

und zeigen stolz: Wir können lesen 

und lesen gern für Euch ein Buch!

 

Und nächstes Jahr, das ist doch klar,

geht´s eine Woche wieder nur,

weil´s dieses Jahr so spannend war,

um nichts als um

LITERATUR!

 

(Katrin Wanke-Greiner)

Eindrücke aus unserer Kita

Frühstücksvorbereitung in der Krippe

Man sieht wie die kleinen Kinder den Teewagen, auf dem Brot und alle anderen notwendigen Dinge wie Butter, Käse und Geschirr steht, in den Gruppenraum schieben.
Der Teewagen muss vorsichtig vom Flur in den jeweiligen Gruppenraum geschoben werden.

Frühstück in der Krippe

Bei den Jüngsten beginnt schon das „Mithelfen-Wollen“ im Alltag.

Das Essen kommt aus unserer Hauptküche auf einem großen Speisewagen in unsere Krippe. Dort wird mit den Kindern gemeinsam das Essen für jede unserer drei Gruppen auf einen kleinen Teewagen verteilt.

Die Kinder genießen die Beteiligung bei den hauswirtschaftlichen Arbeiten und treffen untereinander entsprechend ihrer Sprachentwicklung wichtige Absprachen untereinander, wenn zu zweit der beladene Teewagen vorsichtig durch den Flur in den Gruppenraum geschoben werden muss.

Auf dem Wagen steht das Geschirr, das Brot, der große Obstkorb, die Butter, Käse und auch mal Marmelade. Die Kinder passen auf, dass nichts vom Wagen fällt und wissen zugleich, dass es nicht schlimm ist, wenn doch mal ein Missgeschick passiert. So ist das Leben eben.

Sie haben Freude beim Helfen, konzentrieren sich auf ihre Tätigkeit, lernen ihre Körperkoordination zu beherrschen und bekommen Wertschätzung und Anerkennung.

 

Man sieht einen Spielzeugbagger, der von einem kleinen Kind mit kleinen Händen festgehalten wird. Das Kind spielt. Auf dem zweiten Bild nimmt ein Kind einen Becher mit gelben Schnürchen und auf dem dritten Bild zieht sich ein kleines Mädchen eine Handp
Ein Kind spielt mit einem Bagger, ein anderes holt sich aus der Schatzkiste einen Becher mit gelben Schnürchen und ein Mädchen spielt wie die Erzieherin mit einer Handpuppe.

Viel Interessantes kann man im Alltäglichen in unserer Krippe finden…

Ein Bagger inspiriert ein Kind seine ersten Versuche mit „Magnetismus“ zu machen, denn der kleine Holzeisenbahnwagen mit einem Magneten und der Baggerhaken bleiben aneinander hängen. Wir sind entzückt, wenn wir die kleinen Hände beobachten, wie sie immer wieder ausprobieren, ob es klappt oder nicht. Das Kind ist konzentriert und engagiert bei seinem Tun und hat Freude.

Eine Erzieherin hat liebevoll eine „Schatzkiste“ zusammengestellt. Hier finden die Kinder Sonnenbrillen, alte Handys. Becher mit Schnürchen und auch sonst so allerlei inspirierenden Kleinkram. Die Kinder genießen es alle Dinge zu erkunden und auszuprobieren. Diese „Alltags-Sachen“ sind meist mehr begehrt als vorgefertigte Spielsachen, wie wir immer wieder in den Beschäftigungen der Kinder beobachten.

Und natürlich geht bei den Jüngsten nichts ohne Bewegung. Sie lernen krabbeln, sitzen laufen und turnen. Sie genießen das Spiel mit bunten Noppen-Bällen und bei diesem Ausprobieren und Spielen lernen unsere Jüngsten auf ganz natürliche und entspannte Weise ihren Körper wahrzunehmen und ihn mehr und mehr willentlich zu koordinieren. Das ist gleichzeitig ein „Gehirn-Jogging“ und trainiert die Denkfähigkeit.

Aus Recycling-Müll kann man wunderhübsche Dinge basteln. Mit gelben und roten Fingerkuppen-Abdrücken auf einem durchsichtigen Deckel eines Joghurtbechers wird aus dem profanen Deckel eine Blüte gezaubert, die ins Fenster gehängt tolle Farbeffekte an der Zimmerwand zaubert, wenn die Sonne durchscheint.

Im Spätdienst wird dann noch zum Abschluss des Tages ein kleines improvisiert gespieltes Theaterstück mit Handpuppen vorgeführt. Die Erzieherin trägt VIELE Spielutensilien in den Flur. Ein kleines Mädchen untersucht bei der im Arm der Erzieherin herunterhängenden großen Handpuppe die Zunge im Mund. Die Kinder imitieren das Spiel der Erzieherin und streifen sich selbst eine Handpuppe über ihre kleine Hand. Nachahmung ist eine der größten Triebfedern kindlichen Lernens. Und alle haben sichtlich Freude an den Spielaktionen.

Die ersten Bilder zeigen, wie die Erzieherin mit vollgepacktem Arm mit allen Handpuppen das Theaterspiel vorbereitet. Auf einem Bild sieht man, wie ein kleines Mädchen den Mund einer großen Handpuppe untersucht und die letzten Bilder zeigen nochmal wie
Die Erzieherin bereitet das Puppenspiel vor, ein Mädchen untersucht den Mund der großen Handpuppe und der Junge, der Junge, der mit dem Bagger spielt hängt ganz in Ruhe den magnetischen Waggon an den Bagger an.

Eindrücke aus unserer Kita

Schaukeln

Zwei Kinder schaukeln und haben Freude miteinander

Warum schaukeln Kinder so gern?

Bestimmt erinnern Sie sich an Ihr eigenes Vergnügen, dass Sie empfanden, wenn Sie als Kind auf einer Schaukel schaukelten. Kinder sind fasziniert davon, wenn es ihnen gelingt mit bestimmtem Körpereinsatz etwas in Bewegung zu versetzen. Sie lernen ihren Körper zu koordinieren. Das Gehirn ist bei diesen Tätigkeiten intensiv beschäftigt, weil die Wahrnehmung auf Hochtouren läuft. Diese Gehirnaktivität fördert die Denkleistung. Dazu kommt die Genussfähigkeit, wenn das Kind es geschafft hat, die Schaukel selbständig in Bewegung zu versetzen und der Genuss fast fliegen zu können.

In unserer Kita sind mehrere Schaukelräume, in denen die Kinder gern allein, aber auch in kleinen Gruppen zusammen schaukeln können. Das erfordert demokratisches Verhandeln und Absprachen zu treffen sowie diese auch einzuhalten. Da wird über Gerechtigkeit diskutiert und Lösungen werden erdacht. Die Sprache wird gefeilt und geschult. Beim Schaukeln kann man auch einfach entspannen und neue Kräfte tanken. Es wird gelacht und gescherzt.

 

Eindrücke aus unserer Kita

Höhlenbau

Zur Vorbereitung suchen sich drei  Kinder viele Decken, Wäscheklammern und Stühle, die sie rund um einen Tisch stellen. Dann gehts los und die Decken werden als Seitenwände einer Höhle mit Wäscheklammern befestigt. Die Kinder freuen sich sehr über i
Zur Vorbereitung suchen sich die Kinder viele Decken, Wäscheklammern und Stühle, die sie rund um einen Tisch stellen. Dann gehts los und die Decken werden als Seitenwände einer Höhle mit Wäscheklammern befestigt. Die Kinder freuen sich sehr über ihren Erfolg beim Bau einer Höhle.

Höhlen bauen in der Kita

Die Kinder der Regenbogen-und der Sternschnuppen-Gruppe lieben es seit vielen Wochen in ihrem Mittelzimmer Höhlen zu bauen. Viele Decken und Tücher werden dazu gebraucht. Wäscheklammern sind praktisch um die Tücher und Decken miteinander zu verbinden.

Eine Spielaktion, in der die Kinder mit viel Fantasie überlegen „Wo soll die Höhle gebaut werden, wie soll sie aussehen, wie halten die Decken zusammen ohne, dass alles wieder zusammenbricht? Welches Kind muss wo welche Decke festhalten, damit ein anderes die fixierenden Wäscheklammern montieren kann. Können noch andere Gegenstände wie Tische und Stühle eingesetzt werden?“

Diese frei gewählte Spielsituation bietet den Kindern sehr spielerisch viel lebenspraktisches Lernen. Sie lernen sich untereinander zu verständigen und sich verständlich zu machen. Sie lernen zu konstruieren. Sie lernen Geschicklichkeit und Umsicht, wenn sie sich ganz klein machen müssen, um ganz vorsichtig in ihre Höhle zu kriechen oder zu krabbeln, damit diese nicht einstürzt. Sie lernen Teamgeist, weil man sich auf den anderen verlassen können sollte. Und sind da schon kleine Architekten am Werk?

Aufgabe der Erzieher ist, ausreichendes und anregendes Material zur Verfügung zu stellen, genau zu beobachten, was geschieht, und helfend zur Seite zu stehen, wenn die Kinder Schwierigkeiten nicht allein bewältigen können.

Eindrücke aus unserer Kita

Das Theaterprojekt für unsere Kinder, die im Sommer eingeschult werden

Hurra wir spielen wieder Theater

Seit drei Jahren nun schon mit unserer Birgit Hägele

Im Herbst konnten wieder alle Vier– und Fünfjährigen unserer Kita mit der Theaterpädagogin und Schauspielerin Birgit Hägele zusammen eigene Geschichten erfinden. Das Gerüst der Geschichte sind immer Märchen, so dass alle Kinder schon gelernt haben, dass ein Märchen mit „Es war einmal…“ beginnt und endet mit „und, wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute“. Im Mittelteil der selbsterfundenen Geschichten tauchen Figuren und Szenen auf, die sich die Kinder selbst ausdenken. Hier ein kleiner Eindruck davon:

Im Januar, im Rahmen unserer jährlich stattfindenden Literaturwochen, dürfen die Kinder ihr „eigenes“ Märchen ihren Eltern, Großeltern und Geschwistern vorspielen. Jedes Kind hat seinen eigenen Satz, seine Rolle und die ganze Gruppe hat immer auch eine gemeinsame Aufgaben, wenn imaginär gerudert wird oder man auf einen hohen Segelmast klettern muss. Die Arme greifen im gemeinsamen Rhythmus in die Höhe gereckt um den Mast herum, den man sich ja nur vorstellt, der erklommen werden muss.

Gesprochen wird immer durch das japanische Tischtheater, das Kamishi-Bay, das aussieht wie ein kleiner Fensterrahmen oder ein Kasperletheater, durch das das Kind seinen Kopf reckt und zum Publikum spricht. (de.wikipedia.org/wiki/Kamishibai)

Die Kinder haben hierbei erste Erfahrungen gemacht, Imagination zu verstehen, sich in eine Rolle hineinzuversetzen und eigene Ideen und Gedanken im Spiel und in der Weiterentwicklung der Handlung in einer Geschichte zu verwirklichen. Eine tolle Leistung !

Im Frühjahr werden diese Vorerfahrungen dann mit den ältesten Kindern der Kita, die im Sommer zur Schule kommen, vertieft.

Mit Birgit, die dann freudig von allen Kindern erwartet wurde, wird dann zusammen „großes Theater“ entwickelt. Das Kamishi-Bay, dass ja auch einen gewissen Schutz und Rahmen bietet, wird dann nicht mehr eingesetzt. Jetzt sind der ganze Körper und die Sprache gefordert. Kostüme. Requisiten und ein Bühnenbild unterstützen den Szenen-Aufbau. Der Rahmen ist wieder das klassische Märchen und die Geschichte wird von den Kindern erfunden.

In diesem Jahr kommen unsere Helden, Heldinnen und andere Figuren aus dem Reich der Zirkuswelt, der Ritter und Indianer. Wir alle sind neugierig auf die Abschlussveranstaltung, wenn im Juni bei unserem Abschiedsfest unserer Vorschulkinder die Aufführungen im Sportraum gezeigt werden. Bis dahin werden die Kinder fantasieren, erzählen und die Geschichte weiterentwickeln und natürlich wie im echten Theater proben. Birgit und ihre Assistentin Anna schreiben alles eifrig auf und führen die Regie.

„Die Clowns gehen über Kreuz, im Storchengang oder versuchen sogar durch die Wand zu gehen. Die Ritter und Burgfräulein üben schon fleißig Hoftänze, wobei die Burgfräulein und nicht die Ritter beim Tanzen führen. Die Indianer haben sich Namen gegeben wie “Schneller Leopard“ mit seinem Pferd „Kleiner Donner“. Und sie werden erzählen, wie die Sterne an den Himmel kamen.“

Es ist wunderbar, dass dieses tolle Projekt, in dem alle Kinder mehr Selbstbewusstsein und Ausdrucksstärke entwickeln von unserem engagierten Förderverein finanziert wird. Diese erlernten und ausprobierten Fähigkeiten sind für Grundschüler eine hervorragende Kompetenz, um sich in der neuen Umgebung Schule zu behaupten. Sie haben gelernt zuzuhören und sich vor einer Gruppe, ja sogar vor größerem Publikum sprachlich und theatralisch zu äußern.

Und alle haben auch bei aller Mühe Freude und Spaß!

 

Theaterspiel

Theaterprojekt mit den Vorschulkindern

Märchen der Gebrüder Grimm mal ganz anders

Die Schauspielerin und Theaterpädagogin Frau Birgit Hägele und ihre Assistentin Frau Heidi Bettge machten es möglich.

Über 30 Vorschulkinder unserer Kita probten in drei Gruppen in jeweils 15 Stunden in einem Theaterworkshop drei unterschiedliche Stücke ein. Unser Projekt startete Mitte März. Die Aufführungen erfreuten Ende Juni die Eltern und Erzieherinnen beim Abschiedsfest der Vorschulkinder.

Die Märchen Hänsel und Gretel, Dornröschen und Schneewittchen waren die Grundlage.

Den Theaterpädagoginnen gelang es wunderbar alle Kinder zu motivieren und die kindlichen Ideen in die Märchen einzuflechten. Wenn z.B. mehrere Kinder im Märchen Hänsel und Gretel eine Hexe darstellen wollten, dann träumten Hänsel und Gretel in der Nacht im Wald von Hexen oder auch von Gespenstern. Mehrere als Hexen oder Gespenster verkleidete Kinder tanzten um die schlafende Gretel und den Hänsel herum.

Die Kinder lernten aus dem anfänglichen Spiel heraus, den Handlungsablauf und die Choreographie auf der Bühne auswendig. Mit jeder Probe wurden die Kinder in ihren Bewegungen, in ihrem körperlichen und mimischen Ausdruck sicherer und selbstbewusster.

Das Bühnenbild, die wunderbaren, von unserer Hauswirtschafterin Claudia genähten Kostüme und die wunderbare Erzählweise von Birgit Hägele boten den kleinen Schauspielern einen sicheren Rahmen bei der öffentlichen Darbietung.

Der Applaus der Eltern, Erziehern und der anderen Kinder war echt, spontan und von großer Begeisterung geprägt.

Vielen Dank an die beiden „Theaterlehrerinnen“ Birgit und Heidi, wie die Kinder zu sagen pflegten, für die einfühlsame Geduld, die Kreativität und ihr großes Engagement.

Ohne unseren Elternförderverein, der dieses Projekt gesponsert hat, könnten wir auf dieser hoch professionellen Ebene, unseren Kindern keinen Theaterworkshop anbieten. VIELEN, VIELEN DANK an unsere Elternschaft.

Fotos aus allen drei Aufführungen: Fotograf Volker Wartmann und Babette Kalthoff

Eindrücke aus unserer Kita

Unsere erste eigene Kita-CD ist fertig

Bild vom CD-Cover

Ein Vater unserer Kita half uns, unseren Sportraum zum Tonstudio umzubauen und es entstand unsere Kita-Riemenschneiderweg-CD mit unseren Sommerfest-Liedern drauf…

Viele Wochen vor unserem Sommerfest wurden in der gesamten Kita neue Lieder einstudiert, geprobt und nochmals gesungen, solange, bis die Texte nur so durchs Haus schallten. Alle hatten viel, viel Freude beim Üben und Singen.

Beim Sommerfest klappte alles sehr gut. Wir schrieben Text-Abschnitte unserer Lieder auf große Tafeln und animierten die Elternschaft und unsere Gäste mitzusingen.

Und dann auf einmal - das Fest war vorbei! Was sollten wir im großen Singe-Kreis singen? Neue Lieder lernen? Nein, das wollten wir nicht.

Also schmetterten wir mal laut mal leise unsere Sommerhits weiter und es entstand die Idee, diese Lieder mit unserem neuen Aufnahmegerät aufzunehmen, solange unsere Vorschulkinder, die sehr singstark waren, noch nicht zur Schule gehen. Die CD könnte ein schönes Abschieds-Geschenk werden.

Ein Vater aus der Sonnenkinder-Gruppe ist von Beruf Tonmeister und war sofort bereit, die Technik zu übernehmen.

Für unsere Kinder war es besonders interessant und spannend zu beobachten, wie Herr Özdemir, Vater von Toprak und Yagmur zusammen mit seiner Frau vor dem Sportraum Kabel verlegte und einen Computer mit Mischpult und Kopfhörer aufbaute.

Im Sportraum wurde die Akustik durch einen Teppich, der in die Mitte gelegt wurde, verbessert. Darauf wurden drei Mikrofone aufgestellt.

Die Kinder waren sehr ehrfürchtig und hochkonzentriert bei der Sache und empfanden wohl intuitiv, dass es an diesem Tag beim Singen und Klatschen besonders gut gelingen sollte.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den engagierten Eltern, die zudem noch das Layout des Covers entwickelt haben. Es ist klasse, dass kreative Eltern uns ihre Zeit schenken und sie sind damit ein wunderbares Vorbild für über 100 Kita-Kinder, die das miterleben durften.

Eindrücke aus unserer Kita

"Schultütenkinder"

Kinder enthüllen ein Geschenk, welches mit einem großen Tuch bedeckt ist.
Enthüllung eines Geschenks
Bank mit Schriftzug Schulanfänger 2015
Schultüten-Bank

Für unsere „Schultütenkinder“, wie wir unsere Vorschul-Kinder auch nennen, beginnt nach den Ferien ein neuer Lebensabschnitt in der Schule.

Nun wurden sie am Ende eines anregungs-und erlebnisreichen letzten Jahres in der Kita würdevoll, mit Spaß und natürlich auch mit ein bisschen Wehmut verabschiedet.

In vielen Projekten haben die Kinder geforscht, Berlin erkundet, Ausflüge gemacht und viele neue Lieder gelernt. Sie sind größer geworden, mutiger und auch selbstsicherer, was eine gute Voraussetzung für den Schulbeginn ist.

In den letzten Monaten haben die Kinder mit ihren Erzieherinnen und Erziehern sowie Birgit Hägele, der Schauspielerin und Theaterpädagogin, sich eine Geschichte, die im Meer spielt, ausgedacht und diese fantasiereich in Szene gesetzt. Finanziert wurde das Theater-Projekt von unserem engagierten Elternförderverein mit seinen Mitgliedern aus der Elternschaft.

Was haben die Kinder alles im Workshop gelernt und erlebt?

• Geschichten erfinden (Sprachbildung)

• Zuhören (Aufmerksamkeit und Konzentration)

• Auswendig lernen und Aufsagen von kleinen Texten (Ausdauer und Merkfähigkeit)

• Lieder singen (Rhythmus und Texte)

• Choreographie- wann bin ich dran und mit welchen anderen Kindern zusammen? (Körperkoordination und Beherrschung)

• Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit entwickeln sich beim Schauspielern, beim Vorsprechen in den Proben und beim tänzerischen Ausdruck vor der Gruppe.

• Spaß, Freude und gute Laune beim Kostümieren

• In einem wunderschönen Bühnenbild spielen

• Applaus und Anerkennung von den Eltern und dem Publikum erleben.

• Stolz auf die eigene Leistung sein, auch wenn man vorher Lampenfieber hatte und nervös war.

• Jedes Kind nimmt seinen eigenen Erfahrungs-und seinen Lernschatz mit.

Nach den sehr schönen Aufführungen in unserem Sportraum erhielten die Kinder draußen auf unserer schön geschmückten Obstwiese die von den Eltern gebastelten Schultüten. In unserer Kita ist es Tradition, dass an einem gemütlichen Nachmittag die Eltern mit den Erzieherinnen und Erziehern zusammen die Schultüte für ihr Kind basteln. Das ist eine gute Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen und die Kindergartenzeit gemeinsam ausklingen zu lassen.

Die Kinder bekamen ihre Abschiedsgeschenke von der Kita, eine Erinnerung an ihre Kindergartenzeit bei uns.

Die Kinder sangen viele der Lieder, die sie immer gern bei uns gesungen haben, für ihre Eltern. Dieses Jahr war das BERLIN-LIED der Hit des Sommers, so dass auch die Eltern mitsingen konnten.

Die Eltern bedankten sich liebevoll bei den pädagogischen Teams. In einer Gruppe bekam das Team eine „Schulanfängerbank“ für ihre Terrasse vor dem Gruppenraum. Die Namen der Vorschulkinder stehen auf der Lehne der Bank und die Fotos der Kinder sind dort angebracht.

Was für eine ausgefallene und tolle Idee! So behalten wir alle Kinder gut in Erinnerung und freuen uns schon jetzt auf die Besuche unserer ehemaligen Kinder in ihren ersten Ferien, den Herbstferien!

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Sprechzeiten
Anmeldung ohne vorherige Terminabsprache (Wir bitten von telefonischen Nachfragen abzusehen) nur während der Sprechzeiten:

Dienstag: 10.30 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr
Donnerstag: 16.00 bis 17.30 Uhr

Außer in den Schulferien:
Herbstferien: 7.10. bis 18.10.2019

Am 5.11.2019 muss außerdem die Nachmittagssprechzeit (14.00-16.00 Uhr) ausfallen!




Leitung
Babette Kalthoff


Stellv. Leitung
Katrin Wanke-Greiner

Stellenangebote

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